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McFit mit neuem Corporate Design

McFit Logo

McFit, mit über 160 Fitnessstudios und über einer Million Mitgliedern die größte europäische Fitnessstudiokette, legt sich ein neues Corporate Design zu. McFit expandiert seit einiger Zeit auch ins Ausland. Einhergehend mit einer Neupositionierung wurden auch Veränderungen am Markenauftritt vorgenommen.

Die neue Farbgebung ist mit einem Blau-Anthrazit-Farbton sowie Gelb gedeckter als bislang. Aus der blauen Banderole im Logo wurde ein gelbes Band, das mehr Dynamik als sein Vorgänger vermittelt. Der Schriftzug wurde von der Banderole getrennt und befindet sich nun unter beziehungsweise neben der Band-Bildmarke. Insgesamt wirkt das Design wertiger. Gleiches lässt sich über das neue Fotoartwork sagen, bei dem Models nun Schweiß zeigen dürfen.

Derzeit werden die Studios auf das neuen Design hin ausgerichtet. Die Umstellung soll bereits Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein. Auf der Website sowie den einschlägigen Social-Mediakanälen findet sich das neue Design bereits.

Verantwortlich für das Redesign ist die Agentur Syndicate aus Hamburg.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 67 Kommentare

  1. “Mc Donald’s 3.0” war mein erster Gedanke, da das “M” der Fast Food-Kette auch seit einiger Zeit auf dunklem (grünen) Grund steht. Die schwere Typo und den Kontrast könnte ich durch gute Lesbarkeit (Fernwirkung) und Zielgruppe “Eisenfresser” argumentieren – ich weiß, dass dies nicht ausschnließlich die Mitgliederschaft/Zielgruppe ist! Durch die vermutlich bald einsetzende intensive Medienpräsenz wird das neue Design bestimmt schnell gelernt werden – egal von wem!

  2. Ich finde das Redesign eigentlich ansprechend. Viele Fitnessstudios und -ketten benutzen ja Bildmarken, die nicht unbedingt auf das Thema Sport verweisen. Bei den anderen bleiben dann nur völlig austauschbare stilisierte Männchen, die Bewegung symbolisieren sollen. Das finde ich auch nicht besser. Zumal es so eigentlich nie gelingt, die gesamte Bandbreite der Sportvarianten wiederzugeben. Allein Ausdauer- und Kraftsport lassen sich ja kaum in einer Bildmarke vereinen. Dann lieber ein Ansatz wie der hier gezeigte: Abstrakte Bildmarke und gute Bildwelt.

    Was ich aber interessant finde: McFit hat erst vor wenigen Wochen seinen Kunden eine Mail geschickt, in der eine Preiserhöhung ab Januar 2013 angekündigt wurde. Der Monatsbeitrag steigt von knapp 17 auf knapp 20 Euro – prozentual ein Riesensprung. Im Gegenzug können Mitglieder nun kostenfrei duschen (“wow!”) und einige Studios sollen Kurse anbieten. Letztes wurde übrigens nicht näher beschrieben und als McFit-Kunde weiß ich, dass die Räumlichkeiten in den wenigsten Studios für Kurse ausgelegt sind, weil keine abgetrennten Räume existieren. Unter Berücksichtigung dieser Neuigkeit hier steht die Preiserhöhung natürlich in einem ganz anderen Licht – so ein globaler Corporate Design Wechsel dürfte ja eine Menge Geld verschlingen.

  3. Design ist prozessorientiert. Wie die meisten wissen, wird wohl auch der Abstimmungsprozess mit dem Kunden wieder mal nicht so ganz einfach gewesen sein. Möglicherweise wurde der alten Banane aus dem Jahre 2000 hinterher geheult. Nun findet sie sich ästhetisch abstrahiert als Schale im neuen Signet wieder. Ich sehe darin eine erwachsen gewordene, leicht selbstironisierende Außendarstellung. Und die gefällt mir gut.

  4. Gefällt mir und gefällt mir nicht. Dieses gelbe Ding kapiere ich nicht. Soll wohl ein M Darstellen aber ich sehe zwei Schwanenköpfe.
    Einen kleinen vorne, einen großen hinten.

  5. spiegelt es keinerlei sportliche Leistung wieder

    Das muss das Logo auch gar nicht. Beim Logodesign geht es nicht in erster Linie darum, selbsterklärende Zeichen zu schaffen. Logos müssen keine Symbole sein. Wichtig ist, dass ein Logo mit den jeweiligen Eigenschaften, Werten oder Produkten assoziiert werden kann. Es gehört weitaus mehr dazu als ein gut gemachtes Logo, um solch einen Transfer zu ermöglichen. Wenn sich etwa ein Unternehmen einen Kehricht um die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie kümmert, dann hilft es wenig, wenn man ein schönes, grünes, Freundlichkeit und Vertrauen suggerierendes Logo sein eigen nennt.

    Heißt also in diesem Fall: McFIT muss zunächst einmal mit dem Angebot in den Studios punkten, um zu erreichen, dass ein Logo, egal wie es aussieht, zu einem positiven Imageträger werden kann.

    Darüber hinaus dürfen Logos gerne auch hinweisgebend sein, sich also in ihrer visuellen Form direkt auf das Unternehmen beziehen, zwingend ist dies jedoch keineswegs, siehe Apple, TUI, E.ON, Coca Cola, etc…

    Der dynamische Verlauf des Bandes würde ich sehr wohl als einen solchen Hinweis werten. Ich denke etwa spontan an eine Turnerin, die mit einem Band über die Matte fegt und ihn immer wieder hoch wirft. Darüber hinaus erkenne ich in dem Band auch den Anfangsbuchstaben von McFIT, ein zum Band gewundenes M.

    So schlecht, wie es derzeit in den Kommentaren wegkommt, scheint es mir nicht zu sein.

  6. Es erinnert mich immer noch an Pommes, irgendwie – kann aber schon sein, dass dieses gelbe Etwas “McFit” heißen soll – allerdings nur mit viel Phantasie! Mir wills nicht so recht gefallen – aber sollen sich doch die Klitschkos damit “rumschlagen”(Brüller, oder?) ;)

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