Die Nationalparks in Norwegen, derzeit gibt es 44 von ihnen, treten fortan unter einem gemeinsamen Zeichen auf und erhalten erstmals einen einheitlichen Markenauftritt. Eine Maßnahme, von der man sich eine verbesserte Wahrnehmung in der Öffentlichkeit erhofft sowie einer damit einhergehenden stärkeren Zusammenarbeit aller Interessenvertreter.
Bis dato gab es kein gemeinsames Erscheinungsbild der Nationalparks. Alle Parks wurden mittels kreisrunder Signets gekennzeichnet, die zwar vom Korpus her und im Aufbau gleich waren, die jedoch nicht in Lage gewesen sind, eine gemeinsame Identität zu stiften. Seit dem Frühjahr nun wird das von der norwegischen Umweltbehörde (Miljødirektoratet) in Auftrag gegebene Design sukzessive eingeführt.
Grundidee für das Gestaltungskonzept ist ein Portal, ein Tor, ein Eingang, der den Zugang zu den Nationalparks symbolisiert. Die Durchschreitung des Portals kennzeichnet einen Wechsel, den von der Kultur- zur Naturlandschaft, so die Verantwortlichen. So ist das Nationalparklogo gleichsam Portal wie auch beschützender Rahmen, der die Landschaft in Form eines Bogens einklammert.
Im Logo erkennt man gewisse Ähnlichkeiten mit der charakteristischen Rahmenform des National-Geographic-Signets, ohne allerdings dass …
Die Nationalparks in Norwegen, derzeit gibt es 44 von ihnen, treten fortan unter einem gemeinsamen Zeichen auf und erhalten erstmals einen einheitlichen Markenauftritt. Eine Maßnahme, von der man sich eine verbesserte Wahrnehmung in der Öffentlichkeit erhofft sowie einer damit einhergehenden stärkeren Zusammenarbeit aller Interessenvertreter.
Bis dato gab es kein gemeinsames Erscheinungsbild der Nationalparks. Alle Parks wurden mittels kreisrunder Signets gekennzeichnet, die zwar vom Korpus her und im Aufbau gleich waren, die jedoch nicht in Lage gewesen sind, eine gemeinsame Identität zu stiften. Seit dem Frühjahr nun wird das von der norwegischen Umweltbehörde (Miljødirektoratet) in Auftrag gegebene Design sukzessive eingeführt.
Grundidee für das Gestaltungskonzept ist ein Portal, ein Tor, ein Eingang, der den Zugang zu den Nationalparks symbolisiert. Die Durchschreitung des Portals kennzeichnet einen Wechsel, den von der Kultur- zur Naturlandschaft, so die Verantwortlichen. So ist das Nationalparklogo gleichsam Portal wie auch beschützender Rahmen, der die Landschaft in Form eines Bogens einklammert.
Im Logo erkennt man gewisse Ähnlichkeiten mit der charakteristischen Rahmenform des National-Geographic-Signets, ohne allerdings dass …
Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.
Großartiges Identity-System mit Mut zu Konsequenz und Reduktion! Die Bildmarke als Rahmen und Portal – um Welten besser als das deutsche Gremienkonsensdesign mit hier noch einer dynamischen Welle und da noch einem Tier-Clipart. Also alle “erinnert mich an BASF oder die Deutsche Bank oder National Geographic”-Sager: Mal nicht nur das erste Bild hier auf der Seite anschauen, sondern die Brand Manual-Site, die zeigt, dass da einiges an Substanz da ist und dass ein Erscheinungsbild eben nicht mit einem funky Logo abgefrühstückt ist.
Aber auch gerade das erste Bild gefällt. Selten eine Transparenz so gelungen und zweckmäßig eingesetzt gesehen.
Zudem wirkt das gesamte recht monumental, was den Charakter der Nationalparks dort gut unterstreicht – es ist halt nicht die sanfte Eifel oder das romantische Rügen. Es sind weite und oftmals rauhe Landschaften. Bin immer noch begeistert.
Perfekt gelungen!
Die Norweger habe es drauf.
Und danke an den Kommentar zu den deutschen Naturparken :D (irgendwie föderalistisch handgeklöppelt).
Ich finde es sehr gelungen, auch wenn es mich etwas an eine Guillotine erinnert.