Guten Rutsch, wünsch ich

Da das Fernsehen Jahresrückblicke ausreichend zelebriert, möchte ich an dieser Stelle darauf verzichten. Nur ein paar Grußworte möchte ich auf diesem Wege loswerden.

Vielen Dank an alle, die diesen Blog durch Hinweise und Kommentare in diesem Jahr bereichert haben. Danke fürs Abonnieren des Feeds, fürs Linksetzen und natürlich auch fürs Lesen. Persönlich möchte ich mich bei Kai fürs “Vermitteln” bedanken, bei Jan für deine Impulse zum Thema Bloggen, bei Florian, Heiko und Katja für die Bereitstellung eurer Bücher und bei Henning für deine Schriftenpakete zum Zwecke der Verlosung. Ebenso ein Dankeschön an Fabian Wurm fürs Sponsern der beef-Ausgaben und an die Macher des Onlineshops stilpunkt.wohndesign, die dieses Jahr besonders wertvolle Preise für eine Aktion hier im dt zur Verfügung gestellt hatten.

Danke auch an die SPD Marburg, die im Zusammenhang mit diesem Logo nicht nur ihren Sinn für Humor bewiesen hat, sondern auch dafür gesorgt hat, dass das Design Tagebuch in den Nachrichtenorganen, sowohl im Web als auch im Print, die Runde machte.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Start ins Jahr 2009.
Kreative Momente wünsch ich.

12 Kommentare zu “Guten Rutsch, wünsch ich

  1. Auch von mir zum Jahresende ein großes Kompliment für all die Recherchearbeit und die interessanten Artikel. Das Designtagebuch ist unter den Design-Blogs bei mir ganz oben.

    Eins möchte ich aber doch noch loswerden: Mir stößt in letzter Zeit die hier geschaltete Werbung für “Trawlix” ziemlich auf. Ich halte die für fehlplatziert auf einer Seite, auf der man sich (zu Recht) oft über mangelnde Qualität von grafischen Arbeiten auslässt. So eine Dumping-Konkurrenz führt einfach dazu, dass auch in professionellen Büros immer mehr husch-husch für schmale Budgets gearbeitet werden muss. Der Kunde schaut nun mal primär auf den Preis – und wenn das große Dumping weitergeht wird so eine Auseinandersetzung über Arbeiten wie hier im Blog zunehmend nur noch »Neues aus dem Elfenbeinturm« sein.

    Falls Ihr bei Euren Werbekunden etwas Spielraum habt, würde ich hier eine vernünftige Politik sehr begrüßen – im Sinne der seriös arbeitenden Gestalter, die sich nicht noch mehr unentgeltliche Pitch-Arbeit, die selbst im Erfolgsfall relativ schmal entlohnt wird, leisten können.

    Ansonsten nochmals ein großes Lob und einen guten Rutsch!

    Kilian

  2. Danke. Die Grüße von Euch sind angekommen.

    @Kilian
    Danke für Deine Anmerkung. Natürlich habe ich Einfluss darauf welche Werbemittel geschaltet werden. Eine Skepsis gegenüber Crowd Sourcing-Projekten – übrigens auch bei jedem Wettbewerb – ist zweifelsfrei nicht verkehrt. Es muss jeder für sich prüfen, ob eine Teilnahme für ihn in Frage kommt. In beiden Fällen gibt es solche und solche (schöne Phrase). Ein Wettbewerb oder ein Crowd Sourcing-Projekt ist meines Erachtens erst einmal eine gute Sache, weil so vor allem junge Kreative ohne einen Kundenstamm an echte, nicht fiktive Projekte herangeführt werden. Den Vorwurf des Preis-Dumpings hört man ja immer gerne, lässt sich aber vermutlich gar nicht nachweisen da ein Budget für meinetwegen den Logoentwurf eines kleinen Unternehmens ja nicht deshalb angehoben wird, nur weil man ihn von einer “Topagentur” entwickeln lassen möchte. Das Budget ist in den meisten Fällen fix. Jeder schaut halt, was man dafür bekommt. Ich persönlich würde mir immer einen Partner aussuchen, mit dem ich zusammen arbeiten möchte aber ich finde es legitim auch andere Wege zu gehen. Als Student habe ich davon profitiert, dass einige Unternehmen ihre CD-Projekte in die Hände unserer FH gegeben haben. Andere wiederum loben einen Wettbewerb aus. In jedem Fall sollte man die AGB aufmerksam lesen bevor man bei solch einem Wettbewerb mitmacht. Es wird immer ausreichend Kunden geben, für die ein Wettbewerb, wie auch immer der ausschaut, einfach nicht in Frage kommt. Ich bin daher nicht bange, dass sich solche punktuellen Aktionen auf den Markt negativ auswirken. Das scheint mit auch schwer nachvollziehbar zu sein oder kann jemand sagen, dass er in den letzen 5 Jahren, aufgrund der wachsenden Anzahl von Crowd-Sourcing-Angeboten einen Honorarabschlag in Höhe von 25% zu verzeichnen hat?
    Kritischer sehe ich da schon das Thema “Pitchen lassen”, bei dem es, zumindest soweit es meine Projekte betrifft, immer vorrangig um den Preis zu gehen scheint. Hier wünschte ich mir auf Kundenseite eine Denke, die weniger an Zahlen sondern stärker am Ergebnis orientiert ist. Auch der Faktor “ob man miteinander kann” sollte mehr Gewicht bekommen. Aber wem sag ich das?

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