Fraunhofer Gesellschaft mit neuem Logo

Fraunhofer Gesellschaft Logo

Zum 60-jährigen Bestehen hat sich die Fraunhofer Gesellschaft ein neues Logo gegönnt. Das grüne Quadrat bleibt zwar erhalten, allerdings ist es nicht mehr mit einem Raster und dem Kürzel FhG befüllt, sondern mit fünf diagonal verlaufenden und sich verjüngenden Linien.

Der Zusatz „Gesellschaft“ entfällt im neuen Logo. Dadurch haben sich die Proportionen zwischen der nun mehr reduzierten Wortmarke „Fraunhofer“ sowie der Bildmarke zugunsten der erstgenannten verändert. Der Schriftzug ist nun auf gut zwei Drittel der Größe des grünen Quadrates angewachsen. Beide stehen nun auf der selben horizontalen Achse. Die neue Anordnung macht das Logo kompakter und lässt es weniger kleinteilig erscheinen. Die Wortmarke erscheint allerdings zu groß geraten. Wenn die Type spannender wäre ok, aber die Stärke der Frutiger liegt sicherlich nicht in der Verwendung als Headline.

Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. (FhG) ist die größte Organisation für angewandte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen in Europa. (Quelle: Wikipedia)

Danke Matthias, Wolfgang und Kristin für den Hinweis.

26 Kommentare zu “Fraunhofer Gesellschaft mit neuem Logo

  1. Die neue Wort-Bildmarke ist auf den ersten Blick aufgeräumter und klarer. Typo und Quadrat geben sich gegenseitig Halt.
    Durch die größere Typo und die dickeren Linien im Quadrat ist sie nun einfacher auch in kleinen Größen anzuwenden – ich denke bei der alten Version sind die weißen Unterbrechungen im Quadrat ab einer speziellen Größe zugelaufen.
    Das Weglassen der Gesellschaft ist denke ich akzeptabel, da Fraunhofer ja nicht gerade unbekannt ist.
    Dass man die Schrift, auch wenn sie vielleicht nicht für eine Headline, wie es Achim schreibt, geeignet ist, halte ich aber für sinnvoll. Hätte man zu der Umstellung der Elemente und der Abänderung des Quadrates auch noch die Typo geändert, wäre es wahrscheinlich zu viel Neues gewesen. Die Anpassung der Farbe des Quadrates – etwas dunkler (sieht hier zumindest auf den Abbildungen so aus) – halte ich für angemessen.
    Mein Fazit: ein Logo-Relaunch in angemessenem Maß, die alte Elemente erhält und diese mit erkennbaren Neuerungen gekonnt zusammenbringt.

  2. Neben der Überarbeitung des „Gesellschafts“-Logos sind ebenfalls alle Institutslogos überarbeitet worden. Diese enthalten rechts unterhalb des Fraunhofer-Schriftzuges das jeweilige Institutskürzel. Damit erscheint in den Logos nun nicht mehr der gesamte Text (der bei einigen Instituten wirklich sehr lang war), sondern nur noch das Kürzel. Damit wird die Dachmarke Fraunhofer gestärkt, denke ich.

    P.S. Neben dem neuen Logo gibt es übrigens auch ein komplett neues CD. Frischere Farben, neues Layout, bald ein neues Webdesign, …

  3. ein trauerspiel, das neue logo. mal wieder etwas völlig austauschbares. das alte war wesentlich eleganter und „wissenschaftlicher“ im positiven sinne. aber heute muss ja alles „möchtegern“-dynamisch sein. und wie bereits gesagt: typo ist im verhältnis zur bildmarke nicht ausgewogen.

  4. Über die Symbolhaftigkeit der Bildmarke lässt sich natürlich generell streiten. Wenn man bei „Fraunhofer“ einfach zwei Schriftschnitte schmaler genommen hätte, wäre es sicher nicht schlechter geworden.

  5. Hm.
    Ist das jetzt ein Fortschritt, dass das CD für eine Institution wie die Fraunhofergesellschaft bei einer Werbeagentur gelandet ist, die ansonsten für Joghourt und Versicherungen wirbt?
    Dass die alten Herren der Ulmer Schule mit ihren Millimeter-Rastern das Logo-Design nicht mehr allein für sich gepachtet haben, ist wahrscheinlich kein Fehler.
    Kann ja sein, dass die Fraunhofergesellschaft eine bunte Werbekampagne haben will, auch wenn ich nicht ganz verstehe, wozus gut wäre.
    Aber muss man dazu als erstes das CD plattmachen?
    Ich finde die Gestaltung des Logos auch ein ziemlich beliebig, Fraunhoferlinien in allen Ehren.

  6. Dass die 5 Bögen an die Fraunhofer-Linien erinnern sollen, halte ich für abwegig. In allen mir bekannten Darstellungen sind Spektrallinien gerade, da sie ja für eine definierte Wellenlänge stehen. – Mir gefällt, dass sich die FhG mit ihrem neuen Logo von alter Strenge verabschiedet. Sie folgt damit einem allgemein beobachtbarem Trend, sich nicht schon im Erstkontakt zu mathematisch, streng, man könnte auch sagen kühl oder männlich darzustellen. Ich werte das als durchaus beabsichtigten Schritt, im Bild von Frauen und technikfernen Gesellschaftsschichten positiver wahrgenommen zu werden.

  7. Ein Schritt in die „fast“ falsche Richtung, ich halte das Logo für austauschbar. Für mich hat das neue eher was von Autobahn oder Zug. Ich sehe hier keine Spektrallinien oder einen sonstigen wissenschaftlichen Bezug. Jedoch muss ich zugeben ich habe gleich an das Fraunhofer gedacht. ich hätte mich unter Umständen eher an das Orginal gehalten und versucht das alte Layout zu überarbeiten.

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