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JohnnyExpress

Großes Kino in Kleinformat. Johnny, ein träger Weltraumbote.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare

  1. Nach den vorangegangenen Kommentaren erkenne auch ich die “’ vermutliche “’ (Zeit-)Kritik in diesem Werk (“anthropozentrische Ignoranz”, Gleichgültigkeit, Leben nur im Hier und Jetzt, Hedonismus, Übersättigung, Verfügbarkeitswahn, Lieferverkehr-Auswüchse, Wegwerfgesellschaft usw., usw.).

    Vielleicht habe ich im Handlungsablauf etwas übersehen, was darauf hindeutet (z. T. sind es ja viele Details in schnellen Einstellungswechseln), aber mich würde interessieren, was in dem (letztlich doch korrekt zugestellten) Mikro-Paket steckt. Dies hätte als weiterer Überraschungseffekt dienen können (einfaches Beispiel: offensichtlich vertauschte Ware).

  2. Also finde den Film durchaus gelungen, da er eine sehr direkte Gesellschafts- bzw. Arbeitsumfeldkritik beeinhaltet. Der Paketbote (den ich hier nur als Symbol für viele Arbeitsbereiche sehe) ist mittlerweile so abgestumpft von seiner immergleichen, eintönigen Arbeit, dass er noch nicht mal bei der Größe des Pakets auf die Idee kommt Rückschlüsse auf die Größe der Bewohner zu ziehen. Dabei geht es nicht um den Inhalt des Pakets, denn das Paket an sich ist die Message.

    Frei nach dem Motto: “Was nicht ins Schema F passt überfordert mich!” Genau dieses Verhalten erlebe ich sehr oft in der heutigen Zeit. Und Paketboten sind da leider ein sehr gutes Beispiel dafür.

    Dass der Film an der eine oder anderen Stelle ein Schmunzeln verursacht ist doch prima. Aber zum Tränen lachen finde ich ihn auch nicht. Ist er schließlich ja auch nicht…

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