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J.P. Morgan mit neuem alten Logo

Die Bankenbranche befindet sich in einem geschichtsträchtigen Umbruch. Zwischen Übernahmen, Bankensterben und Bankrotterklärungen formiert sich das Traditionshaus JP Morgan neu.

JP Morgan Logo

Im Sommer durch die Übernahme von Bear Stearns angewachsen, kam kürzlich noch Washington Mutual hinzu. In solchen Turbulenzen tut man gut daran an Bewährtem festzuhalten bzw. es wieder zu entdecken. So ist die neue Wortmarke sowohl, was den Namen betrifft als auch in Bezug auf die Form ziemlich nah an dem, was man bereits bis 2000 als Firmenlogo hatte. Klassisch im Ausdruck und Solidität verkörpernd. Das viergeteilte Oktagon ist nur noch bei der Tochter Chase im Einsatz.

JP Morgan Logo

Die neue Website ist seit kurzer Zeit im Netz. Einige andere Auftritte müssen noch auf das neue CD umgestellt werden. Hier und da ist man sich noch uneins, welches Logo nun im Vordergrund stehen sollte ;-)

Danke

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 32 Kommentare

  1. Sehr geil, wirkt direkt gefühlte 10x seriöser. Nur das braun gefällt mir nicht so gut, aber evtl. bin ich da als Deutscher vorbelastet bei der Farbe. Ist das eine eigens für das Logo designte Font? Ich nehme es stark an, wenn nicht wäre ich aber über Tipps zu dem Namen und zu einer Kaufmöglichkeit für die Schriftart sehr dankbar :).

  2. Nur das braun gefällt mir nicht so gut, aber evtl. bin ich da als Deutscher vorbelastet bei der Farbe.

    Oh je. Die Farbe Braun zur “color non grata” zu erklären, weil es einmal braune Uniformen gab ist schon ganz schon abstrus, oder? Ebenso abwegig erscheint mir eine Annahme, man müsse generell als Deutscher eine Abneigung gegen erdfarbene Töne haben.

  3. Oh je. Die Farbe Braun zur “color non grata“ zu erklären, weil es einmal braune Uniformen gab ist schon ganz schon abstrus, oder? Ebenso abwegig erscheint mir eine Annahme, man müsse generell als Deutscher eine Abneigung gegen erdfarbene Töne haben.

    Meine ich auch; vor allem weil das Uniform-Braun ja nun wirklich eine komplett andere Farbe war als diese dunkle Erdfarbe. Mit «Durchfall-Ocker» (pardon) würde ja heute auch keiner im Ernst werben wollen, oder?

  4. toll!

    > Mir ist das «J.P.M» ein bisschen zu eng gesetzt,

    finde die wortmarke sollte auf keinen fall weiter laufen. gerade im bankenbereich will man doch nicht vermitteln, dass durch gewisse zwischenräume etwas durchsickern könnte.

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