Fa, eine zum Konzern Henkel gehörende Körperpflegemarke, hat einen neuen Markenauftritt erhalten. Das komplette Produktsortiment wie auch das Markenlogo selbst wurden redesignt.
Im Zuge des Redesigns bekommen alle Männervarianten der Fa-Duschprodukte sowie eine Vielzahl der Duschgels für Frauen eine transparente Verpackung. Der neue 250-ml-Flaschenkörper besteht laut Hersteller zu 100 % aus recyceltem PET (exkl. Kappe), davon sind 25 % Social Plastic.
Auch die Kappen der Duschflaschen und die Deo-Sprühköpfe wurden anlässlich des Relaunchs angepasst und verwenden ab jetzt 10 % bzw. 18 % weniger Plastik als zuvor. Bei Deo- und Dusche-Produkten wurden zudem die pflegenden Formeln verändert.
Das Sortiment der Marke Fa umfasst Deodorants, Duschgels, Badeschaum, Seifen und Bodylotionen. Auf dem deutschen Markt ist die Marke Fa seit 1954 präsent. Seit Mai ist das neugestaltete Produkt-Portfolio von Fa im Handel erhältlich.
Fa, eine zum Konzern Henkel gehörende Körperpflegemarke, hat einen neuen Markenauftritt erhalten. Das komplette Produktsortiment wie auch das Markenlogo selbst wurden redesignt.
Im Zuge des Redesigns bekommen alle Männervarianten der Fa-Duschprodukte sowie eine Vielzahl der Duschgels für Frauen eine transparente Verpackung. Der neue 250-ml-Flaschenkörper besteht laut Hersteller zu 100 % aus recyceltem PET (exkl. Kappe), davon sind 25 % Social Plastic.
Auch die Kappen der Duschflaschen und die Deo-Sprühköpfe wurden anlässlich des Relaunchs angepasst und verwenden ab jetzt 10 % bzw. 18 % weniger Plastik als zuvor. Bei Deo- und Dusche-Produkten wurden zudem die pflegenden Formeln verändert.
Das Sortiment der Marke Fa umfasst Deodorants, Duschgels, Badeschaum, Seifen und Bodylotionen. Auf dem deutschen Markt ist die Marke Fa seit 1954 präsent. Seit Mai ist das neugestaltete Produkt-Portfolio von Fa im Handel erhältlich.






Natürlich ist die Diskussion über nachhaltige Verpackungen und die darin enthaltenen Produkte richtig. Aber warum wird sie hier im Forum ausgerechnet bei Fa geführt, nicht jedoch bei Chips (-Verpackungen), Fischstäbchen, Autos und Tourismuswerbung? Offensichtlich löst da die Seife in der Plastikflasche immer noch den stärkeren Öko-Igitt-Reflex aus. Wäre aber schon die Frage, ob dieser Reflex auch objektiv im Verhältnis steht zum Nachhaltigkeitsproblem der – um das eine Beispiel rauszugreifen – Folienverpackung der Chips. Die esse ich womöglich jeden zweiten Abend in einer Viertelstunde auf und haue die Tüte in die Tonne, während die Fa-Flasche etliche Wochen in Gebrauch ist. Und über Chips-Produktion, Herkunftsort der Zutaten geschweige denn die gesundheitlichen Folgen ist damit ja noch gar nichts gesagt.
Mmh… regelmäßig wird im dt, sowohl von mir in den Beiträgen wie auch von Lesern in Kommentaren, das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie angesprochen, siehe hanuta, Wrigleys extra, S.Oliver, Wilkinson, General Motors, Love Cyprus, und und und …
Womöglich ist das Thema Ökologie in den Segmenten Lebensmittel und Hygiene- und Pflegeprodukte auch deshalb von besonderer Bedeutung, da wir diese Produkte unmittelbar verzehren bzw. auf unserer Haut / am Körper anwenden.
Es geht hier um ein Verpackungsdesign. Und dementsprechend um die Nachhaltigkeit der Verpackung. Deshalb hinkt deine Nachfrage nach Auto- und Tourismuswerbung schon mal gewaltig, da geht es um Markendesign ohne Verpackung.
Was ist gegen den Pappkarton bei Fischstäbchen einzuwenden? Also der ganz außen rum, nicht die Panade? ;-)
Chips sind in der Tat ebenfalls wenig nachhaltig verpackt. Aber vielleicht liegen da die nachhaltigeren Alternativen nicht dermaßen eindeutig auf der Hand? Und vielleicht rühmen sich die Hersteller da nicht auch noch der eigenen Nachhaltigkeit, wie “Fa” es ja tut?
Ich habe Achims Beitrag und die Diskussion hier in weiten Teilen so verstanden, dass nicht nur das Verpackungsdesign von Fa in Frage gestellt wurde, sondern das ganze Produkt, wenn doch feste Dusch- oder Shampoo-Stücke die Plastikflasche komplett überflüssig machen sollen. Nur deswegen habe ich Autos und Reisen als Vergleich herangezogen, weil deren ökologische Auswirkungen vermutlich deutlich problematischer ausfallen als das Verwenden eines Duschgels in einer Kunststoffflasche, die mit dem überarbeiteten Design immerhin ökologisch optimiert wurde. Achim hat Recht, dass das Nachhaltigkeitsthema hier immer wieder ansgesprochen wird, aber in dieser absoluten Ablehnung des ganzen Produkts hat es mich überrascht. Ich habe auch gar nichts gegen die Diskussion hier und kann sie nachvollziehen, finde aber die von Heinz aufgeworfenen Fragen durchaus bedenkenswert. Und das führt eben zu der Frage, warum wir die Fa-Plastikflasche verteufeln (obwohl sie mit konsequentem Recycling vielleicht ein sinnvolles Produkt sein könnte), das neue BMW-Markenzeichen aber nur daraufhin abklopfen, ob es gut aussieht, Emotionen bei uns auslöst und dem Zeitgeist entspricht. Dabei wäre die Frage nach den Produkten, die unter diesem Markenzeichen angeboten werden, in dem Fall doch vielleicht viel interessanter und berechtigter als bei einem von 73 mehr oder weniger austauschbaren Duschgels im Rossmann-Regal.
Ähm nein. In dieser Vereinfachung/Zuspitzung möchte ich das nicht stehen lassen. Denn natürlich streiten wir auch an anderer Stelle und auch bei Automarken darum, ob ein Produkt als solches überhaupt notwendig, ob es heute noch relevant ist, etwa im dt-Beitrag über die IAA 2019. In einem anderen Beitrag über automobile Marken schrieb ich im letzten Jahr: „Überdies wird die Verkehrswende schwerlich mir dem eigenen Auto gelingen.“ Das war freilich noch vor der ersten Welle der Corona-Pandemie, die, wie sich gezeigt hat, dem Thema Individualverkehr noch einmal eine neue Wendung gegeben und dem eigenen Auto einen Bedeutungszuwachs beschert hat, so zumindest meine Wahrnehmung. Bereits 2007 hatte ich anlässlich eines Beitrags über den Loremo – leider nie in Serie gegangen – das Konzept des Personenkraftwagens als solches in Frage gestellt. Und nichts anderes erwarte ich von einem Designer. So verstehe ich jedenfalls meine Profession: Dinge hinterfragen, ihren Gebrauchs- und Nutzwert, ihre Vor- und Nachteile und ihren ökologischen Fußabdruck. DAS ist es doch letztlich, worauf es im Design ankommt. Oder nicht?! Natürlich spielt Ästhetik eine große Rolle. Und natürlich darf eine Oberfläche oder Verpackung ansprechend gestaltet sein. Aber ohne Funktion/Sinn kein Design. Also lasst uns bitte gerne auch weiterhin über Funktionalität und Sinnhaftigkeit streiten, nicht nur ob die Zeichenabstände in einer Wortmarke als ausreichend angesehen werden.
Da balancierst du aber schon auf der Grenze zum Whataboutism, oder?
Die Debatte über die Nachhaltigkeit von Mobilität ist die vermutlich beherrschende Debatte der kommenden Jahre. Die hier zu führen, wäre erstens kaum möglich und zweitens kaum das, was der Hausherr hier will.
Er will aber anscheinend über Plastikverpackungen für Duschgel sprechen, unter anderem auch, weil der Hersteller dies tut und dort ein Greenwashing einer Verpackung versucht, für die es Alternativen gibt.
Ich finde das wesentlich näher am selbstgesetzten Thema des Blogs als das, was du hier ansprichst.
Und dieses “Aber es gibt ja so viel größere Probleme” ist kein Argument, wenn wir mal ehrlich sind.
Ich glaube, da habt ihr mich jetzt falsch verstanden. Die Kritik an den Plastikflaschen ist bestimmt richtig und notwendig, insofern kein Whataboutism. Aber wenn Fa sein Flüssigshampoo in Flaschen füllt, die zu 100 % aus recyceltem Kunststoff bestehen, ist das eben doch auch ein Fortschritt, und wenn eine konsequente Entsorgung hinzukäme, wäre die fundamentale Kritik am Produkt und seiner Verpackung eigentlich kaum noch berechtigt. Das ist aber gar nicht mein Hauptpunkt, mich hat einfach die Fokussierung der Diskussion hier im Forum (nicht in Achims wie immer sehr fundiertem und differenziertem Beitrag) auf die Materialfrage gewundert, so dass Formgebung, Farbe und Grafik anscheinend überhaupt keine Rolle mehr spielen. Das kann man so diskutieren, aber es überrascht in einem Designblog dann doch, zumal mir die Fa-Produkte diesbezüglich einfach grottig erscheinen und zumal – und da muss ich Achim dann doch widersprechen und z.B. auf die Diskussion des BMW-Logos verweisen – die meisten Forenbeiträge sonst eben doch um Grafik, Typografie, Form und Farbe kreisen.
Ganz kurz nur zu einem Aspekt, der mir sofort auffiel: Die Typo auf dem Duschgel für Männer ist linksbündig, während die anderen Designs eher zentriert gehalten sind.
Ansonsten tut der Marke der größere Weißraum gut und die neue Typo wirkt weniger altbacken, etwas eleganter. Die umrahmenden llus/Bilder wurden ebenfalls “farblich entsättigt”, was den Markenfokus zusätzlich erhöht.
Allerdings vermisse ich Durchgängigkeit im Design, das Deo fällt da komplett raus.
Evetuell funktioniert im Deo-Segment das mit dem Weiß auf Produkten für Männer ja nicht.
von Fa-d zu noch Fa-der.
Das neue Design ist etwas zeitgemäßer, aber bei so wenig Veränderung hätte man sich die Mühe ganz sparen können.