Linktipp am Sonntag – Bildanalyse

Warum sehen die meisten Menschen in Barack Obama einen Politiker, dem sie vertrauen? Was lässt die US-Amerikaner – oder gar die ganze Welt – in diesem Mann einen Retter und einen Heilsbringer für ihre Probleme sehen?

Fotopsychologe Professor Martin Schuster, hat im Auftrag der Bildagentur Shutterstock das Bildmaterial rund um den neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten gesichtet und analysiert.

14 Kommentare zu “Linktipp am Sonntag – Bildanalyse

  1. Danke für den Link! Sehr interessant, an so etwas hatte ich noch garnicht gedacht! Aber ist ja eigentlich logisch, denn bei “Negativpresse” sehen die Gesichter meist sehr unvorteilhaft aus. Immer so, wie man es braucht ;-)

  2. Sehr interessante Einsichten. Es ist klar, dass Medien, wie so oft, als vierte Gewalt bezeichnet werden. Viel hängt von denen ab. All unsere Eindrücke, die wir bekommen werden mehr oder weniger auf uns angepasst.

    Vielen dank fleißiger Achim.

  3. Danke für den Link. Sind gute Einsichten in die Art der Darstellung, eigentlich logisch aber jetzt werden sie einem bewusst gemacht.

    Ich hoffe, dass wir Deutschen auch mal eine Wahlkampagne ähnlichen Ausmaßes sehen können.

  4. Ich stimme Pixelwiese da zu, dass es doch sehr oberflächlich ausfällt und nicht so recht als Analyse gesehen werden kann. Denn wenn man mal die Erläuterungen den nebenstehenden Bildern zuordnet, so merkt man schnell, dass sich diese nur auf die Bildserie einer einzigen Rede bezieht. Nämlich die, wo Obama mit starkem Kontrast (Sonne) und unscharfen schrägen Gebäuden im Hintergrund gezeigt wird. Das sind die Bilder 1, 2, 3, 6, 10 und 11. Wahrscheinlich auch alle vom gleichen Fotografen.

    Und so würde ich eher sagen, dass die starke Sonneneinstrahlung diesen Hell-Dunkel-Hauteffekt verursacht und sicher nicht so von den Fotografen inszeniert wurde. Lediglich der Entscheid, genau diese Bilder herzunehmen (wenn sie denn von seinem PR-Team ausgesucht wurden), ist unterstreichbar.

    Auch sehe ich die Wirkung von Obama eher in seiner natürlichen Ausstrahlung und seinem (möglicherweise antrainierten) Auftreten (Gestik, Blicke, Kleidung) begründet, wodurch er diese Entschlossenheit, Zuversicht und Souveränität ausdrückt.

    Sicherlich sind gute Fotos entscheidend. Aber jeder weiß auch, dass für solch Pressefotos vielleicht 5 von 1000 geschossenen Bildern ausgewählt werden.

  5. @Pixelwiese
    Natürlich ist es nicht richtig, wenn man sich nur darauf bezieht und sich danach seine Meinung bildet. Demnach ist die Analyse klar etwas mehr oberflächlich ausgelegt, jedoch stellt diese nicht die Absichten und den Charakter dieses Mannes vollens dar. Das sind nur die nötigen Begleiter um dem gesamten Erscheinungsbild noch mehr Halt und Prägnanz zu geben.

    So habe ich das verstanden.

  6. @Mr. Banana:

    >Ich hoffe, dass wir Deutschen auch mal eine Wahlkampagne ähnlichen Ausmaßes sehen können.

    Tatsächlich? Ich finde die vollkommen zuplakatierten Städte während der Wahl jetzt schon zu viel. Amerikanische Wahlen werden nur vom Geld bestimmt und nicht von Inhalten. Ich fände es schön, wenn Parteien gar nicht werben dürften sondern nur durch ihre Taten Stimmen bekommen (oder eben auch nicht).

  7. @ Ylber:

    Ja das stimmt natürlich auch.
    Ein Foto kann ja nicht die Absichten oder den Charakter eines Menschen widerspiegeln.
    Aber die eigene Meinung wird dennoch dadurch geprägt. Das Feld ist sicherlich so groß, dass man damit ganze Seiten füllen könnte.
    Der Link zeigt aber finde ich deutlich auf, wie teifgründig das alles doch ist. Und wenn man mal anfängt das alles zu hinterfragen oder sich die Fotos genauer anzuschauen, wird einem denke ich doch einiges von alleine auffallen.

  8. Die Bilder werden eigentlich so gut wie gar nicht analysiert. Über die speziellen Techniken, welche Fotografen angeblich nutzen, um Obama zu inszenieren geht überhaupt kein Wort verloren.

    Naja, wirklich aufschlussreiches und in irgendeiner Weise verblüffendes Insiderwissen scheint Martin ja nicht zu besitzen. Pauschales Geschreibsel, wie sich halt jemand Barack Obama vorstellt …

    Fotopsychologe: LOL

  9. Das ist eigentlich totaler Quatsch, besonders

    “Ein starkes seitliches Licht im Moment der Aufnahme teilt das Gesicht von Obama in helle und dunkle Bereiche: Fast weiße und fast schwarze Hautpartien beruhigen Sorgen und bestätigen Identitäten der potenziellen Wähler.”

    Die Pressefotografen können an dem Lichteinfall überhaupt nichts verändern und diese weiße und schwarze Seite ist schlichtweg unter der harten Mittagssonne nicht anders zu realisieren.
    Überdies inszenieren ihn die Fotografen nicht, sondern er sich selbst. Mit den Händen reden und starke Gesten zu verwenden ist notwendig, um als Redner überzeugend zu wirken.
    Aber ich muss Matt rechtgeben… “Fotopsychologe” Muha!

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