Marabou, eine zu Mondelēz International gehörende schwedische Schokoladenmarke, bekommt ein neues Verpackungsdesign. Für Marabou ist es das erste Packaging-Redesign seit 14 Jahren. Im Zuge des Redesigns schmilzt die King-Size-Tafel um 30 Gramm.
1919 wurden in einer Fabrik im schwedischen Sundbyberg erstmals Schokoladenprodukte unter dem Markennamen Marabou hergestellt. In Deutschland sind Produkte unter dem Namen Marabou seit 1982 erhältlich. Für den Vertrieb hierzulande ist die Genuport Trade GmbH verantwortlich. Marabou ging 1993 an Kraft General Foods, das seit 2012 als Mondelēz International firmiert. Die Produktion der Schokoladenprodukte erfolgt seit den 1970er-Jahren in Upplands Väsby bei Stockholm.
Marabou M-Logo, Quelle: Design Bridge
Zum Frühjahr 2024 wurde, in Anlehnung an die seit Jahrzehnten goldfarbene Verpackung, unter dem Motto „goldene Stunde“ eine Kampagne lanciert…
Marabou, eine zu Mondelēz International gehörende schwedische Schokoladenmarke, bekommt ein neues Verpackungsdesign. Für Marabou ist es das erste Packaging-Redesign seit 14 Jahren. Im Zuge des Redesigns schmilzt die King-Size-Tafel um 30 Gramm.
1919 wurden in einer Fabrik im schwedischen Sundbyberg erstmals Schokoladenprodukte unter dem Markennamen Marabou hergestellt. In Deutschland sind Produkte unter dem Namen Marabou seit 1982 erhältlich. Für den Vertrieb hierzulande ist die Genuport Trade GmbH verantwortlich. Marabou ging 1993 an Kraft General Foods, das seit 2012 als Mondelēz International firmiert. Die Produktion der Schokoladenprodukte erfolgt seit den 1970er-Jahren in Upplands Väsby bei Stockholm.
Marabou M-Logo, Quelle: Design Bridge
Zum Frühjahr 2024 wurde, in Anlehnung an die seit Jahrzehnten goldfarbene Verpackung, unter dem Motto „goldene Stunde“ eine Kampagne lanciert…
Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.
Werde den Eindruck einfach nicht los, dass da jemand am Werke war, der bereits Lebensmittel-Design in den 70ern tätig war.
Auch wenn ich die Marke gerade nicht zur Hand habe, gab es da nicht eine Schokolade mit sehr vergleichbares Design aus/in den 70ern bereits?
Kann man machen, ich hätte es nicht.
Ich muss auch sagen FROSTA hat sich seit der Neuausrichtung vor 2 Dekaden für mich sehr positiv hervorgetan. Meine Wahrnehmung ist hier ehrlich, transparent und attraktiv.
Eine Strategie die m.E. langfristig besser Kunden bindet als Mondelēz Praktiken.
Ja Rohstoffkosten sind halt hoch, aber lieber offensiv deswegen kommunizieren.
Anderes Beispiel: Ich glaub das war bei RITTER vor einigen Jahren. Sie haben ausführlich (gefühlt) ehrlich und proaktiv kommuniziert, dass die Tafelpreise steigen. Und mir blieb dies positiv im Kopf und beeinflusst auch heute noch mein Kaufverhalten.
Zum Thema Gestaltung: Ich finde das “M” schön präsent sonst aber ein eher unaufgeregtes evolutionäres Design
Rohstoffe werden teurer, auch deshalb werden Endprodukte teurer. Als mündigem Verbraucher ist mir klar, dass das entweder über eine Preissteigerung oder über eine Verringerung der Menge oder über eine Verringerung der Qualität möglich ist.
Letzteres ist schwierig, da ich das nicht direkt erkennen kann, was an Zutaten vielleicht eingespart wurde. Die ersten beiden Optionen finde ich gleichwertig. Ja, ich schaffe das: Preis und Packungsgröße betrachten.
Aber der Markt ist ja fair: Wenn die behauptete Mehrheit der Verbraucher Preiserhöhungen bevorzugen und angeblich intransparente Teuerungen missbilligen, wird der Hersteller ja seine gerechte Strafe im Supermarkt bekommen und der Volkszorn kann sich legen. Oder?
Ich hol mir gleich erstmal eine Tafel Mintkrokant.
Ich kann auch die Entscheidung der Hersteller, lieber die Tafel zu verkleinern, nachvollziehen. Und manchmal kommt mir das durchaus entgegen: Ich ess eh immer die ganze Tafel, wenn die kleiner wird, ist es nicht mehr ganz zu verheerend.
Meine Lieblingsschokolade wird Marabou eh immer bleiben.
Rohstoffe werden teurer, auch deshalb werden Endprodukte teurer. Als mündigem Verbraucher ist mir klar, dass das entweder über eine Preissteigerung oder über eine Verringerung der Menge oder über eine Verringerung der Qualität möglich ist.
Rohstoffpreise steigen. Das ist richtig. Daraus resultiert jedoch nicht automatisch eine Verteuerung des Produktes. Es gibt mehr als die drei genannten Möglichkeiten, um eine Preisanhebung zu verhindern / abzufedern. Nicht erwähnt wird im Kommentar die Möglichkeit von Einsparungen in anderen Bereichen, vor allem im Energiesektor. Stichwort Effizienz. Eine Umstellung des Verpackungsmaterials kann dazu führen, dass Kosten eingespart werden, sodass eine Verringerung der Füllmenge, eine Minderung der Qualität und auch eine Preisanhebung umgangen werden kann. In der Werbung / im Marketing sind ebenso Kosteneinsparungen und Synergien möglich. Ein Beispiel für nachhaltiges, ökonomisches Wirtschaften ist Develey. Auch mit Hilfe von Windrädern auf dem Produktionsgelände deckt das Familienunternehmen seinen Strombedarf. Beim letzten Redesign der Verpackungen blieb die Füllmenge ebenso unverändert wie der Preis.
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Werde den Eindruck einfach nicht los, dass da jemand am Werke war, der bereits Lebensmittel-Design in den 70ern tätig war.
Auch wenn ich die Marke gerade nicht zur Hand habe, gab es da nicht eine Schokolade mit sehr vergleichbares Design aus/in den 70ern bereits?
Kann man machen, ich hätte es nicht.
Positiv ist hier “Frosta” zu erwähnen. Die geben bei geringerer Menge das deutlich auf der Packung an.
Ich muss auch sagen FROSTA hat sich seit der Neuausrichtung vor 2 Dekaden für mich sehr positiv hervorgetan. Meine Wahrnehmung ist hier ehrlich, transparent und attraktiv.
Eine Strategie die m.E. langfristig besser Kunden bindet als Mondelēz Praktiken.
Ja Rohstoffkosten sind halt hoch, aber lieber offensiv deswegen kommunizieren.
Anderes Beispiel: Ich glaub das war bei RITTER vor einigen Jahren. Sie haben ausführlich (gefühlt) ehrlich und proaktiv kommuniziert, dass die Tafelpreise steigen. Und mir blieb dies positiv im Kopf und beeinflusst auch heute noch mein Kaufverhalten.
Zum Thema Gestaltung: Ich finde das “M” schön präsent sonst aber ein eher unaufgeregtes evolutionäres Design
Rohstoffe werden teurer, auch deshalb werden Endprodukte teurer. Als mündigem Verbraucher ist mir klar, dass das entweder über eine Preissteigerung oder über eine Verringerung der Menge oder über eine Verringerung der Qualität möglich ist.
Letzteres ist schwierig, da ich das nicht direkt erkennen kann, was an Zutaten vielleicht eingespart wurde. Die ersten beiden Optionen finde ich gleichwertig. Ja, ich schaffe das: Preis und Packungsgröße betrachten.
Aber der Markt ist ja fair: Wenn die behauptete Mehrheit der Verbraucher Preiserhöhungen bevorzugen und angeblich intransparente Teuerungen missbilligen, wird der Hersteller ja seine gerechte Strafe im Supermarkt bekommen und der Volkszorn kann sich legen. Oder?
Ich hol mir gleich erstmal eine Tafel Mintkrokant.
Ich kann auch die Entscheidung der Hersteller, lieber die Tafel zu verkleinern, nachvollziehen. Und manchmal kommt mir das durchaus entgegen: Ich ess eh immer die ganze Tafel, wenn die kleiner wird, ist es nicht mehr ganz zu verheerend.
Meine Lieblingsschokolade wird Marabou eh immer bleiben.
Herzlichen Dank.
Rohstoffpreise steigen. Das ist richtig. Daraus resultiert jedoch nicht automatisch eine Verteuerung des Produktes. Es gibt mehr als die drei genannten Möglichkeiten, um eine Preisanhebung zu verhindern / abzufedern. Nicht erwähnt wird im Kommentar die Möglichkeit von Einsparungen in anderen Bereichen, vor allem im Energiesektor. Stichwort Effizienz. Eine Umstellung des Verpackungsmaterials kann dazu führen, dass Kosten eingespart werden, sodass eine Verringerung der Füllmenge, eine Minderung der Qualität und auch eine Preisanhebung umgangen werden kann. In der Werbung / im Marketing sind ebenso Kosteneinsparungen und Synergien möglich. Ein Beispiel für nachhaltiges, ökonomisches Wirtschaften ist Develey. Auch mit Hilfe von Windrädern auf dem Produktionsgelände deckt das Familienunternehmen seinen Strombedarf. Beim letzten Redesign der Verpackungen blieb die Füllmenge ebenso unverändert wie der Preis.