Nein, ich twitter immer noch nicht

Auch wenn es der Account twitter.com/designtagebuch suggeriert. Ich bin es nicht, der hier zu schreiben beabsichtigt. Lohnt also nicht zu folgen, denn nur im Blog ist drin, was drauf steht. Die Gründe, weshalb ich nicht twitter, hatte ich ja genannt. Bin ja mal gespannt, wie lange die Support-Abteilung von Twitter benötigt, um den Account zu löschen und ob sie ihn überhaupt löscht. Höchste Zeit, dass eine Echtheitsprüfung eingeführt wird. Erschreckend, dass man immer noch einen Account anlegen kann, ohne jegliche Form der Verifizierung. Ist ja schön und gut für Twitter, dass auch hierzulande die Anzahl der Accounts stetig steigt. Wenn die Fake-Nummer aber weiter die Runde macht, dürfte dass nur die Boulevard-Journalisten freuen. Der Nutzwert von Twitter verbessert sich dadurch jedenfalls nicht.

41 Kommentare zu “Nein, ich twitter immer noch nicht

  1. Haben Sie denn eine Wortmarke auf »Designtagebuch« oder »Design Tagebuch« angemeldet? Wenn ja, wäre vermutlich die Schutzwürdigkeit dieser Wortmarke angreifbar (das ist schon vielen beschreibenden Wortmarken so ergangen). Wenn nein: warum sollte Twitter etwas löschen?
    Aber vom Prinzip her gebe ich Ihnen schon recht: da wird viel Schindluder getrieben — wie auf vielen anderen Seiten im Internet auch … . Und wer Twitter übermäßig ernst nimmt, ist selber schuld.

  2. Ähm Copyright? Für den Begriff Designtagebuch? Sorry, aber das ist ein bisschen weit hergeholt. Wenn der Account nun „Designtagebuch.de“ heissen würde, aber das könnte ja auch ein Student sein, der seine täglichen Moleskine Skizzen publizieren will.
    Twitter is einfach eine neue Sache und ich respektiere jeden der nichts damit am Hut haben will. Das ist ja der Witz an Twitter. Schreibe und lese nur was du willst und lass den Restlinks liegen. Wer das Medium allerdings meidet, soll sich nicht wundern wenn der eigene „Name“ schon bei Twitter vergeben ist. Vor allem wenn es kein Markenname ist. Den Anspruch auf twitter.com/designtagebuch und vor allem diesen Blogeintrag hätte man sich durch fünf erschreckende Klicks bei der Registrierung auf Twitter.com sparen können.

  3. Mir fällt gerade ein wie hübsch sich das Design Tagebuch mal über den Anspruch der Telekom auf die Farbe Magenta mit einem magentafarbenen Kopf der Site lustig gemacht hat. Jetzt zu fordern dass Twitter seinen Account “designtagebuch” sperren soll geht genau in die Richtung die damals kritisiert wurde. Ich hoffe, dass Twitter nicht so leichtfertig irgendwelchen Ansprüchen nachkommt.

    Darüber hinaus hat sich das original Design Tagebuch einen gewissen Status erarbeitet und braucht so schnell keine Konkurrenz zu fürchten.

  4. “Copyright” hatte ich im Artikel ja noch korrigiert.

    Wenn der Account nun „Designtagebuch.de“ heissen würde…

    Zeigst Du mir mal einen Account, der eine Domain enthält? Einen Punkt konnte ich zumindest beim Erstellen eines Accounts nicht setzen.

  5. Das ändert doch nichts an der Tatsache, dass Designtagebuch kein rechtlich geschützter Begriff ist, oder sehe ich das falsch?
    Ich wollte damit doch nur klar machen, dass die Verwendung des Worts Designtagebuch nicht gerade ein vergehen ist, da nicht unbedingt bewusste Fake Absichten dahinter stehen müssen. Bei designtagebuch.de wäre das eben etwas anderes.
    Ausserdem würde ich mal abwarten was dort geschrieben wird. Vielleicht ist es ja auch eine Hommage an eure Seite. ;)

  6. Es gibt im Markenrecht das Kriterium des „überragenden Bekanntheitsgrades“ mit dem z.B. auch Filtertüten® (Melitta) zu einer Wortmarke wurde. Dem steht das Kriterium des „Freihaltebedürfnisses“ gegenüber, der die Eintragung generischer Begriffe verhindert.

    Als Grimme-Preisträger kann man es ja mal mit dem „überragenden Bekanntheitsgrad“ versuchen :-) Und mit einer Wortmarke in der Hand wird Twitter ganz schnell tätig, da die Plattform ja ansonsten in die „Mitstörerhaftung“ genommen werden könnte.

  7. ganz schön kleinkariert ihr verhalten. haben sie so angst vor konkurrenz?;-) abgesehen davon werden die meisten leute designtagebuch kaum kennen und mit ihrer site in verbindung bringen

  8. Twitter ist nicht in Deutschland, wieso sollten die sich um mögliche Namensrechte eines halbwegs bekannten Blogs eines Landes in Übersee scheren, solang du “designtagebuch” nicht als Marke in Amerika eingetragen hast ?

  9. @najanaja
    Schon gekonnt, wie man in zwei Zeilen soviel Unsinn packen kann. Natürlich kennen die “meisten Leute” diesen Blog nicht! Wäre es so, würde ich die Artikel in einer Hängematte liegend von Hawaii aus schreiben. Wenn überhaupt. Vermutlich hätte ich – wie seinerzeit Glos – Leute, die für mich das Internet bedienten.

    Den Begriff “Design Tagebuch” und davon ableitend “designtagebuch” wurde durch dieses Angebot geprägt. Wer googelt, wird schnell feststellen, dass fast alle der 50.000 Suchtreffer auf diesen Blog verweisen. Im Kreise der Designinteressierten ist ein gewisser Bekanntheitsgrad – zumindest für Leute, die sich im Netz bewegen – nicht zu leugnen. Wenn ich also in einem Artikel kurz schreibe, dass ich nicht hinter twitter/designtagebuch stecke, sondern jemand anderes versucht in fremden Gewässern zu fischen, dann hat das nichts mit “kleinkariert” zu tun. Es ist eine Richtigstellung, nicht mehr und nicht weniger.

    Meinetwegen soll der Account dort weiterbestehen. Dass ich nicht dahinterstecke, wissen nun diejenigen, die es interressiert. Übrigens untersagt Twitter das Nutzen von Fremdnamen: Impersonation.

  10. Ich hab Twitter echt versucht, aber irgendwie nicht geschafft. Twitter deckt einfach ein Bedürfnis das ich persönlich nicht habe. Selbst die Tweets anderer Leute zu lesen ist mir zu abgefahren.

  11. Achim, aber hast du denn den Namen “designtagebuch” irgendwo eintragen lassen? Ansonsten verstehe ich die Aufregung nicht. Der Begriff “designtagebuch” gehört nicht dir, jeder hier darf ihn verwenden. Völlig legal. Also wird ihn Twitter auch nicht löschen, wieso auch, resp. mit welcher Rechtfertigung?

  12. Sorry, aber ich fände es von Twitter falsch den Account zu löschen. Sie haben doch keinen Anspruch auf den Namen Designtagebuch in allen Bereichen des Netzes? Wenn ich Spaß daran habe kann ich mir auch auch die Domain designtagebuch.net kaufen und da publizieren. Natürlich ist der Blog hier bekannt, aber so funktioniert das nicht…

  13. Also bei allgemein gültigen Ausdrücken wie Design und Tagebuch kann nur das Wortbild geschützt werden, sprich der Ausdruck designtagebuch wird wohl nicht zu schützen sein. Jedoch wenn sich der Twitterer als Autor dieses Blogs ausgibt und es nicht ist, dann kann man den Account aufgrund von Rufschädigung etc. schließen lassen. Erkennbar wenn er zb auf die Seite hier verlinkt oder in einem der Tweets darauf aufmerksam macht.

    Twitter ist so eine Sache für sich, mal bin ich öfters dort mal weniger. Man sollte zu Twitter eine gesunde Distanz wie zum Bloggen, News lesen, SMS schreiben und Surfen allgemein entwickeln. Denn wie alle anderen kann es zur Abhängigkeit führen. Im gesunden Maß kann Twitter meiner Meinung jedoch recht nützlich als Informationsquelle und zum publizieren sein!

  14. @Sebastian, Nein, habe ich nicht. Und…keiner ist aufgeregt.
    @Niclas Es kann doch nicht ausschließlich um den Rechtsanspruch gehen. Den eigenen Namen trägt auch kein Mensch beim Patenamt kostenpflichtig ein um ihn schützen zu lassen. Dennoch kann es ja nicht sein, das irgendjemand Tweets raushaut und die Leute glauben machen will er wäre jemand anders. Hier zeigt sich einfach neben dem Nutzwert, den es zuweilen auch bietet, die Problematik von Twitter. Wenn es keine generelle Nachprüfbarkeit in Bezug auf die Identität der Autoren gibt, dann muss man sich nicht über ein schlechtes Image wundern.

  15. Bei aller Liebe zu diesem Blog: Diesen Post hättest du dir verkneifen sollen. Dein Anliegen, den Twitter-Account zu löschen, ist weder fundiert noch nachvollziehbar. Der Begriff Designtagebuch ist einfach zu allgemein.

  16. Ich würde erstmal abwarten, was dort geschrieben wird. Gibt sich dort jemand als dich aus, dann kannst du Twitter gut schreiben, dass sie den Account löschen.

    Werden dort aber Sachen, komplett unabhängig von dir geschrieben, so kannst du daran wohl nichts ändern. Wir wissen ja nun, dass du es nicht bist ;-)

  17. “Also wird ihn Twitter auch nicht löschen, wieso auch, resp. mit welcher Rechtfertigung?” Toll. Das ist wie der Kunde, der in die Bäckerei kommt und fragt:” Brot haben Sie keins,richtig?” Welche Antwort wird dann wohl kommen? Dann doch wohl lieber “Ich möchte ein Brot!” Twitter kann dann immer noch verneinen.
    Finde es absolut korrekt, wenn klargestellt wird, dass für A.S. Twitter nicht zu den Favourites gehört und er nicht twittert (ich finde es auch hohl, zu lesen, was Hinz und Kunz gerade machen). Und dass er verhindern will, dass dieser Name verwendet wird, ist aus meiner Sicht angemessen. Denn wenn jemand sich in dieser Szene “Design” bewegt (wie sollte er sonst ein Tagebuch hin bekommen…) kennt er zu 99% auch diese Seiten und benutzt den Namen bewußt und mit Vorsatz.
    Ansätze wie: “kleinkariert” etc. sind Bildleser-Niveau. Und das sollten wir alle vermeiden. Falls sich jemand jetzt angegriffen fühlt: Entschuldigung, ist absolut nicht persönlich gemeint!

  18. Achim, hier gehts doch darum, dass die meisten der Meinung sind, dass ein Anspruch auf Accountlöschung deinerseits nicht besteht.

    Ich habe mir mal den Account angesehen..bisher ist ja auch grade mal eine Meldung geschrieben und die weist nicht darauf hin, dass sich jemand mit fremden Federn schmücken will.

    Es kann nämlich genausogut sein, dass da jemand ist, der deinen Blog garnicht kennt und sich einfach so diesen Accountnamen ausgesucht hat um täglich über seine Werke zu berichten oder sonstwas. Soll er jetzt, nur weil du hier einen Blog hast, der auch so heisst seinen Accountnamen ändern?
    Vielleicht gabs ja bevor du diesen Blog erstellt hast auch schon irgendwo ein recht bekanntes “designtagebuch”, welches nur nicht so im Netz bekannt war?!

    Deswegen sollte man, bevor man statements wie diesen hier abgibt:

    “Bin ja mal gespannt, wie lange die Support-Abteilung von Twitter benötigt, um den Account zu löschen und ob sie ihn überhaupt löscht. Höchste Zeit, dass eine Echtheitsprüfung eingeführt wird. Erschreckend, dass man immer noch einen Account anlegen kann, ohne jegliche Form der Verifizierung.”

    Einmal tief durchatmen und erstmal abwarten. Denn der Ton, den du da angeschlagen hast in deinem Eingangspost kommt nicht nur “aufgeregt” rüber sondern zuweilen sogar ein wenig arrogant.

  19. @gericoach: Und dass er verhindern will, dass dieser Name verwendet wird, ist aus meiner Sicht angemessen.

    -> Wie hier bereits angesproichen wurde, wäre es ein leichtes gewesen, diesen Namen ganz einfach zu blockieren. Dann muss man sich auch später ned drüber aufregen, wenn der Name von wem anders verwendet wird. ;)

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