Florida – The Perfect Climate For Business

Im US-Bundesstaat Florida soll die Wirtschaft angekurbelt werden. Mit der Entwicklung einer Kampagne von der Regierung beauftragt wurde Enterprise Florida Inc. (EFI), einer privat-öffentlichen Organisation, die sich für die Wirtschaftsförderung in Florida einsetzt. Die gestern vorgestellte Kampagne soll die Attraktivität als Wirtschaftsstandort hervorheben. Mehr als ein Logo und ein Slogan wurde allerdings nicht präsentiert.
„The Perfect Climate For Business“, so der Slogan. Nicht eine Palme, eine Orange oder eine Sonne wurde in das Logo integriert – wie es oft bei Tourismuslogos zu sehen ist –, sondern eine orangefarbene Krawatte. So kannte man den „Sunshine State“ bislang noch nicht. In der Tat ist dies die erste Wirtschaftsförderungs-Kampagne für Florida. Warum eine orangefarbene Krawatte? Al Golden, angesehener und beliebter Trainer der Football-Mannschaft der University of Miami, machte sie zu seinem Markenzeichen.
Das Budget für die Kampagne beträgt 4,5 Mio. US-Dollar. Im Vorfeld zur Kampagne wurden, wie es heißt, 430 Umfrageergebnisse ausgewertet, 172 Interviews geführt und 26 Fokusgruppen gebildet. Insgesamt seien fast 1.000 individuelle Reaktionen von „key stakeholders“ berücksichtigt worden.
Und dann tritt man vor die Öffentlichkeit und präsentiert… 1 Logo. Das ist für einen „super state by any definition“, wie es in der nachfolgenden Pressemeldung heißt, schon ein bisschen wenig. Hätte gerne gewusste, wie die Kampagne angelegt ist, wie Anzeigen, TV-Spots und Werbung in den digitalen Medien ausschaut. Als dies lässt sich bislang nicht sagen.






also ich weiß garnicht, was hier alle haben, so grottig finde ich das logo nun nicht.
das auch eine tourismus-region business ins land holen will, um grade in zeiten, in denen das geld etwas knapper sitzt arbeitsplätze zu sichern finde ich logisch.
der bezug zu “typischen floridianischen” (gibt es da ein adjetiv? floridaesk? – nebenbei kann florida für seinen namen ja auch nix, bzw erstrecht nicht dass sich floragard und co so genannt haben :D) dingen klappt wunderbar wie man auch hier in den kommentaren lesen kann.
den slogan finde ich grade auch bezugnehmend auf das sonnen-touri-image ziemlich gut und erinnert mich nicht an klimawandel, was denke ich bei us-amerikanern noch mehr so sein wird, da climate ja nunmal halt einfach klima heißt. und das ist ein absolut neutrales wort.
und leute: was steht denn mehr für business als eine krawatte? :D
zu bemängeln hätte ich jetzt eigentlich nur die etwas unauswegwogenen abstände (wie schon gesagt wurde -> fl weiter ranrücken) und die dürftige präsentation wenn es schon 4,5mio $ schwer ist, aber das logo finde ich an und für sich nicht grottig – nicht hip und trendy aber passend zu florida und dem ziel was damit verfolgt wird.
Sieht eher nach einem Brand für Düngemittel aus… :-(
Lächerlich.
Das Logo an sich finde ich nicht schlecht. Die Farben sind angenehm, der Schriftzug ist eigenständig und erkennbar und alles passt zusammen (Evt. ein bisschen noch an den Abständen vom L zum O rumfeilen…). Ich lese auch nicht FLOR DA, allein deshalb weil Wort und Ort “Florida” mir schon seit Kindheitstagen sehr bekannt sind. Es könnte vermutlich auch ein i in Comic Sans, Verdana, Arial, Birdman oder Wingdings sein. Sogar wenn ich es mit Leerzeichen lese, denke ich an Florida.
Das einzige was stört ist die Tatsache, dass es eben NUR ein Logo ist. Wo bleibt die millionenschwere Kampagne, welche diesen Ort hervorhebt? Die Interessenten alleine mit einer “Krawatte = professionelles Business”-Assoziation zu überzeugen halte ich für nahezu unmöglich. Es fehlen Dinge wie Plakate, Anzeigen in renommierten Wirtschaftsmagazinen, Bannern auf eben solchen Webseiten, eine App, ein TV-/YouTube-Spot etc..
Wenn es nur bei einem Logo bleibt haben die Untersuchenden nach 25% geleisteter Arbeit die Füße hochgelegt.
@Achim: Achtung, ungewünschter SEO-Alarm ein Kommentar über mir.
Zu Florida: Ganz besonders bestürzend-amüsant finde ich den Blick auf die flankierende Website eflorida.com. Die Amis sind ja unbestritten Vorreiter in Sachen Innovation – eFlorida hingegen kommt schlimmer rüber als das schlimmste deutsche Provinznest.
Dank Dir OJALA. Hab ihn gleich gelöscht.