McMakler präsentiert neues Corporate Design und neue TV-Kampagne

McMakler Logo, Quelle: McMakler

McMakler, ein 2015 in Berlin gegründeter Immobiliendienstleister, hat erstmals seit Bestehen sein Corporate Design überarbeitet. Zeitgleich mit Umstellung auf das neue Design lanciert das Unternehmen eine neue TV-Kampagne.

McMakler, laut eigenen Angaben der am schnellsten wachsende Hybrid-Makler im deutschsprachigen Raum, ist seit Anfang Februar mit einer neuen TV-Kampagne präsent – „Immobilien verkauft man mit McMakler”, so das Kampagnenmotto. Zeitgleich zum Start vier neuer TV-Spots, die derzeit bereits auf öffentlich-rechtlichen sowie privaten Fernsehsendern gesendet werden, präsentiert sich das Unternehmen mit neuem Corporate Design.

Auszug der Pressemeldung

„Nach den zuletzt erzählten Erfolgsgeschichten echter Kunden wollen wir uns nun darauf konzentrieren, die enorme Qualität und den Service hinter dem Namen McMakler und unseren Status als bekanntester Makler in Deutschland zu unterstreichen. McMakler bietet eine einzigartige Kombination von modernster Technologie und über 400 hoch qualifizierten, lokalen Maklern. Die neuen Spots unterstreichen diese Alleinstellungsmerkmale“, sagt Felix Jahn, CEO und Gründer von McMakler. „Wir möchten unsere Bekanntheit weiter steigern, um damit neue und bestehende Kunden sowie deren Multiplikatoren von unserem erstklassigen Angebot zu begeistern.“

McMakler Logo – vorher und nachher, Bildquelle: McMakler, Bildmontage: dt

McMakler Logo – vorher und nachher, Bildquelle: McMakler, Bildmontage: dt

Petrolgrün ist ab sofort die Primärfarbe, Limonengelb kommt als Sekundärfarbe zur Anwendung. Die Wortmarke wurde in einer anderen Schriftart neu gesetzt (bisher Proxima Nova, neu Inter). Headlines werden zudem fortan in der Serifenschrift Frank Ruhl Libre gesetzt (statt Noto Serif). Farben, Design- und Bildsprache sollen die Marke McMakler unverwechselbar machen, so das Unternehmen.

Auch die Website (mcmakler.de) ist nach umfassendem Relaunch mit neuem Erscheinungsbild online gegangen.

Kommentar

Ein typisches Facelift: die Optik wurde modifiziert, ohne die Wiedererkennbarkeit der Marke zu gefährden. Sonnengelb, so scheints, wird aktuell von Markenmachern als unsexy angesehen. Auch Opel, Sartorius und die Commonwealth Bank of Australia haben kürzlich ihren Magenta-gesättigten Gelbton gegen ein leuchtendes Yellow ausgetauscht.

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24 Kommentare zu “McMakler präsentiert neues Corporate Design und neue TV-Kampagne

      • Das Beispiel steht bereits im ersten Satz. Der Englisch-Deutsch-Mix ist gemeint. Davon bin ich auch kein Freund.

      • Das Beispiel steht bereits im ersten Satz. Der Englisch-Deutsch-Mix ist gemeint.

        Wie jetzt? Der erste Satz des Artikels lautet: „McMakler, ein 2015 in Berlin gegründeter Immobiliendienstleister, hat erstmals seit Bestehen sein Corporate Design überarbeitet.“ Dort ist kein „Englisch-Deutsch-Mix“. Der Slogan von McMakler lautet: „Immobilien verkauft man mit McMakler“. Deshalb ist nach wie vor nicht klar, wie ein Vergleich mit dem Douglas-Slogan zustande kommt.

      • Tatsächlich habe ich auch überhaupt kein Problem mit der Sprachkombi, sondern schlichtweg mit dem Namen an sich. Der bewegt sich für mich auf einer Ebene mit ‚WowCar‘ etc… Finde die kreative Qualität nimmt da sehr ab. Hauptsache auffällig. Allerdings muss man mit Sprachkombis auch aufpassen, da sie oft unauthentisch und weit hergeholt wirken. Oft funktioniert das aber auch sehr gut.

    • Mc <— englisch, Makler <— deutsch. Ist Geschmacksache, finde den Namen aber auch absolut dämlich. Auf mich wirkte er seit dem ersten Mal hören so unsympathisch, dass ich mich noch daran erinnern kann. Mein erster Gedanke war damals ‚billig’. Weder wertig, noch seriös, noch klingt er in irgendeiner Art und Weise ansprechend. An fehlender Kreativität kaum zu überbieten. Finde das schade, da der neue Auftritt auf mich durchaus Seriosität vermitteln könnte.

      • Im Leben wäre ich nicht darauf gekommen, dass der Name „McMakler“ gemeint ist, auch da bei Aq’s Kommentar korrekte Anführungszeichen fehlen. Ich kann offen gesagt weder nachvollziehen, dass der Name „McMakler“ mit dem DouglasSchlecker-Claim „For you, vor Ort“ auf eine Stufe gestellt wird, noch erschließt sich mir, dass der Namensbestandteil „Mc“ hier gleich mehrfach Stein des Anstoßes ist. Die selbe Typologie wie bei „McMakler“ greift auch bei Markennamen wie „ImmobilienScout“, „Immonet“ und vielen anderen. In der deutschen StartUp-Szene dominieren englische Namenskonstrukte. Bezeichnungen wie „Abflug-Terminal“, „Ü30-Party“ oder „Uni-Campus“ sind, obschon hier Deutsch und Englisch verwoben sind, selbstverständlicher Bestandteil der deutschen Sprache. Davon abgesehen gehört die Verwendung von Anglizismen wie Claim, Slogan, Branding, Relaunch, Facelift, Print, Screen, Copytext, u.v.a. im Kontext Werbung/Design zum Alltag.

        Douglas hat, was die Verwendung englischer Sprache innerhalb von Claims betrifft, eine gewisse Tradition. Man denke an „Come in and find out“. Ein Claim, der von vielen Menschen missverstanden und auch von Markenmachern kritisiert wurde. Im Namen „McMakler“ kann ich hingegen nichts Gruseliges erkennen, im Gegenteil. Sowohl phonetisch wie auch als bildhafter Markenname funktioniert er aufgrund seiner Rhythmik gut. Er ist prägnant, verständlich und identitätsstiftend. Deshalb steht dieser Name in meiner Wahrnehmung auch nicht auf einer Stufe mit dem genannten Claim von DouglasSchlecker.

      • Vor allem denkt man da sofort an McDonalds und das erzeugt nicht gerade einen Eindruck von Qualität.

  1. Ich überlege schon seit einigen Tagen hier einen Kommentar zu schreiben, aber ich bin einfach unsicher. Ich finde das Logo komplett ohne jegliche Seele. Das ist ein Text, runtergeschrieben in einer Schrift. Also ich weiß schon dass Logos auch nur aus Text in einer bestimmten Schrift funktionieren können, Aber das ist doch total verwechselbar.

    Vielel Logos von Unternehmen werden ja heutzutage in vielen verschiedenen Anwendungsgebieten in unterschiedlichen Farben verwendet. Was würde mich z.B. als Hersteller von Steckbausteinen davon abhalten, eine Helvetica-Variante auf ein hellgrünes Logo zu packen und das ganze dann McMaker zu nennen?

    Ich verstehe nicht, wieso man sich auf eine derart graue Maus mit dem Logo eingelassen hat.

  2. Auch wenn der Kommentar von Aq unglücklich formuliert war, wusste ich dennoch gleich was gemeint war, da es mir – seitdem ich das erste Mal von McMakler gelesen habe – genauso geht. Das “Mc” hatte vor allem seit Mitte der 90er Jahre das Ziel, dass etwas günstig oder sogar “billig” wirkt (siehe MäcGeiz und McFit – weitere Beispiele fallen mir jetzt spontan nicht ein). Warum dafür gerade das “Mc” genutzt wurde und wird, ist mir ein Rätsel aber es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass diese Wirkung noch immer entsteht beweist der Kommentar von Cano030.

    Grundsätzlich finde ich die neue Farbwahl interessant und ansprechend. Diese Farbkombination scheint momentan in Mode zu sein, da auch die Comdirect und die Commerzbank neuerdings auf Gelb und Petrol setzen.

    Den Namen werden sie ebenso wie McFit jetzt nicht mehr auf die Schnelle ändern können, aber grundsätzlich sehe ich es als Verbesserung an.

    • Ich bin mir nicht sicher ob dein Beitrag ironie war, aber das Mc als Sparpräfix kommt von McDonald’s. Und Schotten gelten ja oft grundsätzlich als Sparsam, von daher gab’s wohl diesen Trend :)

    • Danke Lagom, für Deinen Kommentar.

      Das “Mc” hatte vor allem seit Mitte der 90er Jahre das Ziel, dass etwas günstig oder sogar “billig” wirkt (siehe MäcGeiz und McFit – weitere Beispiele fallen mir jetzt spontan nicht ein).

      Ich halte die Zuschreibung, dass das Präfix „Mc“ für „billig“ steht, für zu einseitig. Denn Marken wie McLaren, Adidas by Stella McCartney, McDonnell Douglas, McAfee oder McPaper haftet dieses Attribut sicherlich an. Auch ein „MacBook“ ist weder günstig, noch billig.

      Warum dafür gerade das “Mc” genutzt wurde und wird, ist mir ein Rätsel

      In Großbritannien sind die Präfixe „Mc“, „Mac“ und „O“ weit verbreitet und gebräulich. Hierzulande jedoch nicht. Der große Vorteil, den ich in der Verwendung von „Mc“ zudem sehe, liegt in der Kürze. Mit nur zwei zusätzlichen Zeichen wird aus einem Wort ein originärer und schutzfähiger Markenname. Die Schutzfähigkeit eines Markennamens ist DAS Schlüsselkriterium.

      • Dass durch das “Mc” ein schutzfähiger Name entsteht, sehe ich ein :) Aber bei den von dir genannten Beispiele handelt es sich hauptsächlich um Familiennamen. Somit haben sie ihr Unternehmen nur nach sich selbst benannt und hatten fast keine andere Wahl. Ich würde mich vielmehr Florian Auer anschließen und davon ausgehen, dass auf die Sparsamkeit der Schotten angespielt wird (und nein es war keine Ironie :) Der Zusammenhang war mir bisher fremd).

  3. Kannte ich zuvor nicht und werde ich vermutlich auch wieder schnell vergessen. Dachte mal, dass ein Logo zu einem Logo wird, wenn es einen gewissen “Kniff” hat, der eine Marke von einem simplen “Text auf einem farbigen Untergrund” unterscheidet. Hier: Nichts!

    Zum Update: Aufgehelltes gelb… Kann man machen. Nichts besonderes. Schrift war vorher prägnanter und schöner anzusehen. Auch Geschmackssache…

    Nachdem dieses Thema erst nach 3 Tagen überhaupt zu laufen begann, wird deutlich, wie (un-)interessant diese Marke ist. Vielleicht braucht man ja heute als Makler noch etwas mehr Werbung, um noch mehr unmenschliche und ungerechtfertigte Verwaltungssummen von (hauptsächlich) Mietern einzukassieren. Ein Apparat, den ich auf die gleiche Stufe wie hartnäckige Versicherungsverteter stelle. Wenn dieses “Facelift” jetzt noch Geld gekostet hat, wissen wir ja, wer es finanziert hat.

    • Mir gings auch so. Das Logo ist derart schal und uninspiriert, dass man zuerst denkt “oh ist das langweilig”, und dann denkt man sich “Das ist so langweilig dass ich erwähnen muss wie langweilig es ist” – so zumindest mein Gedankenprozess.

    • Nachdem dieses Thema erst nach 3 Tagen überhaupt zu laufen begann, wird deutlich, wie (un-)interessant diese Marke ist.

      In dieser Einschätzung bleibt unberücksigt, dass dt-Beiträge erst nach ein, zwei Tagen frei zugänglich sind. Das erklärt, weshalb Diskussionen in aller Regel verzögert anlaufen, egal ob es um Mercedes oder um McMakler geht.

      Als Zuschauer von linearem Fernsehen kommt man an der Marke aufgrund der enormen Präsenz als Werbetreiber jedenfalls nicht vorbei.

  4. Denn Marken wie McLaren, Adidas by Stella McCartney, McDonnell Douglas, McAfee oder McPaper haftet dieses Attribut sicherlich an. Auch ein „MacBook“ ist weder günstig, noch billig.

    Der Vergleich hinkt, finde ich. Die aufgeführten Beispiele sind “echte” Namen, wo es eben tatsächlich eine Mrs McCartney oder einen Mr McLaren gibt/gab. Und MacBook kommt von Macintosh.

    Die – nach meinem Dafürhalten ziemlich peinlichen – denglischen Schöpfungen McGeiz, McFit, und eben McMakler (McPaper ist ein Grenzfall, immerhin heißt die Schreibwarenkette ja nicht McPapier) sind gewiss aus der Assoziation Mc = schottisch = geizig => für “Sparfüchse” und “Schnäppchenjäger” entstanden.

    Zum Logo: An Langweiligkeit wirklich schwer zu überbieten. Da hätten die ihren Firmennamen auch gleich in der Arial “setzen” können.

    • Die […] Schöpfungen McGeiz, McFit, und eben McMakler sind gewiss aus der Assoziation Mc = schottisch = geizig => für “Sparfüchse” und “Schnäppchenjäger” entstanden

      Ein guter Punkt. Dank Dir für Deinen Kommentar „Nörgelflorian“. Allerdings finde ich, dass sich diese drei Marken, schaut man sich die Positionierung und das jeweilige Branding an, nicht miteinander vergleichen lassen. „MäcGeiz“ ist als Marke ausschließlich auf den Preiswettbewerb ausgerichtet, sprachlich wie visuell: Logo, Farbgebung und auch der Rest schauen gruselig/trashig aus. Wo hingegen McFit und McMakler über ihr visuelles Erscheinungsbild ganz andere Signale senden und durchaus eine gewisse Wertigkeit vermitteln. Ob einem das jeweilige Logo oder die Gestaltung gefällt, steht auf einem anderen Blatt. Dass auch bei diesen beiden Markennamen über das Präfix „Mc“ die Konnotation „preiswert“ besteht, ist sicherlich so. Das bestreite ich gar nicht. Eine andere Konnotation erscheint mir allerdings mindestens ebenso bedeutend, nämlich das Attribut „standardisiert“, was wiederum mit einem Qualitätsversprechen einhergeht. McDonald’s, McPaper und McFit sind allesamt Filialisten. McMakler-Gründer Heintzenberg erklärt dazu in einem STANDARD-Interview:

      Der Name “McMakler” sei für das Start-up deshalb gewählt worden, weil er “im Kopf bleibt”, erklärt Heintzenberg. “Sie hören den Namen, haben ihn nach drei Tagen noch nicht vergessen. Das ist für die Markenbildung schon einmal sehr entscheidend.” Das oft mit einer Fastfood-Kette assoziierte “Mc” im Namen stehe genauso für Größe und für die Standardisierung von Prozessen. “Und das ist genau das, was wir anbieten”, so der McMakler-Gründer.

      Tatsächlich spielte beim Markenname „McFit“ die Ausrichtung als preiswerter Anbieter eine entscheidende Rolle, wie McFit-Gründer Rainer Schaller gegenüber dem Handelsblatt erläutert:

      „Wir hatten erst dran gedacht, das Studio „Schottenburg“ zu nennen. Die Schotten gelten ja als sparsam und trotzdem hat niemand was gegen sie. Aber Burg war nicht schön, weil man sich darin ja abschottet. Solche Diskussionen hatten wir. Und dann kam eines Tages meine Ex-Freundin vorbei und meinte: Nimm doch McFit. Keine Ahnung, wie sie darauf kam.“

      Es freut mich, dass die Diskussion schließlich doch noch Fahrt aufgenommen und an Qualität zugelegt hat.

  5. Schon ziemlich interessant, wie man sich hier an der Beliebigkeit und Einfallslosigkeit des Logos “McMakler” aufhängt. Ich hatte vor einiger Zeit einen ähnlichen Kommentar gemacht, bei dem “Mars”-Relaunch. Da hast sich niemand über die Beliebigkeit aufgeregt. Und ehrlich – z.B. gerade im Bereich der Modemarken ist eine Wortmarke die oft “dahin gesetzt” wirkt” nicht wirklich unüblich. Das erwähnt niemand. “McMakler” hat den Augenschein auf den Namen gelenkt und für eine klare Lesbarkeit gesorgt. Man dachte sich sicher: Der Name ist Logo genug. Zudem – und da stimme ich den meisten Vorkommentatoren zu: Mc steht nicht für billig sondern sparsam. Was ein großer Unterschied ist. Zudem gerade in der Immobilienbranche, die insgesamt nicht den Ruf hat zu wenig Geld an Provisionen zu verlangen, ein entscheidender Schlüssel. Denn genau damit will man ja bei McMakler “aufräumen”. Durch das “Makler” weiß jeder gleich, um was es geht. Also eigentlich gar nicht so unclever… :-)

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