Neu gesetzt – Slanted

Slanted Relaunch

Auch Blogs relaunchen. Bislang findet sich darüber zwar wenig im Design Tagebuch aber das muss ja nicht so bleiben. Slanted ist bei vielen Gestaltern feste Anlaufstelle im Netz. Vor allem dem Thema Typografie haben sich die zahlreichen Redakteure verschrieben.

Nun zeigt sich der Auftritt mit einigen Veränderungen. Die bislang schräg gestellte Wortmarke wurde neu gesetzt. Aus Majuskeln wurden Minuskeln. Die schwarze Umrandung wirft einige Fragen auf. Wenn die schwarze Fläche der Schatten der dreidimensionalen Buchstaben sein soll, fehlt vor dem „d“ ein Buchstabe damit die Fläche einen Sinn ergibt. Auch die weißen Einkerbungen erscheinen unlogisch. Durch Stricherweiterung der Buchstaben können diese jedenfalls nicht entstehen. Das Favicon hingegen bildet weder das alte noch das neue Logo ab.

Was hat sich sonst getan? Die Gesamtbreite ist marginal um 30 Pixel auf 1070px gewachsen (inkl. Bannern). Viele werden sagen: „Ha! Wohl nicht auf 1024 optimiert!“. Das stimmt allerdings nicht. Alle Inhalte werden innerhalb 1024 angezeigt. Damit die Banner auf kleinen Auflösungen nicht ausgeblendet werden, lässt man diese einfach dynamisch unter die Marginalspalte rutschen. Bei größeren Auflösungen stehen die Werbebanner rechts. Eine gute Lösung, wie ich finde. Nutzer und Werbepartner werden so gleichermaßen zufriedengestellt.

Auch funktionell gibt es Neuerungen. In einer weiteren grauen Spalte, werden ausschließlich Inhalte aus anderen Blogs abgebildet. Jedoch nicht wie in einer Blogrolle Links auf die Hauptdomain, sondern Verweise direkt auf die jeweiligen Artikel. Neben dem PAGE-Blog und Typographica (und weiteren) werden ab sofort auch jeweils die neusten Beiträge des Design Tagebuch dort abgebildet.

Ich freue mich jedenfalls auf weitere spannende Beiträge und Diskussionen.

Slanted ist ein Blog-Projekt von FINEST MAGMA.

10 Kommentare zu “Neu gesetzt – Slanted

  1. Nur weil slanted beliebt ist, solltet man nicht milde gestimmt sein. Die Wortmarke slanted sieht einfach nur fürchterlich aus, geeignet für eine miese Steakhouse-Kette oder einen unqualifizierten amerikanischen Provinzbaumarkt. Tut mir leid, aber das ist mein Eindruck.

  2. Auch ich lese slanted – aber über meinen Feed-Reader.
    Und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich unbeliebt mache: das Layout hat nichts, was mich anspricht. Die Seite ist unübersichtlich. Die Schriftgrößen – wie leider so oft bei Designern – sind für den Monitor zu klein gewählt. Auch die Kontraste sind zu gering (grauer Text auf dunklergrauem Hintergrund). Der „Idee“, eine 4. Spalte mit Werbung dranzukleben, kann ich ebenfalls nichts abgewinnen. Die Klicks auf diese Werbeboxen werden sehr gering ausfallen, da sie viel zu weit vom Content weg sind. Schade eigentlich.

  3. Das mit der Werbung finde ich garnicht mal so blöd, Benutzer die tatsächlich noch zu Fuß durchs Web gehen klicken auch auf die Werbung wenn sie die unteren Beiträge bei einer Auflösung von 1024×768 angucken. Nicht alle Typografie-Fans haben einen Feedreader…

    Ich habe mir gerade die Website angeschaut und im oberen Teil ist ein Banner der Größe 320×170 px. Wenn ich nun die Breite zur restlichen Header-Breite addiere kommt mehr als 1024 raus.
    Demnach entsteht eine hässliche horizontale Scrolleiste bei Benutzern mit dieser Auflösung.

    Elegant ist was anderes, oder?

  4. Wenn das Bleisatz – Druckstempel sein sollen, dann wurde es bei der neuen Bildmarke nicht richtig umgesetzt. Bei der alten Bildmarke ist zwischen jedem Buchstaben die Rundung des Blocks, bei der neuen Wortmarke würde man beim gedanklichen Auseinandernehmen der Blöcke z.B. das N trennen. Das geht nicht. Effekt verpasst.

    Ich sehe da geometrisch noch keinen Sinn. —

  5. Wie es oben schonmal da steht, sind das Bestände des alten Blocklogos. Neue Typo rein, 90° statt oblique und fertig. Zum Glück muss nicht alles einen Sinn ergeben. Ich mag das Logo.

  6. Zum Logo: Das Logo ändert sich zu jeder Printausgabe. Links oben ist das Logo der Ausgabe „Western-Fonts“, rechts oben das Logo der aktuellen Ausgabe „Pixel- und Matrixfonts“. Dass die „Bleisatz-Druckstempel“ teilweise nicht richtig stimmen, ist natürlich Absicht.

  7. Ich mach es mal anders und sage zum dem Logo, das für mich funktioniert weil es haften bleibt einfach sonst nichts.

    Die Seite bricht wie gesagt aus dem Schema der 1024er Norm-Maximal-Breite aus. Das würde ich bei einer Seite für Gestalter und Kreative als gewagt / progressiv ansehen und nicht als Fehler. Zudem wird der 19er Widescreen neuer Durchschnittsschirm.

    4 Spalten halte ich auch für grenzwertig. Hier werden aber nur „überflüssige“ Informationen präsentiert. Ich finde diesen scheinbaren Ungefallen an Werbung relativ sympatisch.

    Von der Aufteilung und Struktur der Seite ist alles auf Höhe der Zeit und absolut nah an anderen großen Portalen. Große Portale kommen nicht mit großen Fonts daher, dafür haben sie zuviel Content und schon 3 Spalten zwingen zu Kompromissen. Es kann auch nicht mit Blogs verglichen werden.

    Farbschema finde ich auch durch die Bank weg gut gelöst. Kontrastarmut kann ich nicht erkennen. Eher filigrane Justierung von Kontrasten. Der Feed-Aggregator der weitere Blogs darstellt wie das DesignTagebuch ist ganz nett, solnage man es nicht übertreibt.

    Die Wahl des Systems Drupal beweist Wissen und Überblick.

    1 Minuspunkt hätte ich nur:
    die gesperrten Arial Post-Headlines sind für mich noch nicht der Weisheits letzter Schluss.

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