McFit mit neuem Corporate Design

McFit Logo

McFit, mit über 160 Fitnessstudios und über einer Million Mitgliedern die größte europäische Fitnessstudiokette, legt sich ein neues Corporate Design zu. McFit expandiert seit einiger Zeit auch ins Ausland. Einhergehend mit einer Neupositionierung wurden auch Veränderungen am Markenauftritt vorgenommen.

Die neue Farbgebung ist mit einem Blau-Anthrazit-Farbton sowie Gelb gedeckter als bislang. Aus der blauen Banderole im Logo wurde ein gelbes Band, das mehr Dynamik als sein Vorgänger vermittelt. Der Schriftzug wurde von der Banderole getrennt und befindet sich nun unter beziehungsweise neben der Band-Bildmarke. Insgesamt wirkt das Design wertiger. Gleiches lässt sich über das neue Fotoartwork sagen, bei dem Models nun Schweiß zeigen dürfen.

Derzeit werden die Studios auf das neuen Design hin ausgerichtet. Die Umstellung soll bereits Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein. Auf der Website sowie den einschlägigen Social-Mediakanälen findet sich das neue Design bereits.

Verantwortlich für das Redesign ist die Agentur Syndicate aus Hamburg.

67 Kommentare zu “McFit mit neuem Corporate Design

  1. Irgendwie sieht der Schriftzug und das “c” komisch aus. Und das gelbe Band finde ich nicht besonders einleuchtend für ein Fitnessstudio. Die werben mit tollen Körpern, das schafft niemand mit einem Stretchband oder was das auch immer sein soll.

  2. Hahaha, das Logo sieht aus wie ein Comic-Hasenkopf. Oder Verrenkungs-Yoga.
    Wenn das Logo irgendwie sportlich, fit, eine Form darstellen will, die ich als Kunde körperlich erreichen will, ist dem nicht der Fall. Auch die Schrift ist zwar modern, hat aber nix mit sportlich, kräftig, ausdauernd oder ähnlichem zu tun. Wenns ne Firma für Verpackungen wär, oder Charity okay, aber nicht Fitness.

  3. Also die grundlegende Überlegung alles etwas wertiger zu machen find ich ja gut.

    Aber was soll bitte diese komische gelbe Ding da sein. Dieses Ding, ich nenne es mal Band obwohl mir das ein wenig widerstrebt, ist trotz großem Schwung nicht so aufregend das man eine an Langweiligkeit kaum zu überbietende Schrift dazu stellen muss (McFit).

    Ergo: Das ganz Ding bring mich echt nicht weiter und ich kann mir nicht vorstellen dass das in irgend einem Kopf hängen bleibt. Was das ganze mit Fitness zu tun hat ist sowieso total unklar.

    Allerdings: Die Fotos sind toll!

  4. Das alte Logo transportierte genau so wenig eine Idee von Fitness wie das Neue.
    Ich bin da eher bei Fertig-Pommes oder Bandnudeln. Diese gelbe Nudel hat ja nun auch gar keine “Körperspannung”. Seltsam….

  5. Ich kann mich beim besten Willen nicht mit dem neuen Logo zufrieden geben.
    Wie bereits erwähnt, spiegelt es keinerlei sportliche Leistung wieder und sieht eher aus wie eine Medienagentur. Zudem sieht es nichts sagend aus und könnte ein beliebiges Allerwelts-Logo sein welches die Agentur von einem Hobbygrafiker auf iStock gekauft hat. Es ähnelt eher McDonalds im Jahre 2032.

    Das alte Logo hatte ebenso wenig mit Sport zu tun, strahlte aber das aus was es sollte “Billig”. McFit ist ein günstiges Fitnessstudio und genau eben das spiegelte das alte Logo (was eher aussah wie McCain Pommes) wieder.

    Die neue Webseite sieht hingegen sehr gut und state-of-the-art mäßig aus und kann sich echt sehen lassen. Auch die neue Broschüre ist gut gelungen, generell die Fotografien sind von höchster Klasse.

  6. Was genau solln das Band überhaupt darstellen? Ich seh da als Verbindung höchstens so ein Theraband, aber in der Form wie auf dem Logo wird das wohl kaum als solches wahrgenommen werden.

  7. Grundsätzlich finde ich die Entwicklung gut. Die Ausrichtung auf bessere Gestaltung, das Bekenntnis zu einem insgesamt ästhetischerem Auftritt ist prima, und das Zusammenspiel der hochwertigen Fotos mit dem in meinen Augen auch hochwertigem, neuen Signet funktioniert (und ist 100x besser als der alte Look).

    Zum logo: Auch wenn ich die Optik toll finde, die Komposition schön, die Typo stark – dieses gelbe Band sieht aus wie ein etwas aus der Form geratener Pommes Frittes, wie ich hier lese war das nicht nur mein erster Gedanke, bevor ich noch die Typo erfasst hatte.

    Was, in Gottes Namen, haben sich die Designer dabei gedacht? Gibt es da, bei alle den Leuten die das sehen, beurteilen, besprechen, niemanden dem dieser Gedanke gekommen ist? Es ist schon schlimm das man ein völlig inhaltsleeres Element zum logo ernennt (mir dämmert gerade dass es sich um eine stilisiertes “M” handeln könnte? Ein “M”, in Gold? ist das das was es sein soll? Wirklich? ), aber dann aus versehen noch einen echten Brüller darzustellen ist schon eine starkes Stück.

    Nein, Tut mir leid, der Pommes ist einfach nur lächerlich!

  8. “Mc Donald’s 3.0” war mein erster Gedanke, da das “M” der Fast Food-Kette auch seit einiger Zeit auf dunklem (grünen) Grund steht. Die schwere Typo und den Kontrast könnte ich durch gute Lesbarkeit (Fernwirkung) und Zielgruppe “Eisenfresser” argumentieren – ich weiß, dass dies nicht ausschnließlich die Mitgliederschaft/Zielgruppe ist! Durch die vermutlich bald einsetzende intensive Medienpräsenz wird das neue Design bestimmt schnell gelernt werden – egal von wem!

  9. Ich finde das Redesign eigentlich ansprechend. Viele Fitnessstudios und -ketten benutzen ja Bildmarken, die nicht unbedingt auf das Thema Sport verweisen. Bei den anderen bleiben dann nur völlig austauschbare stilisierte Männchen, die Bewegung symbolisieren sollen. Das finde ich auch nicht besser. Zumal es so eigentlich nie gelingt, die gesamte Bandbreite der Sportvarianten wiederzugeben. Allein Ausdauer- und Kraftsport lassen sich ja kaum in einer Bildmarke vereinen. Dann lieber ein Ansatz wie der hier gezeigte: Abstrakte Bildmarke und gute Bildwelt.

    Was ich aber interessant finde: McFit hat erst vor wenigen Wochen seinen Kunden eine Mail geschickt, in der eine Preiserhöhung ab Januar 2013 angekündigt wurde. Der Monatsbeitrag steigt von knapp 17 auf knapp 20 Euro – prozentual ein Riesensprung. Im Gegenzug können Mitglieder nun kostenfrei duschen (“wow!”) und einige Studios sollen Kurse anbieten. Letztes wurde übrigens nicht näher beschrieben und als McFit-Kunde weiß ich, dass die Räumlichkeiten in den wenigsten Studios für Kurse ausgelegt sind, weil keine abgetrennten Räume existieren. Unter Berücksichtigung dieser Neuigkeit hier steht die Preiserhöhung natürlich in einem ganz anderen Licht – so ein globaler Corporate Design Wechsel dürfte ja eine Menge Geld verschlingen.

  10. Design ist prozessorientiert. Wie die meisten wissen, wird wohl auch der Abstimmungsprozess mit dem Kunden wieder mal nicht so ganz einfach gewesen sein. Möglicherweise wurde der alten Banane aus dem Jahre 2000 hinterher geheult. Nun findet sie sich ästhetisch abstrahiert als Schale im neuen Signet wieder. Ich sehe darin eine erwachsen gewordene, leicht selbstironisierende Außendarstellung. Und die gefällt mir gut.

  11. Gefällt mir und gefällt mir nicht. Dieses gelbe Ding kapiere ich nicht. Soll wohl ein M Darstellen aber ich sehe zwei Schwanenköpfe.
    Einen kleinen vorne, einen großen hinten.

  12. spiegelt es keinerlei sportliche Leistung wieder

    Das muss das Logo auch gar nicht. Beim Logodesign geht es nicht in erster Linie darum, selbsterklärende Zeichen zu schaffen. Logos müssen keine Symbole sein. Wichtig ist, dass ein Logo mit den jeweiligen Eigenschaften, Werten oder Produkten assoziiert werden kann. Es gehört weitaus mehr dazu als ein gut gemachtes Logo, um solch einen Transfer zu ermöglichen. Wenn sich etwa ein Unternehmen einen Kehricht um die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie kümmert, dann hilft es wenig, wenn man ein schönes, grünes, Freundlichkeit und Vertrauen suggerierendes Logo sein eigen nennt.

    Heißt also in diesem Fall: McFIT muss zunächst einmal mit dem Angebot in den Studios punkten, um zu erreichen, dass ein Logo, egal wie es aussieht, zu einem positiven Imageträger werden kann.

    Darüber hinaus dürfen Logos gerne auch hinweisgebend sein, sich also in ihrer visuellen Form direkt auf das Unternehmen beziehen, zwingend ist dies jedoch keineswegs, siehe Apple, TUI, E.ON, Coca Cola, etc…

    Der dynamische Verlauf des Bandes würde ich sehr wohl als einen solchen Hinweis werten. Ich denke etwa spontan an eine Turnerin, die mit einem Band über die Matte fegt und ihn immer wieder hoch wirft. Darüber hinaus erkenne ich in dem Band auch den Anfangsbuchstaben von McFIT, ein zum Band gewundenes M.

    So schlecht, wie es derzeit in den Kommentaren wegkommt, scheint es mir nicht zu sein.

  13. Es erinnert mich immer noch an Pommes, irgendwie – kann aber schon sein, dass dieses gelbe Etwas “McFit” heißen soll – allerdings nur mit viel Phantasie! Mir wills nicht so recht gefallen – aber sollen sich doch die Klitschkos damit “rumschlagen”(Brüller, oder?) ;)

  14. Neuer Pasta-Hersteller?
    Penis-Finger auf der Webseite?
    “MFIT” mit einem dazwischen gedrücktem “c”?

    Weder die Farbgebung noch die möchtegern Dynamik des Logos weisen auf ein Fitnessstudio hin.

  15. Ich finds auch ziemlich missraten.

    Das alte Logo hatte zumindest nicht den Anspruch, irgendwie seriös zu sein. Deswegen brauchte es auch nichts mit Sport zu tun zu haben. Einfach eine alberne Banderole, das ist universell.

    Aber das neue Logo suggeriert eine Botschaft, die man nicht versteht. Es ist viel zu sperrig und aufmerksamkeitsheischend als es für ein Logo (vor allem aus dieser Branche) gut wäre.

  16. Persönlich gefällt es mir spontan nicht, ist aber besser als das Alte und vermittelt zugegebenermaßen Dynamik, fällt mit der Form aus dem Rahmen. Es würde mich nicht wundern wenn die Dynamik des Bandes in ein paar Jahren verfeinert wird.

    Zweiter Gedanke: Ungünstig, wenn man das Band als dynamische Bewegung deutet, ist dann der Mittelschwung, weil der unten zweimal in der Biegung gebremst wird. Eine verhaltene Bewegung, eine Komplikation, die so nicht ganz mit dem Rest korrespondiert.

  17. Noch einmal mein Vorschlag:
    24 Stunden, bevor der Artikel online geht ein Voting: aus welcher Branche kommt diese Bildmarke?
    Natürlich muss eine Bildmarke nicht immer Rückschlüsse auf die Branche geben, sonst gäbe es bei Fitnessstudios nur noch einen Einheitsbrei aus stilisierten Hanteln und Sportlerpiktogrammen. Aber die von Achim benannten Promi-Abweichler haben entweder einen Bezug zum Firmennamen (Apple), transportieren eine zur eingeführten Marke passende Stimmung (TUI) oder sind wie bei CocaCola eher eine Art Traditionslogo.

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