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Miracoli mit neuem Markenauftritt

Miracoli Spaghetti

Ein Klassiker auf dem Lebensmittelmarkt ändert sein Erscheinungsbild. Miracoli tritt seit September dieses Jahres im neuen Design auf. Das Logo und die Verpackungen wurden neu gestaltet. Hintergrund für das Redesign ist der Verkauf der Marke Miracoli durch Kraft Foods an Mars, der im August dieses Jahres beschlossen wurde.

Miracoli Logo

Das bisherige, an eine Flagge angelehnte Erkennungszeichen der Verpackung – den Begriff „Logo“ vermeide ich an dieser Stelle ganz bewusst –, wird von einem weiterhin grünen Schriftzug ablöst, der zentrisch an einem Bogen ausgerichtet ist. Beim Blick auf das Verpackungsdesign wird deutlich, dass das Logo ganz bewusst der Rand eines Tellers nachahmt.

Miracoli Verpackung

Auch ohne Flagge verbreitet das neue Packaging Design ein Stück weit „italienisches Flair“. Die Farbgebung, auch in Verbindung mit den fotografischen Abbildungen, reicht hierfür aus. Der Perspektivwechsel innerhalb der Fotografien verhilft den Verpackungen zu mehr Symmetrie und zu mehr Prägnanz. Der Hintergrund wechs…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 54 Kommentare

  1. Die Idee des angeschnittenen Tellers ist zwar nicht neu, allerdings in ihrer Art und für Miracoli sicherlich “genial” gewählt. Grünes, rotes, oranges Holz finde ich allerdings auch eher unnatürlich und suggeriert ein wenig den Eindruck einer “Chemie-Keule”.

    Eine kleine Anmerkung zum Thema “Wertigkeit”: sicherlich hätte man dem Teller und damit dem Auftritt sicher noch mit einer hübschen Serviette das i-Tüpfelchen aufsetzen können, doch ich verstehe es vielmehr so, als das Produkt / die Verpackung vermutlich nicht zu wertig wirken durfte – sonst greift keiner mehr zu weil er dahinter ein teures Produkt vermutet.

  2. … dann sieht man, dass deren Eigenmarken sich mittlerweile sehr deutlich vom optischen Billig-Look vergangener Jahr(zehnt)e wegentwickeln und teilweise sehr wertig und chic daherkommen.

    Diese Entwicklung ist mir auch aufgefallen.
    Es sollte jedoch auch das, was drin ist, ebenso wertvoll sein wie das Äußere tut. Sonst ist das Fake – nicht Design. Da ist bei typischer Flüssigei-Industrieware der Supermärkte, die auf edel oder ländlich-rustikale Pasta macht (hier Holztisch wie in einer Cucina), noch viel Luft nach oben.
    Aber derzeit sieht’s eh nur aus wie Plastik-Laminat …

  3. Ach das ist Laminat. Hahaha, und ich dachte es seien verschiedenfarbige Spagetti.

    Ein i-Tüpfelchen hätte auch sein können, wenn das Basilkumblatt bzw. der Tomatenstumpf farblich zum Miracoli Schriftzuge gepaßt hätte. Nur das Petersilienblatt ist etwas stimmtiger. Vielleicht wäre es möglich gewesen die Schattierungen des Blattes bzw. Tomatengrüns etwas mehr in die Farbrichtung des Schriftzuges zu trimmen?

    Ach, bei der Gelegenheit, sehe ich, daß das neue Grün, des Miracoli Schriftzuges etwas kälter ist. Das verstehe ich nicht, ist das warme grün auf der alten Packung, doch ein Tick natürlicher, appetitlicher, italienischer und hätte auch noch besser zu dem Grünzeug auf der Packung gepäßt. Das ist mal wieder jammerschade.

    Aber ich esse bin kein Miracoli Fan. Mach mir die Soße lieber selber. Mit frischen Tomaten und frischem Parmesan.

  4. Ich hab mich auch schon gewundert neulich im Laden. Allerdings fehlten (noch?) die Carbonara, die zu meinen absoluten Lieblingen gehören.

    Ich hoffe, dass es da vorerst nur Lieferschwierigkeiten gab.

    Ingesamt halt ich das aber auch für ein gelungenes und modernes und trotzdem traditionelles Re-Design.

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