Greenpeace ruft zum Rebranding von BP auf

Angesichts der Ölpest im Golf von Mexiko haben britische Greenpeace-Aktivisten dieser Tage den BP-Firmensitz geentert und eine Flagge mit einem modifizierten BP-Logo gehisst, darauf heißt es: “British Polluters”. Das Logo ist im Rahmen eines Wettbewerbs entstanden, zu dem Greenpeace aufgerufen hat, unter anderem auch mit Hilfe einer ebenfalls sehenswerten Anzeige, die im Guardian erschien.

Das Drama vor der us-amerikanischen Küste verdeutlicht, wie absurd eigentlich ein grün eingefärbtes Erscheinungsbild eines Öl-Konzerns, in diesem Fall BP, ist. Der hier abgebildete Entwurf gefällt mir noch einmal besser, als das eigentliche Kampagnenmotiv, das man für die Beflaggungsaktion ausgewählt hatte. Auch Corporate Design ist zuweilen ein dreckiges Geschäft. Hier gehts zur Kampagnen-Site:
- greenpeace.org.uk/behindthelogo







shoal = fischschwarm …
d.sign: “BP ist in diesem Fall – auch wenn dort sicher Fehler gemacht wurden – bloß der Dumme, den es getroffen hat.”
Das stimmt so nicht, denn dumm war dort leider niemand. Man wusste schon vor 30 Jahren was auf einen zukommt: (Hinter-)gründe der Ölpest
Aber wir müssen uns tatsächlich an die eigene Nase packen, wenn wir weiter das Öl konsumieren was jetzt Tausende Tierarten tötet und die Umwelt verschmutzt. In diesem Sinne, ich schwing mich jetzt aufs Rad! :)
Der Dumme war bp sicherlich nicht, man wusste schon vor 30 Jahren was auf einen zukommt…
Alles nichts neues: (Hinter-)gründe der Ölpest
Wir müssen uns aber an die eigene Nase packen, und unser Konsumverhalten überdenken. In diesem Sinne, ab auf’s Rad und hin zur Solarenergie!
Bei TwistedSifter gibt es auch noch einige schöne neue Entwürfe …
Greetz
Till
Ausgezeichnete Idee. Sehr kreativ und erregt viel Aufmerksamkeit. Bin begeistert.
[…] – okay, wenn man sich im Non-Profit-Bereich bewegt und Organisationen wie Greenpeace im Zuge der Deepwater-Horizon-Katastrophe zum Sturm auf das BP-Logo aufrufen. Bei derartigen Crowdsourcings kann dann der Gestalter für Ruhm und Ehre arbeiten statt […]