74 Kommentare zu “Neue Markenkomposition für Bonn

  1. Viel Geld für einen schlechten Scherz, aber kein Geld, um das Alte Rathaus zu sanieren…

    Schade.
    Sad.
    Poor.
    Bonn.

    Und überhaupt: Wieso werden bei solchen Entscheidungen die Bürger nicht mit einbezogen? Als es um neue Wegweiser für die Touristen ging durfte man unsinnigerweise sein Votum abgeben. Aber bei einer solchen Entscheidung wird über den Bonner Bürger hinweg entschieden.

    Davon abgesehen hatten/haben wir ein schönes Logo: Den Kussmund.

  2. Der Kussmund hat insofern etwas mit Bonn zu tun, als daß er das Symbol der Bützcher (Küsschen) ist, die die Funkemariechen und auch andere Frauen den Männern an Karneval verteilen. Bonn hat jetzt aber in der Außenwirkung nicht den Bezug zum Karneval: dafür ist Köln einfach zu präsent. Insofern bin ich froh, daß der Kussmund weg ist!

    Bonn muß sich einfach in der Zeit nach dem Regierungswechsel auf ein anderes Image konzentrieren, wesewegen der Beethoven wieder in den Vordergrund gerückt wurde. Beethoven war auch vor etwa 150 Jahren schon ein Thema, als das Denkmal auf dem Münsterplatz unter Beisein der Englischen Königin enthüllt wurde. Allerdings darf dies nicht das einzige sein. Gerade der Rhein und die Berge (Siebengebirge, Ennert, Venusberg etc.) haben in Bonn eine starke Präsenz. Gerade deswegen eignet sich Bonn auch so gut als Kongress-Standort, als das Bonn ja gerade mit dem neuen Kongresszentrum und zwei neuen Hotels direkt am Rhein ausgebaut wird: man kann in der Kongresspause auch mal schnell an den Rhein und die weite Aussicht genießen! Warum wird dieses schöne Flair der räumlichen Empfindung ausgeblendet?

  3. Warum werden denn in der obigen Umfrage Äpfel mit Birnen verglichen?

    Be Berlin ist eine Imagekampagne, bei der Berlin sein ursprüngliches Logo durch das Hinzufügen des “Be” nur minimal verändert hat. Der neue Bonn-Schriftzug soll aber neues Stadt-Logo und Imagekampagne in einem sein. Was auf den ersten Blick zwar genial aussieht, stellt sich für mich als Kenner der Szene spätestens ab da als Kostenfrage dar. Vor allem der Wegfall aller sonstigen Bonn-Erkennungszeichen wirkt auf mich etwas befremdlich, weil beim neuerlichen Schriftzug bereits vorausgesetzt wird, dass ihn die Menschen ihn schon “fressen” werden. Hier hätte man geschickter agieren und bestehenden Markenlinien in der Kampagne erstmal integrieren sollen.

    Der neue Schriftzug muss sich m.E. entscheiden, ob er “Be Berlin” (also eine Imagekampagne) oder ein neues Stadtlogo sein will. Beides zusammen wird schwer, weil zu viele modische und replizierbare Elemente in dem gewählten Schriftzug vorhanden sind und zugleich Anknüpfungspunkte wie Bonner Wappen, regionaltypische Landmarken oder eben der berühmte Kussmund fehlen. Wenn wir das Beispiel Regensburg nehmen, sehen wir, dass man dort eine bestimmte Kommunikationslinie nicht aufgibt. Das hätte Bonn in Bezug auf sein Logo auch gut getan, denn Bonn hat viel zu bieten.

  4. Leider fehlt hier das eigentliche Schmuckstück Bonns. Der Kussmund!
    Das neue Logo ist klanglich absoluter müll und optisch macht es auch nichts her

  5. @Gerhard

    …deine Frage ist ganz einfach beantwortet: Das Stadtwappen ist aus Schillers “Ode an die Freude”, vertont im Schlusschor von Beethovens Neunter Sinfonie im neuen Logo aufgegangen…NOCH FRAGEN? ;o))

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