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Hochschule Anhalt erhält neues Corporate Design

Hochschule Anhalt – Corporate Design
Hochschule Anhalt – Corporate Design, Quelle: Hochschule Anhalt

Die Hochschule Anhalt, 1991 gegründet, hat ihr visuelles Erscheinungsbild aktualisiert. Nach fast 25 Jahren legt sich die Hochschule ein weiterentwickeltes Logo sowie ein neues Corporate Design zu, um so neue Impulse für die Zukunft zu geben, wie es im Rahmen der Vorstellung heißt.

Die Hochschule Anhalt bietet an den Standorten Bernburg, Dessau und Köthen Forschung und Lehre für 8.000 Studierende. Seit der Umbenennung der als Fachhochschule gegründeten Einrichtung in „Hochschule Anhalt“ im November 1998 verwendet die Hochschule den Kleinbuchstaben „a“ als Logo. Aufbauend auf diesem Zeichen wurde in einem mehrjährigen Prozess die Corporate Identity und damit einhergehend auch das Corporate Design weiterentwickelt, um so das Selbstverständnis, dem digitalen Zeitalter angemessen, visuell ansprechend transportieren zu können. Die Farben, die Typographie, Illustrationen und Symbole, unter anderem die Bildsprache wie auch das Logo wurden mit dem Ziel überarbeitet, die Wiedererkennung der Hochschule zu verbessern.

Hochschule Anhalt Logo – vorher und nachher
Hochschule Anhalt Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Hochschule Anhalt, Bildmontage: dt

Der Kleinbuchstabe „a“ bleibt auch weiterhin als Bildmarke das zentrale Erkennungszeichen der Hochschule Anhalt. Angelehnt an Alpha, den ersten Buchstaben des griechischen Alphabets, symbolisiert das neue kleine „a“ den Anfang, so die Idee. „Den Anfang einer Berufskarriere, die an der Hochschule Anhalt beginnt. Innovative Forschung, die an der Hochschule ihren Ursprung hat. Einen ersten Impuls, den die Hochschule für einen Lebensweg gibt“, wie es im Rahmen der Pressemeldung heißt. Darüber hinaus finde sich das Zahlzeichen Alpha in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen wieder – in der Mathematik, der Physik, der Chemie oder Biologie, auch in der Wirtschaft, der Architektur, der Informatik oder im Design.

Für die Hochschule Anhalt stellt das neue „a“ ein Zeichen dar, das alles miteinander verbindet: die Fachbereiche der Hochschule, ihre drei Campusstandorte in Bernburg, Köthen und Dessau und „vor allem die Menschen, die hier studieren, arbeiten und einen bedeutsamen Teil ihres Lebens verbringen“.

Während die Website der Hochschule (hs-anhalt.de) bereits auf das neue Design umgestellt worden ist, steht die Anpassung weiterer Medien und Anwendungen derzeit noch aus. Die Implementierung erfolge, wie dem dt auf Anfrage mitgeteilt wurde, aufgrund der großen Anzahl an Materialien Schritt für Schritt. Entstanden ist das neue Corporate Design in enger Zusammenarbeit mit der Agentur Kappa (Halle). Für den Relaunch der Website, welcher allerdings schon 2018 erfolgte, zeichnen Studio GOOD (Konzept/Design, Berlin) und blueways (Realisierung/TYPO3, Halle) verantwortlich.

Kommentar

Eine gelungene evolutionäre Weiterentwicklung des visuellen Erscheinungsbildes. Die vorgenommenen Feinjustierungen verhelfen der „Marke“ Hochschule Anhalt zu mehr Strahlkraft, Prägnanz, Eigenständigkeit und Wiedererkennbarkeit.

Wobei der Prozess der Modernisierung im Grunde genommen bereits vor vier Jahren mit dem Relaunch des Webauftritts begonnen hatte und nun mit der Feinjustierung des Corporate Designs einschließlich des Logos ein weiterer wichtiger Schritt vollzogen wurde. Denn für viele Unternehmen und Institutionen ist der Relaunch der Website tatsächlich der entscheidende Anlass, um auch das visuelle Erscheinungsbild insgesamt auf den aktuellen Stand zu bringen. Dabei kommen zunehmend Farben zum Einsatz, die dem RGB-Farbraum entnommen sind und deshalb am Bildschirm besonders intensiv leuchten. Auch daran lässt sich ablesen, wie stark die heutige Marken- und Unternehmenskommunikation mittlerweile auf digitale Medien ausgerichtet ist.

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Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Ist es Absicht, dass es die Marke in zwei Versionen gibt? Einmal als Schleife, einmal als aufgelegtes b … auf der Website wird zumindest die Version mit durchgehendem Schatten (Schleife) genutzt.

  2. @Philipp
    Danke für Deinen Kommentar. Um Deine Frage zu beantworten: Nein. Bedingt durch einen Konvertierungsfehler kam es zu fehlerhaften Darstellungen. Ich habe die betreffenden Abbildungen soeben entfernt.

  3. Die Grundidee mag ganz in Ordnung sein, aber bei der Umsetzung wurde schon ganz schön gepfuscht. Zum Beispiel ist die Gerade unten rechts zu Breit angesetzt worden und die von oben kommende Gerade ist in Wirklichkeit keine, denn es besteht ein Versatz, entstanden durch zwei unterschiedliche Radien (oben kleiner als unten!) Durch diese Fehler wirkt das Gesamtbild meiner Meinung nach unförmig und unausgewogen. Die Schleife will nicht so richtig in Fluss kommen.

    1. Besten Dank Paddy! Auch für die Grafik.

      In einigen Punkten teile ich Deine Auffassung. Ich denke ebenfalls, dass die nach rechts unten führende Gerade (Abstrich bzw. Endstrich) früher im Bogen angesetzt gehört. So ließe sich die im Bereich der Punze entstandene Überlappung vermeiden. Insgesamt könnte die Konstruktion noch akkurater sein.

      Da bei der zweistöckigen a-Minuskel der obere Bogen und der durch die Punze erzeugte Bogen in aller Regel über unterschiedliche Radien verfügen, sehe ich allein in diesem Umstand keinen Fehler. Klar, die ungewöhnliche kreisrunde Punze verleitet dazu, auch die anderen Elemente auf ihre mathematische Korrektheit hin zu überprüfen. Das allerdings machen nur wenige Menschen, nämlich ausschließlich jene, die sich mit der Konstruktion von Logos beschäftigen, also wir. Ein zu streng mathematisch ausgerichtetes Zeichen sieht auch schnell technisch, steril und kalt aus. Wichtig ist daher, dass ein solches Zeichen nicht nur „korrekt“ gebaut ist, sondern dass es auch optisch ansprechend wirkt. Letzteres sehe ich zu 100 % als gegeben an.

      1. Hallo Achim, ja richtig, den zweiten Punkt bewerte ich tatsächlich auch nicht zu hoch, zumal ja die (eigentlich schräge) Linie verdeckt wird. Ich mach mir jetzt mal nicht die Mühe, auszuprobieren, wie es mit zwei gleichen Radien aussehen würde. Vom gängigen Ästhetik-Verständnis her ist klar, dass die oberen Radien oder Bögen meist kleiner sind (siehe S, B oder 8).

        Auch wenn die Strichbreite (bis auf die genannte Gerade unten rechts) gleich zu sein scheint, macht es etwas den Endruck, als sei der untere kreisrunde Freiraum ursprünglich mit dem oberen Radius gleich gewesen, aber nachträglich (aus den genannten Gründen) vergrößert worden, was die Verdickung erklären könnte. Aber Du hast recht, ich sehe es wohl auch etwas zu mathematisch/konstruktiv. ;-)

  4. ganz schön schräg-wackelig für eine hochschule,
    scheint als weißes key-visual gelungener und ins-
    gesamt mit einer doch ziemlich weit hergeholten
    alpha-ableitung. – auch sollte man die rgb-darstel-
    lung bei fb wohl überarbeiten. imo eher unnötig,
    wie akt. auch zbsp. sage software.

    Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch
    erkennen, daß A falsch war. (Bertolt Brecht)

    1. Die Montserrat und die Source Sans Pro wollen für mich nicht so recht zusammenpassen. Letztere verschwindet gern und schnell ins Unauffällige, erstere bereitet spätestens bei schmalen Textspalten schnell Probleme. Zusammen harmonieren sie nicht wirklich. Ich hätte vermutlich zu einem anderen, vielleicht sogar nur zu einem (Free) Font geraten.

  5. Auf Schreibblöcken mit einem riesigen Schreib-Icon auf die Nutzung hinweisen … sagt das was über die Einschätzung der Zielgruppe ?-)
    Schade finde ich das das Stift-Icon von der Formsprache wenig übernimmt. So eine Überlappung wie auch der schräge Winkel wären da aufnehmbar gewesen. Ich kann auch auf der Webseite jetzt nur Standard-Icons sehen – aber da wäre noch Gestaltungspotential.

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