Nescafé mit neuem Markenauftritt
Nescafé, eine Kaffeemarke von Nestlé, erhält einen neuen Markenauftritt. In diesem Zuge wird auch das Logo angepasst, wenn auch bei Beibehaltung der Grundform vergleichsweise dezent.
Nach Angaben von Nestlé ist es das erste mal in der über 75-jährigen Markengeschichte, dass jedes einzelne Produkt die neue, gemeinsame visuelle Identität von Nescafé reflektieren wird. „It all starts with a Nescafé“ ist der übergreifende Slogan der Marke. Darüber hinaus wurde vor wenigen Tagen unter dem Namen „REDvolution“ eine Kampagne lanciert, die weltweit zu sehen sein wird. Nestlé möchte mit Hilfe dieser Kampagne eine jüngere Nutzergruppe adressieren. Verbunden mit der Erneuerung des Markenauftritts ist zudem eine Produktoffensive. Nestlé plant für dieses Jahr die Einführung neuer Produkte – eine davon ist Shakissmo.
Nescafé Logo – vorher und nachher
Der Schriftzug wurde bei gleicher Grundform neu gesetzt. Die Buchstaben im neuen Logo verfügen nun nicht mehr über Serifen, sondern sind abgerundet. Der für die Marke typische horizontale Dachstrich beim N bleibt erhalten, der Akzent über dem E spielt fortan, farblich in Rot hervorgehoben, eine größere als bislang. Offenbar soll der Akzent, wie auch in der REDvolution-Kampagne zu sehen, stärker als eigenständiges Erkennungszeichen/Markenzeichen etabliert werden.
Für die Kreation verantwortlich zeichnen Publicis, CBA, und OgilvyOne (Frankfurt) verantwortlich.
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also ich MAG serifen, insofern finde ich den neuen schriftzug im vergleich zum alten viel zu glatt, langweilig und stromlinienförmig. auf den ersten blick erinnert mich das an das redesign vom zdf… hatte ja auch irgendwie die gleiche zielsetzung. was mich zu der vermutung führt, dass jünger und moderner gleich langweiliger und angepasster bedeutet!?
als alter wortklauber finde ich jedoch die wortschöpfung ‘shakissmo’ am schlimmsten! genauso gelungen wie breff und kelts… würg! aber was solls, ich kauf den quatsch sowieso nicht und bleib beim kaffee aus meiner guten alten T8!
Ich hoffe nur, dass mir diese grauenhafte Anzeige für das Schüttelprodukt nicht auf der Straße begegnet. Ein Produkt dessen Präsentation auf sooo platte Suggestionen setzt, sollte sich in einer aufgeklärten Gesellschaft schon disqualifiziert haben.
Die aufgeklärte Gesellschaft trinkt aber leider mehr und mehr lieber “Kaffeprodukte” anstatt richtigen Kaffee. Drum ist die Werbung dafür ja schon fast egal. Schlimmer find ich die Anbiederung an die jungen Zielgruppen mit Begriffen wie “REDvolution” und “Liberté”. Da sieht man mal wieder, wie austauschbar mittlerweile Produkte und Kampagnen sind.
@PJ: Das Verpackungsdesign wird auch geändert. Ziel der Kampagne ist, neue, jüngere Kunden anzusprechen, da der Markt immer stärker umkämft wird durch z.B. Mondelez und Starbucks.
Siehe auch hier: https://culina.tips/2014/07/09/nescafe-startet-weltweite-imagekampagne/
Gefällt mir ausgesprochen gut. Besonders das geschwungene Element erinnert mich an eine kleine pfiffige Kaffeebohne, die mit Ihrem hohen Espressogehalt direkt voll in die Birne knallt. Viel besser als das alte Design finde ich.
Es ist mir sowas von egal, ob irgendein Kaffeekäpselchenhersteller seine Accents Aigus oder seine Cédilles in schwungvoll gefällige Tropfengestalt ändert und nebenher noch seine Serifen killt.
Ein Sack Reis fällt um Baby!
Wenn dich so etwas nicht interessiert, warum gehst du dann überhaupt auf designtagebuch.de?! Hier stehen nunmal Neuigkeiten und Redesigns von Unternehmen! Ich verstehe deine Kritik nicht. Wenn es dich nicht interessiert, geh auf eine andere Website!
Weil hier sonst bessere und relevantere Diskussionen stattfinden als die um die Petitessen um den belanglosen Blubb eines fragwürdigen Konzerns.
Der betonte Akzent erinnert mich irgendwie an den Twittervogel…
Der horizontale Dachstrich wirkt etwas steif und sein Verhältnis zum N ist unausgewogener als im alten Logo.
und das “c” sieht irgendwie klein aus …
Für mich ein ganz anderes Markenbild, mit gelungenem Serifenverzicht, aber leider auch mit ein paar Verschlechterungen. Die Linie war mit den Serifen vom N noch eine Ableitung, jetzt ist sie einfach nur eine lieblose Erfindung, die man vom N hätte abtrennen können. Abstandsgleich zu den Lettern, versteht sich. Der Accént Grà ve über dem E ist nicht mehr im Gleichgewicht mit der Typografie. Durch diese Degradierung kann “Café” auf manchen Hintergründen wie falsch geschrieben wirken.
Ansonsten ist die Erneuerung des Markenbildes gelungen.