18 Kommentare zu “Kreative Chemnitzer

  1. Vielleicht wäre es generell ein guter Ansatz nicht immer das Standarttouristenprogramm runterzubeten und grinsende Werbezombies abzubilden. Wenn eine Stadt offen und humorvoll mit ihren Stärken und Schwächen kokettiert, so kann das sehr sexy sein und liebenswert. Berlin macht das mit seinem, leider inoffiziellen Leitsatz „Arm aber sexy“ vor. Damit kann man sicher größere Sympathien wecken als mit BeBerlin. Zudem weiß doch eh jeder, dass Städte wie Chemnitz, Dessau, Halle, Magdeburg…etc. nicht zu den ostdeutschen Glanzlichtern wie Dresden oder Leipzig zählen. Und vielleicht ist das auch gut so. Ostdeutsche Kommunalpolitiker haben leider allzu oft verschlafen, die Dinge zu erkennen und auf das zu reagieren, was nunmal unvermeidbar ist. In der Verkleinerung der Städte liegt z.B. auch die Chance, wieder die natürlichen Zentren zu beleben und die zu DDR-Zeiten künstlich aufgeblähten Strukturen zurückzubauen. Meine Heimatstadt Zwickau hat dies eindrucksvoll bewiesen und damit den Bevölkerungrückgang sogar gegen alle Prognosen stoppen können (Die hier schon heiß diskutierte Imagekampgne der Stadt wird zu dieser Entwicklung allerdings herzlich wenig beigetragen haben). Selten hat der Spruch „Wir haben keine Chance also nutzen wir sie“ so gut in einen Kontext gepasst. Auch wir Werber sollten auf diesen Trend endlich reagieren.

  2. Ich schauere immer noch beim Anblick des angeschnittenen Stadtlogos. aber vielleicht sollte ich froh sein, daß es nicht 3d und glossy geworden ist.

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