Französische Polizei präsentiert neues Fahrzeugdesign, und verwendet im Schriftzug fortan einen Google-Font

France Police Car Design, Quelle: Peugeot

Im vergangenen Jahr hat das französische Parlament die Erneuerung der Polizei- und Gendarmerie-Flotte beschlossen und die erforderlichen Investitionen in Höhe von 75 Millionen Euro freigegeben. Mittlerweile werden die ersten Fahrzeuge, die gleichzeitig ein neues Design erhalten haben, an die Behörden ausgeliefert. Dass die französische Polizeibehörde beim neuen Design auf einen Google-Font setzt, ist vor dem Hintergrund politisch-wirtschaftlicher Interessenkonflikte zwischen der Regierung und Google überraschend.

Die im letzten Herbst beschlossene Modernisierung der Fahrzeugflotte wird von Seiten des französischen Innenministeriums als „historisch“ bezeichnet. Die Investition beinhaltet den Kauf von 1.335 Peugeot 5008, 1.263 Elektrofahrzeugen sowie 1.500 Elektrofahrrädern. Dies entspreche rund einem Viertel der Fahrzeuge der französischen Sicherheitskräfte, wie es in der offiziellen Pressemeldung heißt. Im Rahmen eines Auswahlverfahrens hatte sich Peugeot mit seinem Angebot durchgesetzt. Alle Fahrzeuge seien, wie das Innenministerium betont, französischer Herstellung. Dabei sind alle 5008-Modelle ausschließlich mit Verbrennungsmotor ausgestattet.

Police nationale / Gendarmerie – Fahrzeugdesign (2021), Quelle: Peugeot

Police nationale / Gendarmerie – Fahrzeugdesign (2021), Quelle: Peugeot

Im Zuge der Neuanschaffung wurde auch das Design der Fahrzeuglackierung bzw- Beklebung modifiziert, und zwar in signifikanter Weise. Das letzte Redesign der französischen Polizeifahrzeuge erfolgte gerade einmal vor 11 Jahren (Quelle). Seinerzeit wurde der bis dahin blaue „POLICE“-Schriftzug durch einen weißen Schriftzug ausgetauscht, welcher fortan vor einem horizontalen blauen Streifen positioniert wurde. Mit dem nun vollzogenen Redesign ist der „POLICE“-Schriftzug wieder freigestellt.

Französische Polizei Fahrzeugdesign – vorher und nachher, Bildquelle: Wikipedia (Foto: Dickelbers) und Peugeot, Bildmontage: dt

Französische Polizei Fahrzeugdesign – vorher und nachher, Bildquelle: Wikipedia (Foto: Dickelbers) und Peugeot, Bildmontage: dt

Das typische Design der französischer Polizeifahrzeuge erfährt im Zuge der Erneuerung der Flotte eine deutliche Veränderung. Wurden Fahrzeuge bislang mit einem blauen und roten Streifen ausgestattet, die horizontal über die gesamte Seite verlaufen, wird die Gestaltung nun von Bogenelementen und dreieckigen Formen geprägt, die an allen Seiten des Fahrzeugs zur Mitte hin spitz zulaufen. Das Logo, bestehend aus einer Wimpel-ähnlichen, in den Nationalfarben Frankreichs gehaltenen Bildmarke sowie der in Großbuchstaben gesetzten Wortmarke, wurde ebenfalls im Zuge der Erneuerung modifiziert.

Dabei offenbart die Gestaltung ein pikantes Detail mit politischer Tragweite: die gewählte Schriftart – EXO –, in der „POLICE NATIONALE“ gesetzt ist, ist ein frei zugänglicher Google-Font, der 2011 von dem Schriftgestalter Natanael Gama entworfen wurde. Bislang wurde der Schriftzug auf Fahrzeugen der französischen Polizei in einer fetten Frutiger gesetzt. Die Frutiger, ursprünglich von Adrian Frutiger für den Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle (früher Roissy) entwickelt, etablierte sich Anfang der 1970er Jahre aufgrund ihrer Eigenschaften hinsichtlich Lesbarkeit im Kontext Stadt und Verkehr rasch zu einer populären Schrift. Auch heute noch kommt die Frutiger in zahlreichen Hinweis- und Leitsystemen zur Anwendung.

Gendarmerie – Fahrzeugdesign (2021), Quelle: Peugeot

Während die französische Regierung im Hinblick auf die Besteuerung von Google in Frankreich hart gegen den Suchmaschinenriesen vorgeht und Strafzahlungen gegen ihn ausspricht, scheint es auf Seiten der französischen Administration keinerlei Vorbehalte zu geben, die von Google vertriebene lizenzfreie Schrift zu verwenden, und zwar an höchst prominenter Stelle. Alle Schriftzüge auf den neuen Fahrzeugen der „Police nationale“ sind fortan in dem Google-Font EXO gesetzt. EXO-Gestalter Natanael Gama zeigt sich von der Schriftwahl seitens der Polizeibehörde erfreut und zugleich überrascht. Der Schriftgestalter wundert sich, wie er dem dt auf Anfrage mitteilt, dass die Behörde nicht die optimierte Version EXO 2 verwendet. Die künstliche Streckung der Lettern zerstöre seiner Ansicht nach zudem die Form und verhindere ausgewogene Proportionen.

Mit der Einführung des Fahrzeugtyps Peugeot 5008 ändert sich auch die Farbe der Polizeifahrzeuge: statt Weiß wird zukünftig Grau bzw. Dunkelblau als Grundton verwendet. Die Namen der Farben klingen bedeutungsvoll und heißen gemäß Peugeots aktueller Produkt-Nomenklatur „Artense Grey“ (für Polizei), „Sulawesi Blue“ und „Bullseye Blue“ (für Gendarmerie).

Info: Die französische Gendarmerie ist seit 2009 sowohl dem Verteidigungsministerium wie auch, wie zuvor bereits die nationale Polizei, dem Innenministerium unterstellt. Während die Gendarmerie polizeiliche Aufgaben im ländlichen Raum übernimmt, ist die nationale Polizei für die Städte zuständig.

Kommentar

Je länger man sich mit dem Fahrzeugdesign der französischen Polizei beschäftigt, umso mehr wird deutlich, dass in diesem Designprozess vieles schief gelaufen ist. Die Gestaltung der Fahrzeuge, in erster Linie die der Police nationale, ist, ästhetisch betrachtet, gruselig. Die Schriftauswahl ist nicht nachvollziehbar. Ein funktionierendes Branding-Management innerhalb der französischen Administration ist nach wie vor nicht zu erkennen (siehe dt-Beitrag: Regierungen und ihre visuellen Identitäten). Zwar wurde in diesem Jahr ein entsprechendes Markenleitbild auf den Weg gebracht, „La marque de l’État“, es scheitert jedoch ganz offensichtlich, wie so oft, an der Implementierung der darin definierten Gestaltungsmerkmalen.

Die Erneuerung der Fahrzeugflotte der französischen Polizei ist aus vielerlei Hinsicht ein Desaster. Auf ihren Fahrzeugen nutzt die Polizei zwar weiterhin ihr Tricolor-Logo im Wimpel-Stil, im Umfeld digitaler Medien, etwa auf Facebook und Twitter, kommt jedoch seit letztem Sommer das im Jahre 1999 geschaffene “Marianne”-Logo zum Einsatz. Die Police nationale nutzt fortan als Auszeichnungsschrift die EXO, die Gendarmerie hingegen weiterhin, so jedenfalls meine Beobachtung, die Swiss. Dabei wäre ein konsistentes, aufeinander abgestimmtes Design ein Signal der Stärke.

Das Design der Fahrzeuge lässt sowohl unter formal-ästhetischen wie auch unter technisch-funktionalen Gesichtspunkten Qualität vermissen. So ist etwa der weiße Schriftzug auf grauem Grund aus der Entfernung kaum mehr lesbar. Offenbar wurde zudem der in EXO gesetzte Schriftzug „POLICE“ um ca. 50 % in die Breite gestreckt. Wer derlei Gewaltakte an einer Schrift verübt, dem sind auch andere Missetaten zuzutrauen. Im Ernst: wie gedankenlos und ohne jegliches Gespür für Formgebung ausgestattet eine staatliche Behörde agieren kann, zeigt dieses Beispiel auf eindrückliche Weise, wieder einmal, muss man sagen.

Dabei wäre deutlich mehr Qualität ohne Mehraufwand möglich gewesen. Denn seit diesem Jahr verfügt die französische Regierung über eine eigens entwickelte Schrift, der Marianne. Diese meiner Ansicht nach ausgezeichnete Schrift ist Bestandteil der sogenannten „grafischen Charta der Regierungskommunikation Frankreichs“. In einigen Dokumenten kommt dieser vom Schriftgestalter Mathieu Réguer entworfene Corporate Font bereits zum Einsatz (Beispiel: PDF).

Die Chance, die Marianne-Schrift auch im Rahmen der Gestaltung der Polizeifahrzeuge zu verwenden, um auf diese Weise mehr Einheitlichkeit und Konsistenz innerhalb des visuellen Erscheinungsbildes der Polizei herbeizuführen und dadurch den Auftritt der Polizei zu stärken, wurde vertan. Angesichts der hohen Investition wie auch der großen Bedeutung der Institution macht mich das Ergebnis dieses Designprozesses fassungslos. Dass ausgerechnet die französische Polizei für ihren Schriftzug nun einen Google-Font verwendet, ist schon bizarr.

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20 Kommentare zu “Französische Polizei präsentiert neues Fahrzeugdesign, und verwendet im Schriftzug fortan einen Google-Font

  1. Ohne Worte. Bei der Gestaltung wurde eigentlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann und alle Möglichkeiten, die man gehabt hätte sind vertan. Es ist hier alles aufgeführt, mehr braucht man gar nicht hinzufügen. Das musste doch sicherlich einen schrittweisen Abnahmeprozess durchlaufen, dort sehe ich die „Schuld”.

    • Mein erster Gedanke war: “Gruselig”.
      Die deutsche Lackierung ist recht einfallslos, aber immerhin eindeutig. Das hier sieht aus, als hätte man den Praktikanten mal an die Reflektorfolie im Lager gelassen. Insbesondere fehlt mir die visuelle Präsenz, die ein Einsatzfahrzeug haben sollte.

      Ich ziehe immer wieder den Hut vor den Niederlanden, die vor so langer Zeit ein Design eingeführt haben, dass ästhetisch UND funktionell ist.

  2. Ganz ehrlich, der Schriftzug (die ganze Gestaltung, aber vor allem der Schriftzug) erinnert mich irgendwie an ein billiges Kinderspielzeug-Polizeiauto. Das wirkt irgendwie nicht wirklich wie was “Autoritäres”, wie etwas Offizielles, sondern eher, als hätte sich jemand in Eigenarbeit Folien erstellt, um ein Auto beispielsweise in einem Freizeitpark als Deko auszustellen, ohne dabei zu nah ans Original kommen zu wollen, damit es keine Verwechslungen mit der echten Polizei gibt.

  3. Ist denn jetzt jede Schriftart eine “Google-Schriftart”, bloß weil man sie auf Google Fonts bekommt? In der Lizenz steht genau nix von Google, das liegt alles bei Natanael Gama und kann auch auf allen möglichen anderen Seiten runtergeladen werden.

    • Der EXO-Font ist die erste von Natanael Gama entworfene Schrift. Erstmals veröffentlicht wurde EXO 2011, und zwar ausschließlich über die Google-Fonts-Plattform.

      Dass in den Angaben zur Lizenz nichts von Google steht, ist wenig verwunderlich, schließlich werden alle auf Google Fonts gelisteten Schriften unter Open-Source-Lizenzen angeboten.

      • Ich teile die Kritik von violator am Begriff Google-Font. Auch den Konflikt mit der Steuer ist nur eins der vielen Handlungsfelder, auf denen sich Frankreich und Google treffen. Die Polizei wird sicher auch die Suchmaschine, Google-Maps und Chrome verwenden.

        Exo wurde damals bei Kickstarter finanziert und fertiggestellt. Als Backer habe ich diese dann ohne Google bekommen.
        Google hat dann die Schrift gefallen und hat den Designer bezahlt Exo 2 zu erstellen, wenn ich mich richtig erinnere.
        Ich halte große Stücke auf die Schriftart und habe diese selbst für Fotobücher und meine Hochzeitseinladung verwendet. Selbstverständlich ohne sie zu strecken oder zu stauchen :-)

      • Das Google-Webfont-Team zeichnet für das händische Hinting des EXO-Fonts verantwortlich. Ohne Google würde es EXO in dieser Form als Webfont gar nicht geben. Google ist Herausgeber der EXO-Schrift. Deshalb ist die Bezeichnung „Google-Font“ sehr treffend. So wie Frutiger ein Linotype-Font, die FF-DIN eine FontFont-Schrift, die Rotis ein Monotype-Font oder die Myriad ein Adobe-Font ist, um ein paar andere Beispiele zu geben.

        Ob die französische Polizei intern Google-Dienste nutzt, ist in diesem Zusammenhang unerheblich, da mit einer solchen internen Nutzung, keinerlei Außenwirkung verbunden ist.

  4. Man soll ja nicht mit “erinnert mich an” argumentieren. Aber für mich wirkt das so als hätte man beim örtlichen Peugeot-Händler günstig 10 silberne SUV geschossen und da ein paar Aufkleber drauf geballert, die man noch übrig hatte und die man aber leider eh nicht erkennen kann.

    Peinlich bzw. enttäuschend.

  5. Wurde die deutsche Polizei vor circa 12 Jahren nicht blau, weil alle Polizeien innerhalb der EU sich mit Blau als Identifikationsfarbe ähneln sollen? Blau hat hier bei den Franzosen nun wieder eher eine untergeordnete Rolle. Das befeuert wieder das Verwirrspiel um den visuellen Auftritt der Polizeien in einem Staatenbündnis, nachdem sich mal viel Mühe um Einheitlichkeit gemacht wurde. Das ist sehr schade!
    als jemand, der mal in einer Grenzregion gewohnt hat und viel innerhalb der EU unterwegs ist, kann ich sagen, dass die Idee einer mehr oder weniger ähnlichen Optik eigentlich durchaus Sinn macht.

    Ich finde es außerdem überraschend, dass in einem so großen Land wie Frankreich mit 67 Mio. Einwohnern beide polizeilichen Institutionen zusammen augenscheinlich nicht mehr als 16.000 Fahrzeuge besitzen.

    Für meinen Geschmack schreien die Autos zu sehr nach “Frankreich!” und zu wenig nach “Achtung! Einsatzfahrzeug!”.

  6. Schrecklich, jede Playmobil oder Lego-Polizei ist besser gestaltet. Eine ärgerliche Verschandelung des öffentlichen Raums – glücklicherweise wohne ich in Österreich, hier kann ich täglich professionell gebrandeten Polizeiautos bewundern.

  7. Mich wundert ein wenig das Google-Bashing. Auch Ikea nutzt jetzt einen, wenn nicht sogar DEN Google-Font: https://www.designtagebuch.de/wie-sich-ikea-in-sachen-branding-neu-eingerichtet-hat/ Während es sich dort um eine gute Nachricht zu handeln scheint, gibt derselbe Umstand hier Anlass zur Herabwürdigung? Das neue französische Polizei-CD halte ich für einen GAU; die reine Herkunft der eingesetzten Schrifttypen taugt, gegenüber anderen Kriterien, aber gerade nicht als Beleg dafür.

    • Google-Bashing? Im Artikel wird sicherlich kein Google-Bashing oder Herabwürdigung (von Google-Fonts) betrieben. Ich schätze nicht nur das Angebot von Google-Font im allgemeinen, ich bin auch überzeugt von der Qualität der dort verfügbaren Fonts, zumindest der meisten. Mir scheint, dass Du da etwas missverstanden hast Johannes. Die Bezeichnung „Google-Font“ ist meinerseits beschreibend und wertfrei gemeint und so zu verstehen.

      Wenn im Artikel eine Verwunderung zum Ausdruck gebracht wird, dann darüber, dass ausgerechnet die französische Regierung, die in den letzten Jahren scheinbar keine Möglichkeit ausgelassen hat gegen Google gerichtlich vorzugehen, nun das Open-Source-Angebot von Google an höchst prominenter Stelle nutzt. Das hat schon Geschmäckle. Zumal die Gestaltung ja nicht etwa das Ergebnis einer Kooperation ist, so a la: Schaut her! Wir streiten zwar hart in der Sache, kooperieren jedoch an anderer Stelle, um gemeinsam das Bestmögliche zu erreichen.

      Zwischen dem Redesign von IKEA und dem hier besprochene Redesign der französischen Polizeifahrzeuge gibt es, meiner Ansicht nach, erhebliche Qualitätsunterschiede. Während bei IKEA das Erscheinungsbild mit Hilfe insbesondere typographischer Mittel und dank der Noto signifikant verbessert wurde – im Vergleich zu einer Verdana in gedruckter Form ist fast jede Type besser ;-) –, hat sich das Erscheinungsbild der französischen Polizeifahrzeuge im Zuge des Redesigns verschlechtert. Und zwar nicht etwa deshalb, weil die Polizeibehörde auf einen Google-Font gesetzt hätte, sondern weil den Verantwortlichen offenkundig jegliches Gespür für Gestaltung, für Farben und Typographie fehlt. Abgesehen davon ist die „Noto IKEA“ das Ergebnis einer Kooperation zwischen, IKEA, Google und Monotype. Eine solche Kollaboration sowie Ideen und Impulse von Außen hätten der französischen Regierung auch gut gestanden.

  8. Dass Exo und Noto nicht in derselben Liga spielen, steht, denke ich, außer Frage. Darüber, dass die französische Polizei aka die französische Regierung sich eher an kostengünstigen Lösungen gütlich tut, kann ich mich nicht wirklich aufregen. Auch hierzulande fehlt offziellen Stellen häufig jegliches Urteilsvermögen zum Stichwort Qualität. Kleiner Show-Fact am Rande: Die von Dir verlinkte Dokumentation zum Font Marianne enthält außerdem einen Hinweis auf die Spectral — tadaaaa! ein Google-Font ;-). Ich war nur darüber gestolpert, dass die Eigenschaft als ›Google-Font‹, und nicht als ›Font von geringer Qualität‹ an mindestens zwei Stellen prominent zur Geltung kommt.

  9. Die Polizei als Verkörperung des staatlichen Gewaltmonopols bedarf eines entsprechenden Auftretens und Auftritts. Der durch das Design der Fahrzeuge vermittelte Auftritt hingegen soll und will wohl sagen: “Wir sind gar nicht so, wie ihr denkt – wir sind lieb!”. Bunt ist die Welt, bunt sind die Fahrzeuge – Auftrag verfehlt!
    Kleine Frage: Wie wird das Ganze eigentlich von französischen Designern beurteilt?
    Viele Grüße
    Fritz Baur

  10. Das kann doch nur ein schlechter Scherz sein. Selbst wenn man die fürchterlichen Fehlentscheidungen in Sachen Font mal außen vor lässt.
    Wo bleibt denn bitte die Signalwirkung der Einsatzfahrzeuge? Die war meines Erachtens vorher schon sehr dezent. Aber nun sind sie ja gar nicht mehr als Einsatzfahrzeuge mit Hoheits- und Sonderrechten auszumachen! Kein Wunder, dass die französische Polizei (nicht nur in Komödien) belächelt und verunglimpft wird. So kann man nicht ernst genommen werden, ich würde mich schämen als Polizist.
    Das Fahrzeugdesign würde auch in der Carwrappingszene als kläglicher und billiger Versuch durchfallen. Einziger Vorteil, man kann die Streifenwagen auch für Undercover-Missionen einsetzen.

  11. Ach je. Naja, meinem 3 Jährigen Sohnemann wird das Design sicher gefallen ;-)
    Aber im Ernst, mir würde glatt diese Schrift gefallen: sie prangt am Haus der “Gendarmerie Nationale” – wie man es gut aus Filmen von Louis De Funes kennt, z.B. der Gendarm aus St. Tropez. Was ist das eigentlich für eine Schriftart?

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