Bermuda, das aus 360 Inseln bestehende britische Überseegebiet, hat seit kurzem einen neuen Markenauftritt. Das berühmt-berüchtigte Bermudadreieck bekommt im neuen Tourismuslogo eine visuelle Entsprechung.
Man wolle die Magie dieses Ortes inmitten des Atlantiks zum Ausdruck bringen und das Typische und Einzigartige von Bermuda zeigen, so PR-Projektmanager Jill Dill von der Bermuda Tourism Authority (BTA).
„Our logo mark or word mark is different, but that’s not the complete story. It’s in our language, how we will copy write, how we will refer to Bermuda – as a she, but with all the personalities that Bermuda has. Those things will be conveyed in voice, in copy, even in the attitude of the voice that we choose to speak.“
In Großbritannien werden seit wenigen Tagen Werbeanzeigen geschaltet, in denen das veränderte Logo und ein neuer Claim zum Einsatz kommen. Statt wie bisher mit „so much more“ wirbt der Inselstaat nunmehr unter dem Motto „Out Here“. Verantwortlich für den neuen Markenauftritt zeichnet die Agentur MMGY…
Bermuda, das aus 360 Inseln bestehende britische Überseegebiet, hat seit kurzem einen neuen Markenauftritt. Das berühmt-berüchtigte Bermudadreieck bekommt im neuen Tourismuslogo eine visuelle Entsprechung.
Man wolle die Magie dieses Ortes inmitten des Atlantiks zum Ausdruck bringen und das Typische und Einzigartige von Bermuda zeigen, so PR-Projektmanager Jill Dill von der Bermuda Tourism Authority (BTA).
„Our logo mark or word mark is different, but that’s not the complete story. It’s in our language, how we will copy write, how we will refer to Bermuda – as a she, but with all the personalities that Bermuda has. Those things will be conveyed in voice, in copy, even in the attitude of the voice that we choose to speak.“
In Großbritannien werden seit wenigen Tagen Werbeanzeigen geschaltet, in denen das veränderte Logo und ein neuer Claim zum Einsatz kommen. Statt wie bisher mit „so much more“ wirbt der Inselstaat nunmehr unter dem Motto „Out Here“. Verantwortlich für den neuen Markenauftritt zeichnet die Agentur MMGY…
Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.
Im Bruchteil einer Sekunde sieht jemand, der auch nur ansatzweise etwas von Typografie versteht, mindestens drei gravierende Mängel:
1) Der weiße Binnenraum zwischen E und R ist viel zu groß. Hätte man z.B. mit einem verlängerten Mittelstrich im E etwas »lindern« können.
2) Die Buchstaben B und D sind so breit wie der breiteste Buchstabe, das M. Wieso? R, U und A sind dagegen viel schmaler und passen nicht dazu.
3) Das U müsste leichte Unterlänge haben, hat es aber nicht. Stattdessen steht es auf derselben Grundlinie wie alle anderen Buchstaben. Peinlicher Anfängerfehler.
Fazit: Hier waren typografische Dilettanten am Werk. Ausgeglichene Typografie geht anders.
This is for the players – erstaunlich, wie sehr sich eine so allgemeine Form wie das Dreieck an Sonys Konsole gebunden hat – zumindest in dieser Art der Darstellung. Ich musste jedenfalls direkt an die Buttons denken ;)
Ansonsten finde ich auch, dass die alte Version viel mehr von Magie usw. hatte. Die neue Version, wenn auch unausgeglichen umgesetzt, passt sich aber “besser” in die America’s Cup-Geschichte ein. Vielleicht lag hier der (fragliche) Schwerpunkt?
Altmodisch, typografisch disharmonisch und unausgeglichen. Strichdicken inkonsequent und fallen störend auf.
Unsexy auf allen Ebenen.
Also ich empfinde das neue Logo nicht als zu technisch. Es darf auch mal etwas ‘gradliniger’ sein und muss nicht immer in Handschrift gemacht sein. Aber natürlich ist das Geschmackssache und ich verstehe die Kritik dahinter. Die fehlende Unterlänge beim ‘U’ stört mich aber auch ungemein.
Genauso verhält es sich mit dem Claim. Ich finde den witzig, wie sie mit dem bekanntesten Element der Bermudas werben. Klar, er ist etwas derb/zynisch, aber ich mag das. Wird aber sicher nicht die populäre Meinung sein. Aber es hebt sich auch von all den ausgelutschen Traumstrand/-insel Slogans die die ‘zig anderen Feriendestinationen haben ab. Me gusta.
Ob Jill Dill auch Peter Silie kennt ? ; )
Das Dreieck und “A” am Ende hätte ich größer gestellt, wäre viel prägnanter als Wort/Bildmarke,
denn darauf bezieht sich ja alles. Aufs Dreieck.