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Danke für die Info. Leider scheint die Tüvwebsite noch nicht ganz zu funktionieren: Bad Request.
Die Verwendung des Begriffs “Haptik” in Verbindung mit einer Website finde ich schon mal mutig – aber mir geht das noch nicht weit genug, so lange nicht auch ausgelotet wird, wie die Seite olfaktorisch rüberkommt.
@2
Zur Nachhilfe: https://www.interfacebuero.com/hadi/
@Mart „Haptik“, bezogen auf eine Website, beschreibt, wie das Interface auf die Interaktion durch den Anwender reagiert. Rollover-Zustände von Schaltflächen und Navigationspunkten sind für den Nutzer eine wichtige Rückmeldung. Eine Website „fühlt“ sich anders an, wenn ein Hintergrundbild über eine fixe Position verfügt Beispiel: Amarok tested by Dakar, (für die ich übrigens grafisch verantwortlich zeichne).
Webkarussells sind schon lange keine Besonderheit mehr, sie sorgen jedoch auf Websites ebenfalls für eine visuelle Rückmeldung, eine sehr spielerische, bei der man Lust bekommt weiter zu klicken. Diese Art der Haptik, der Interaktion erklärt die große Beliebtheit dieser Tools. Wir nutzen sie gerne, weil sie in der Bedienung (meist) leicht verständlich sind, weil sie eine Bewegung ausführen und weil sie im Rahmen der technischen Möglichkeiten einer Maus-Bildschirm-Interaktion ein vergleichsweise besonderes „haptisches Erlebnis“ erzeugen. Die Einzelkomponenten erscheinen Dank Rollover und Bewegung „irgendwie greifbarer”, als wenn sie nur als statisches Bild vorgehalten wären.
Texte und Überschriften können „sensitiv“ sein. Man spricht dann auch von einer „Sensitivität“. Gemeint ist damit, dass sie verlinkt sind. Eine Lautstärkeregulierung kann sehr „sensibel“ auf die Einstellung durch den Nutzer reagieren. Beide Begriffsbeispiel zeigen, dass bei der Mensch-Computer-Interaktion nicht nur wichtig ist wie ein Interface aussieht, sondern dass der Gesamteindruck entscheidend ist und dazu zählt auch, wie es während der Bedienung reagiert.
Auch etwa, wie der Inhalt einer Seite geladen wird, hat Einfluss darauf, wie wir Nutzer einen Webauftritt wahrnehmen. Inhalte, die per lazy loading einfließen, erzeugen eine andere Art der Wahrnehmung, als wenn der Seitenaufbau auf gewöhnliche Weise erfolgt. Zwar können wir das Web nicht direkt mit unseren Fingern und mit unser Haut ertasten, dennoch beschreibt der Begriff Haptik doch recht gut die Besonderheit in Bezug auf die Wahrnehmung einer Website während der Anwendung. Zweifelsfrei erschließt sich solch ein haptisches Erlebnis einer Website nur, sofern wir auch unsere Augen einsetzen. Das unterscheidet die „Web-Haptik“ natürlich von der „Haptik im herkömmlichen Sinne“.
Welcher Begriff beschreibt Deiner Meinung nach denn besser diese Art der Wahrnehmung?
Zu Halle.de: Die Hintergrundgrafik sollte man wirklich lieber entfernen (sieht ein bisschen aus, als würde dort gerade Smog herrschen). Aber ansonsten ist das Layout ein großer Schritt nach vorne, auch wenn das Design jetzt nicht wirklich der Burner ist.
Was mir gefällt:
– das neue Logo (beim alten denkt man, die Stadt würde in der Türkei liegen) und die Platzierung im Kopfbereich (schön viel Weißraum)
– die Aufteilung, Gestaltung und Positionierung von Metanavi, Suchfeld, Hauptnavi und Brotkrumenpfad
– das Untermenü
– die Gestaltung der Teaser auf den Unterseiten (gut gegliedert und bebildert)
– die Gestaltung der Zusatzinformationen in der (optionalen) rechten Spalte
Was ich nicht so schön finde:
– wie schon erwähnt die Hintergrundbilder (weg damit)
– die Schriftart “Lucida Grande” (sieht vor allem im fetten Schriftschnitt nicht so schön aus)
– die Anzeigenspalte
– den zu starken Wechsel des Layouts im Inhaltsbereich (1-3 Spalten)
– dieses komische Icon bei den “Mehr”-Links (hier hätte man vielleicht lieber was rotes nehmen sollen)
– im Untermenü fehlt in der dritten Ebene eine Hover-Effekt
Und ob ein Aufklappmenü generell nutzerfreundlicher ist, wage ich zu bezweifeln. Da auf der neuen Seite der Seitenwechsel schnell vonstatten geht und man immer das Untermenu auf der linken Seite hat, kann man hierüber auch sehr gut und schnell navigieren. Dafür lässt sich das “Service-Menü” auf der Startseite (und auf einigen Unterseiten) ja aufklappen – nur ein bisschen blöd, dass das nicht fest im Layout integriert ist.
Danke für die Erklärung, bin anscheinend schon zu lange aus dem Agenturleben raus. :-)
So wie du das beschreibst passt „Haptik“ zugegebenermaßen nicht schlecht – Aber irgend etwas in mir sträubt sich immer noch, dass Beschriebene so zu nennen. Vor allem, weil im Printdesign Haptik eine ganz andere Bedeutung hat, nämlich wirklich das Greifbare, die Papierstruktur, -Dicke, bzw. fühlbare Druckveredelungen etc. beschreibt. Analog zum Webdesign müsste damit aber eher gemeint sein, ob ein Folder zum Beispiel im Zickzack- oder Wickelfalz aufgebaut ist.
Allein: passende Ein-Wort-Alternativen fallen mir nicht ein. Vielleicht könnte man vom „Duktus des GUI“ reden, aber wirklich Eindeutig ist das auch nicht.
Wann und warum wurde aus »look & feel« denn Haptik? Und vor allem: wo und bei wem, außer hier im Designtagebuch?
Und wie unterscheidet man dann zwischen der Haptik des Endgeräts, und der »Pseudohaptik« des Interface?
// Falk.de

Die “Vogelansicht” – einzuschalten unter “Menü->Karte” – ist ein klasse Tool, im Grunde eine optisch noch ansprechendere Ansicht als die bekannte Satellitenansicht und wiederum übersichtlicher als Google Street View. Diese Ansicht könnte man gut auf der Webseite unter “Kontakt” einbinden.
Allerdings ist die Anwendung recht ruckelig – hier zumindest – das sollte Falk noch optimieren. An der Leistung des Rechners kann es auf jeden Fall nicht liegen. Das Mouserad sollte als Zoom-Dienen, dieser ist recht umständlich nur oben rechts im Menü zu finden. Der Vorteil von Google-Maps ist aktuell, dass die Anwendnung wesentlich flüssiger läuft und mehr Orte, wie z.B. Restaurants, angezeigt werden.
Greetz
Till