Logo zum Stadtjubiläum von Zwickau

Logo zur 900-Jahrfeier der Stadt Zwickau

Zwickau, viertgrößte Stadt in Sachsen, feiert in diesem Jahr sein 900-jähriges Bestehen. Im Rahmen eines Festjahres wird das Jubiläum mit unterschiedlichsten Ausstellungen sowie kleinen und großen Events gefeiert. Höhepunkt ist Anfang Mai das sogenannte „Festival of Lights“.

Erstmals namentlich erwähnt wurde Zwickau, das heute rund 91.000 tausend Einwohner hat und als Wiege der sächsischen Automobilindustrie gilt, im Jahre 1118 („territorio Zcwickaw“). Die Vorbereitungen für die 900-Jahrfeier begannen bereits 2015. Vermarktet werden die verschiedenen Aktionen und Angebote mit einem eigens kreierten Corporate Design, das von der Zwickauer Agentur Ö-Konzept entworfen wurde.

Unter 900jahre-zwickau.de werden die Veranstaltungen der 900-Jahrfeier gebündelt.

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21 Kommentare zu “Logo zum Stadtjubiläum von Zwickau

  1. Da stellt sich mir nur die Frage, warum die die 900 nicht überall einfach gerade angeschnitten haben, wie es auf dem Flyer eh der Fall ist. Diese 90C Verwechslung war:
    Viel. Zu. Einfach. Zu. Vermeiden.

  2. Also als „Eingeborener“ muss ich den meisten Vorkommentierern Recht geben: Auch ich habe, als das Logo im vergangenen Jahr das erste Mal präsentiert worden ist, zuerst „90C“ gelesen. Soweit so gut. Nun ist die Aufgabe, ein Jubiläumslogo, das bekanntermaßen fast nur aus Ziffern besteht, nicht unbedingt die dankbarste. Und es gibt weißgott schlimmere Unfälle (siehe 1000 Jahre Leipzig). Man sollte in diesem Fall beachten, dass dem Logo die Hausschrift der Stadt Zwickau, die TheSans zu Grunde liegt. Von daher ist es nicht ganz verkehrt, damit zu experimentieren. Es handelt sich schließlich hierbei um die Darstellung der Zahl 900 in Mediävalziffern, wobei die 9 dabei etwas vergrößert würde im Verhältnis zu den zwei Nullen, sodass sie etwas zu prägnant im Verhältnis ist. Die in den anderen Kommentaren verrissenen Radien kommen durch die zwei Nullen aus der TheSans zustande, und sind wohl kaum zufällig so entstanden. Die angeschnittene zweite Null wurde zu stark abgeschnitten, wobei der Anschnitt hier auch aus dem Radius der Null wohl konstruiert wurde. Dadurch wirkt es eben nicht auf den ersten Blick wie eine 900. Bei den Varianten hingegen, wo das Logo rechts durch eine Kante abgeschnitten wird, passt das meiner Meinung nach. Zum. Text. Rechts. Wurde. Alles. Bereits. Gesagt. Die Punkte kann man sich sparen, sind aber auch kein Genickbruch.

    Ingesamt wie gesagt ein ganz passabler Entwurf mit einigen Schwächen, aber wie gesagt, es gibt schlimmere Unfälle.

    Vielleicht hätte es der Stadt als Auftraggeber und dem Projekt gut getan, einmal nicht die Haus- und Hofagentur der Stadt Zwickau zu beauftragen, sondern einen kleinen Kreativ-Wettbewerb für solch ein doch recht zwangloses Projekt zu starten. Aber das wird ja nicht das letzte Jubiläums-Logo sein. Spätestens zum 1000. gibt‘s die nächste Möglichkeit. ;-)

    • Genau einfach mal wieder „…einen kleinen (völlig unterbezahlten) Kreativ-Wettbewerb für solch ein doch recht zwangloses Projekt zu starten.“

      • Jan, wer hat denn gesagt, dass es ein unterbezahlter Kreativ-Wettbewerb sein soll. Mittlerweile geht das doch auch ganz ohne Geld ;-)

  3. Zur Form und den Punkten wurde ja nun alles gesagt. Ich mag den generischen Farbverlauf ebenfalls nicht, besonders, wenn er die Ziffern ausfüllt. Gibt’s da irgendeine tiefere Bedeutung hinter den Farben?
    Auf dem Flyer erzeugt der Verlauf auch eine ganz andere Stimmung als auf der Grafik im Querformat.
    Alles irgendwie komisch geworden.

  4. wunderschön austauschbar. lässt sich direkt für das nächste 900-jahr-jubiläum einer anderen stadt weiterverwendenen. das ist effizient. :-D

  5. Ich habe spontan 90C gelesen. Die Aussparung an der zweiten Null ist unglücklich und ich frage mich wozu man es gemacht hat. Die mittlere Null hat bei mir die Assoziation eines Rettungsringes hervorgerufen. Aber tendenziell ist festzuhalten, dass es bei weitem nicht das schlechteste Jubiläumslogo ist. Das Problem ist immer, dass wir dazu neigen sehr überkritisch mit den Arbeiten anderer zu sein. Teilweise ist der Ton hier sehr schroff (@A. Karl „Fazit –> Dilettanten am Werk.“). Kritik ist gut und setzt beim Gestalter evtl. gewisse Prozesse in gang, die ihn beim nächsten mal helfen andere Lösungen zu finden. Wie immer wissen wir nicht wie die Abstimmung mit den Verantwortlichen verlaufen ist.

    Übrigens: Die Punkte scheinen ein Stilmittel zu sein, dass Ö-Konzept gern verwendet. Auf Ihrer eigenen Internetseite machen sie das ebenfalls

  6. Das C steht für Chemnitz, da beide Städte in vielerlei Dingen zusammen arbeiten. Unter anderem Wirtschaft, Studentenwerk, Energie, Industrie, Abwasser,…

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