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Neuer Look für das Logo von C&A

Das Bekleidungsunternehmen C&A hat weitestgehend unbemerkt ein modifiziertes Logo eingeführt. Auch wenn die Umstellung auf eine vereinfachte Form bereits im Frühjahr dieses Jahres erfolgte, ist die Implementierung derzeit noch nicht abgeschlossen.

Zuletzt fand bei C&A vor fünf Jahren ein Redesign statt (dt berichtete). Im Zuge der neuerlichen Anpassungen am Logo, die von Seiten des Unternehmens mit keiner Zeile kommentiert worden sind, hat C&A eine seiner Hausfarben abgelegt. Keine Kleinigkeit, denn schließlich ist Blau seit 1958 zentraler Bestandteil der visuellen Identität von C&A (siehe Logo-Evolution).

C&A-Logo – vorher und nachher

C&A Logo

Bereits seit einigen Monaten nutzt C&A in der Werbung eine einfarbige Logo-Version, mal in schwarz und mal als Negativform. Nun wurde beis…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 32 Kommentare

  1. Hmm, für mich war auch immer die Kombination der Farben Blau und Rot markant für die Marke C&A. Einen großen Schritt nach vorne kann ich hier nicht erkennen, der die Reduzierung auf eine Farbe rechtfertigen würde. Ich finde es schade.

  2. Langsam wird es unheimlich, diese nicht enden wollende Serie von ein- und rotfarbigen Logos. Vielleicht gehören die ganzen Marken schon heimlich einem im Untergrund agierenden Mega-Super-Konzern, dessen Vorstandsvorsitzender Donald Trump ist. Und in wenigen Jahren gibt es nur noch 2 Arten von Logos: Rote Logos im Flatdesign (50 % der Welt) und der unwichtige, bunte Rest… äh ich schweife ab in ausufernde Ironie… :-D

  3. Ob nun nur rot oder rot-blau macht wirklich keinen großen Unterschied.
    Aus Gewohnehit würde ich eher zum rot-blauen tendieren.

    Ansonsten finde ich es echt unfassbar egal.

  4. Ein Bitte! Könnten die “vorher” und “nachher” wieder einzelt nebeneinander dargestellt werden? Das ist m.E. die bessere und angenehmere Darstellung als ein wechselndes Bild.

    1. Erst anhand der gewählten Darstellungsform wird die Vergrößerung des weißen Binnenraumes sichtbar. Nebeneinandergestellt würde man diesen übersehen, weswegen ich in diesem Fall der überlagernden Ansicht den Vorzug gegeben habe.

    2. Hallo Phillipp,

      Das wechselnde Bild soll sicher die kleinen Unterschiede in darstellen. Ohne diese GIF-Animation würde man kaum den minimal schmaleren Kranz erkennen.

      Übrigens beim Artikelende wird auf die Medien-Galerie hingewiesen, da sieht man die zwei Logos auch ;).

          1. Meiner Meinung nach nicht ganz egal. Ist das nicht gerade die Kunst? Innerhalb eines vorgegebenen Rahmens eine visuelle Identität zu transformieren ohne das man das gleich merkt.
            Könnte man beinahe mit sich selbst vergleichen. Ich bin immer noch die selbe, und doch anders, etwas älter und verändert.

            Es ist doch so wie es Chris wunderbar in seinem Kommentar schreibt (zurecht markiert als “ausgezeichnet kommentiert”).

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