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Granini – Die Limo

Granini – Die erste Limo Logo

Granini – Die erste Limo Logo

Granini startet im April mit der Markteinführung eines neuen Getränkes. DIE LIMO – die erste Limonade von Granini. Positioniert ist das Getränk als Limonade für Erwachsene mit, wie es heißt, „echtem Fruchtgeschmack und herbsüßer Note“. Das Design knüpft an die bestehende Markenidentität an.

„Mit Die Limo von granini besetzen wir zum einen das Erfrischungssegment auf moderne Weise“, erläutert Stefan Müller, Marketingleiter der Eckes-Granini Deutschland GmbH. „Zum anderen schaffen wir neue Verwendungsanlässe und bauen dadurch unsere Zielgruppenreichweite aus. Im Gegensatz zu eher spaßig- und kindlich-besetzten Limonade-Konzepten differenziert sich Die Limo – die erste Limonade von granini – mit ihren besonderen Fruchtkompositionen, natürlichem Fruchtgeschmack und einer leicht herb-süßen Note“, so Müller.

Granini – Die Limo

Das Design der Flaschen nimmt die für die Fruchtsaftflaschen von Granini so charakteristische Noppenoptik auf. Im Vergleich dazu ist die Flasche der Limonade deutlich schlanker, die Noppenoptik findet sich im oberen Bereich des Flasche. Granini setze, wie es in der Pressemeldung heißt, bewusst auf ein klares, aufgeräumtes Premiumdesign. Die Namensgebung „Die Limo“ ist betont selbstbewusst.

Der Produkteinführung voraus ging ein Pre-Launch, bei dem On- und Offline-Maßnahmen kombiniert wurden. Für die Kreation verantwortlich zeichnet die Wiesbadener Agentur Flaechenbrand, die unter anderem auch die Markteinführung der Biermarke BraufactuM realisiert hatte.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 22 Kommentare

  1. @Clemens: Ja, könnte schon sein. Und wahrscheinlich hieß es dann »das müssen wir jetzt aber noch stärker rausstellen« und das ging natürlich nur durch die Farbe.

  2. Gefällt mir! Ich find die Flasche und auch die Werbung super schick (ein schöner Mittelweg zwischen “designy” und “normal”) und werde sie sehr gern mal ausprobieren.

  3. Finde interessant, dass speziell “Limo” ganz groß herausgestellt wird, was allgemein als Abkürzung des vielleicht eher wohlklingenderen “Limonade” doch etwas legerer oder lockerer wirkt… Wenn’s in Richtung Premiumprodukt geht, wäre “Limonade” vielleicht doch die bessere Wahl gewesen. “Limo” könnte da im Vergleich etwas gewöhnlich wirken…
    Das Produkt selbst (Flasche mit Inhalt – also Farbgebung des Getränks) würde im Getränkemarkt im Vorbeigehen auf mich eher Alcopop-Assoziationen wecken…
    Aber wie schon der große Dieter Krebs in einem seiner Sketche sagte: “S’muss schmegge” ;-)

  4. Also Premium ist da nix. Fuß ist von den aktuellen Cola-Plastikflaschen adaptiert, Flaschenhals sieht merkwürdig lang und unförmig aus, das Noppendesign am Body passt nicht. Dazu der einheitliche rote 08/15-Deckel (Anspielung an granini-logo?). Naja. Ein zum Inhalt farblich passender wäre schon besser. Logo/ Layout ist ok, aber kein Knaller. Sehe (leider) auch keine neuen Ideen bzgl. Inhalt. Lemon, Orange, Grapefruit sind mittlerweile Standard. Fehlt noch Kirsche-Banane und Kirsche, dann ist wieder alles komplett. Was ist da Kreativ oder Premium?

    mein Fazit: könnte auch im Aldi oder Lidl stehen. Premium ist m.E.n. nur eine Bezeichnung für “unberechtigt über Marktpreis” (Ob das Zeugs schmeckt, stand hier ja nicht zur Diskussion.)

  5. Ganz schön synthetisches Design für eine Marke die auf natürlichen Trinkgenuss setzt. Ich finde es befremdlich, dass alle Motive gleich gerendert/überarbeitet wurden. Das lässt schon sehr vermuten, dass auch die Limo nur umgefärbt und anders etikettiert wird. Anderes Pulver rein und fertig. Das hätte man etwas variabler halten können.
    Auch die Photoshop-Früchte wollen mich nicht so richtig durstig werden lassen.
    Das Design ist frisch und sommerlich, alles ist drin, dass es auch jeder Depp versteht: schwappende Frische aus dem Glas, angedeutet Bubbles auf dem Etikett, viel Sonne und Gegenlicht, schön feinperlende Wassertropfen und ein glasklarer Eiswürfel.

    Alles in allem eine gute Arbeit, die zeigt, dass man sein Handwerk beherrscht, “auf moderne Weise” trifft es ganz gut. “Klares, aufgeräumtes Premiumdesign” ist Blabla oder in diesem Fall eher Blubb-Blubb.

  6. Ist mir erst jetzt aufgefallen, aber vermag jemand zu erklären, was es mit dieser trendy Versal-/Gemeinschreibung in eigentlich klein geschriebenen Wörtern auf sich hat?

    Auch wenn da jemand Photoshop augenscheinlich recht gut beherrscht hat und aktuelle Trends und Moden kennt, so wäre doch etwas weniger in meinen Augen mehr: Etwas weniger glossy, etwas weniger seltsam positionierte Textschnipsel mit seltsamen Textschatten und seltsamer Schreibung, etwas weniger Flaschenhals …
    Würde man den Flaschenhals am unteren Ende der Einbuchtung unterhalb des Greifringes unterhalb des Deckels abschneiden, sähe die Flasche zwar nicht mehr so „premium“, dafür aber wohlproportionierter aus.

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