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Kirchtentag Logo – Der Fisch mit Haiflosse

Kirchentag Logo

Scholz & Friends haben für den am Mittwoch in Köln beginnenden Kirchentag das Logo entwickelt. Das bekannte Fischsymbol erhielt dabei eine Pinselstrich-Haiflosse. Man möchte Zähne zeigen. “Lebendig und kräftig und schärfer” ist der dazugehörige Claim – ein biblischer Vers. Stefanie Wurst auf Seiten von Scholz & Friends erklärte dazu, dass es “In einer orientierungslosen Zeit für die Evangelische Kirche besonders wichtig ist, klare Standpunkte zu relevanten gesellschaftlichen, politischen und religiösen Themen einzunehmen.”

Wer mag, kann den Entwurf auf den Seiten des Kirchentags in einer Umfrage bewerten.

  • Fisch mit spitzer Flosse wirbt für Kirchentag 2007 | kirchentag.net
Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 11 Kommentare

  1. Ich frage mich als Kirchensteuerzahler schon, warum eine so renommierte Agentur damit beauftragt wurde. Ist es eine Spende? Dann muss ich sagen, ist das Logo gut umgesetzt. Zumal es ja genau das Gegenteil von provokant ist. Es nimmt die Provokation der Bibelstelle doch raus:

    Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

    Der Fisch ist süß mit Haifischflosse. Kein Schwert, kein Richter, die Bilder, die die Bibelstelle liefert sind ja gerade nicht süß. Wenn allerdings nun auch die PR der Kirche nur noch über teure Profis geht, frage ich mich, warum ich dafür zahlen soll mit Steuern….

  2. @ Tilmann: Wie ich das heute in den Nachrichten gehört habe, geht der Kirchentag nicht von der offiziellen Kirche aus, sondern ist eine sogenannte “Laienveranstaltung”. Alle Ordinariatsträger sind als Gäste eingeladen. Da dürften also überhaupt keine Kirchengelder fließen.

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