ESC 2018 Keyvisual

Keyvisual des Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon

ESC 2018 Keyvisual

Der 63. Eurovision Song Contest wird im kommenden Jahr in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon stattfinden. Gestern wurde das Keyvisual vorgestellt, das im Rahmen des weltgrößten Musikwettbewerbs zum Einsatz kommen wird.

Die ARD gab gestern Details rund um den ESC 2018 bekannt. 42 Länder werden im kommenden Mai in Lissabon gegeneinander antreten, darunter wieder auch Russland, das beim ESC 2017 in Kiew seine Teilnahme zurückgezogen hatte.

„All Aboard!“ lautet der Slogan für den in Portugal ausgetragenen Musikwettbewerb. Der Claim solle zum Ausdruck bringen, dass alle Menschen aus Europa und der Welt über den Ozean miteinander verbunden sind, wie es seitens des Veranstalters heißt. Außerdem soll auf diese Weise auf Lissabons Geschichte hingewiesen werden, einer Stadt, die vor 500 Jahren ein wichtiges Zentrum vieler Meeres-Routen gewesen ist. Mit dem Slogan will der Gastgeber die internationale ESC-Gemeinde einladen, gemeinsam Europa und die Musik zu feiern.

Das Hauptlogo für den Song Contest 2018 zeigt eine Muschel. Darüber hinaus wurden 12 weitere Logos präsentiert, die die Vielfalt der Kulturen und Menschen in Europa zum Ausdruck zu bringen sollen.

Verantwortlich für die Kreation ist die Designabteilung des ausrichtenden TV-Senders Rádio e Televisão de Portugal (RTP).

ESC 2018 – All Aboard

ESC 2018 – All Aboard, Quelle: Eurovision.tv

ESC 2018 – All Aboard Logos

ESC 2018 – All Aboard Logos, Quelle: Eurovision.tv

ESC-Logos der vergangenen Jahre

Weiterführende Links

9 Kommentare zu “Keyvisual des Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon

    • Um noch einmal ernsthaft zu kommentieren:

      Natürlich kann man auch mehrere Visuals zu einem Event bauen. Nur leider finde ich die Verbindung zwischen den verschiedenen Motiven nicht sehr stark, teilweise wird der Zusammenhang nur durch den Slogan und das untergeordnete Eurovision-Logo hergestellt. Das maritime Grundmotiv geht in meinen Augen für Portugal/Lissabon völlig in Ordnung. Den Motiven fehlt nur insgesamt das Musik- oder Disko-Feeling.

  1. Gut, dass sie die das „Keyvisual“ nennen. Mit einem Logo hat das m.E. nach nichts zu tun. Das ist eher eine Illustration. Tja, und warum 12? Müsste es dem Grundgedanken nach nicht 192 weitere geben? Die internationale Staatengemeinschaft besteht aus 193 Mitgliedsstaaten :-)

  2. Mir gefallen weder Slogan, Typo, Farben noch die Pseudo-Logos. Das sieht nach Biologie-Unterricht aus oder nach 60er Jahre Buch-Illustration mit Fehldruck-Charme. Retro kann toll sein, aber das ist einfach richtig billig. Und das Video soll vielleicht zu einem Besuch im Meereskunde-Museum animieren… aber zum weltweit größten Musikwettbewerb? Ich sehe keine einzige Verbindung zu Musik, Songs, Künstlern, Europa, Wettbewerb. Null. Also für mich komplett „Thema verfehlt: 6, setzen“…die Designabteilung des TV-Senders…soso. Gruselig.

    • Ich sehe keine einzige Verbindung zu Musik, Songs, Künstlern, Europa, Wettbewerb.

      Natürlich respektiere ich deine Meinung, aber hatte das Logo jemals wirklichen Bezug zum Wettbewerb?
      Schmetterling, Pusteblume, und nun eben das Menschen miteinander verbindende Meer.
      Ich finde, dass sich das Keyvisual ziemlich gut in die der letzten Jahre einfügt, wobei es durch den in meinen Augen wirklich liebenswerten Stil trotzdem noch über genug Eigenständigkeit verfügt, um noch in den nächsten Jahren schnell wiedererkannt zu werden.
      [ …und wieder mal wäre ein Portfolio o.ä. des Verfassers sehr interessant. Hier scheint ja ein Profi zu schreiben, da wären Verbesserungsvorschläge wirklich spannend! :-) ]

      • „..das Menschen miteinander verbindende Meer“

        Stimmt ich fühle mich den Amerikanern auch total verbunden mit dem winzigen Meer zwischen den beiden Kontinenten. Das Meer verbindet nicht. Es trennt.

        Der Slogan „all aboard“ soll verbinden. Daher wohl auch das „Meer“. Das Meer das für mich nach einer Muschel aussieht, könnte aber auch eine Welle sein. Lässt viel Freiraum für Interpretation.

        Das All Aboard unterdrückt auch gleich mal den Eurovisionsongcontest. Dadurch geht für mich die Messag schon verloren. Das EVC Logo mit Landesflagge drin hätte gereicht.

        Allerdings finde ich das Individualität und gemeinschaftlichkeit nur bedingt Hand in Hand gehen.

  3. Die Keyvisuals finde ich schön illustriert und auch vom Stil her sehr ansprechend. Dass sich diese nicht als Logo eignen, halte ich für nicht weiter schlimm, da das Logo des Wettbewerbs ohnehin die gleichbleibende Wort-Bildmarke ist. Zur Differenzierung innerhalb der Austragungen reichen die Illus allemal.
    Mir fehlt allerdings auch etwas der Bezug zum Thema. Hatten die Vorjahres-Logos (Herz, Schmetterling, Pusteblume, …) zwar inhaltlich auch keinen großen Bezug zur Musik, strahlten sie jedoch durch die Machart etwas aus, was an „Show“ und „große Bühne“ erinnert. Und das ist – Hand aufs Herz – beim ESC sicher wichtiger als die eigentliche Musik.

    Die Erklärung mit dem verbindenen Ozean halte ich überdies auch für zu vage und allgemein, um daraus diese Illus ableiten zu können. Sie sind schönes Beiwerk und mehr müssten sie auch nicht sein, wäre da nicht die politische Komponente des ESC …

  4. Mein erster Gedanke beim Ansehen des Beitrags bzw. des Titelbildes war „Findet der Wettbewerb dieses Jahr noch einmal in der Ukraine statt?“. Die Assoziation werde ich aufgrund der Farbwahl nicht mehr los. Es hätte ja nicht zwingend rot-grün sein müssen, aber so finde ich auch schwierig, zumal es m.E.n. überhaupt nicht mit dem Logo bzw. dem „Herz“ harmoniert.

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