Stadt Wien Logo, Quelle: Stadtverwaltung Wien

Die Stadt Wien bekommt ein einheitliches Erscheinungsbild

Die Stadt Wien ordnet ihr visuelles Erscheinungsbild. Knapp zwanzig Jahre nach Einführung des letzten Corporate Designs will die Stadtverwaltung nun ein neues, nunmehr einheitlich gestaltetes Gesicht zeigen, auch um damit Bemühungen in den Bereichen Digitalisierung und Medienkompetenz zu unterstreichen. Dass der Weg dort hin lang und steinig werden wird, war im Grunde abzusehen. Dennoch dürfte die Stadtverwaltung angesichts der Kritik, die ihr von Teilen der Politik entgegen schlägt, überrascht sein.

Wuppertal Logo

Stadt Wuppertal erhält Corporate Design – Schenkung löst in der lokalen Designwirtschaft Kontroverse aus

In Wuppertal sorgen derzeit zwei Entscheidungen der Stadtverwaltung für Wirbel innerhalb der Designszene. Zu verlockend war das Angebot der Wuppertaler Agentur Illigen Wolf Partner an die Stadtverwaltung, ein komplett neues Corporate Design für die Stadt zu entwickeln, unentgeltlich. Die Schenkung einer solch komplexen Designleistung stößt bei vielen Kreativen in Wuppertal ebenso auf Kritik wie die Vergabe eines Auftrags zur Findung einer Stadtidentität, mit der die Düsseldorfer Agentur Scholz & Friends beauftragt wurde.

Dass einerseits lokale Dienstleister zum Nulltarif arbeiten, ein externes Unternehmen sich jedoch über ein Auftragsbudget in Höhe von 200.000 Euro freuen kann, sehen viele Gestalter mit Sorge und auch mit Argwohn. Mit ihrer Kritik wenden sich rund 50 Designer in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Peter Jung. Im dt kommen beide Seiten zu Wort, die verantwortlichen Designer und auch die Verfasser des offenen Briefes.

Neue Marke Stadt Köln

Stadt Köln erhält ein weiteres Markenzeichen

Stadtmarketing-Wochen hier im dt. Nachdem mit Florenz und Genua kürzlich zwei italienische Städte neue Markenzeichen präsentiert haben, folgt mit Köln nun eine deutsche Metropole. Im Gegensatz zu den Italienern verfügen die Kölner bereits über städtische Logos und Absender, durchaus in Hülle und Fülle. Mit Hilfe einer zweifarbigen Bildmarke sollen nun alle bisherigen Logos unter einem Dach vereint werden. Profilschärfung durch Erweiterung der nicht eben wenigen bereits bestehenden Gestaltungsprinzipien. Kann das gut gehen?