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FC Thun erhält Vereinswappen

FC Thun Wappen

FC Thun Wappen

Der Schweizer Fußballverein FC Thun befindet sich in einer Phase der Neudefinition. Verbunden mit dem Bau eines neuen Stadions – die Arena Thun wird am 09.07.2011 eröffnet –, bekommt der Verein aus dem Berner Oberland ein neues Erscheinungsbild. Dieser Tage wurde das zukünftige Wappen vorgestellt, das das Ergebnis eines im letzten Jahr durchgeführten Wettbewerbs ist.

FC Thun Logo

Zur Abstimmung im Internet standen fünf Finalisten, die den oben gezeigten Entwurf eindeutig als Sieger auswies. Auch der Verwaltungsrat der FC Thun AG, die erste Mannschaft sowie eine ausgewählte Jury votierten für das gezeigte Wappen, das im Zentrum des zukünftigen Erscheinungsbildes des Schweizer Fußballvereins steht. Sukzessive erfolgt nun die Umstellung auf das neue Logo. Während es auf der Vereinswebsite bereits integriert ist, steht die Einführung der neu gestalteten Merchandise-Kollektion kurz bevor.

Sag noch einer, Fußballvereine und Design wären zwei sich abstoßende Pole. Schön, dass es auch Gegenbeispiele gibt. Traditionspflicht gepaart mit einem Sinn für Ästhetik. Basierend auf dem Stadtwappen von Thun wurde ein Zeichen entwickelt, das glaubhaft, unaffektiert und wesentlich prägnanter als sein Vorgänger ist.

Verantwortlich für das neue Wappen und den neuem Markenauftritt zeichnet Nordland. Die Thuner wurden unterstützt von Comvation (Webdesign), Francois Chalet (Screen-Animation), Pixelbar (Logo-Animation), TJ Giger/H2U (Sounddesign).

via persoenlich.com

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27 Kommentare

  1. Sehr schöne Umsetzung, Respekt. Vor allem im Hinblick auf das alte, eine deutliche Steigerung. Nur der gelbe Stern will weder in Formgebung noch Farbgestaltung so recht in das Komzept passen. Da geht noch was, beim Stern.

  2. Rainer, ganz meine Meinung. Der Stern sticht etwas negativ hervor, vielleicht hätte es auch eine nicht-vorhandene Umrandung getan, auch wenn diese im Stadtwappen auch so auftaucht. Ansonsten: sehr schöne Arbeit.

  3. @ mikka

    Geb ich dir vollkommen recht.
    Die Nr.4 ist wesentlich interessanter als der Siegerentwurf.

    Nr. 4 basiert ebenfalls auf einer ähnlichen Wappenform, der Stern ist kreativer untergebracht (schöne Idee mit der Bergsilhouette) und zusätzlich wird auf die Verschandelung der Schrift durch den Bogeneffekt verzichtet. Ausserdem stört mich beim Siegerentwurf die perspektivisch falsche Darstellung des Schlagschattens in der Schirft.

    Alles in allem sticht der oben gezeigte Entwurf trotzdem positiv aus der Masse der Fusballwappen hervor. Nr. 4 wäre nur eben wesentlich schöner gewesen.

  4. Nr.4 ist zu voll, zu überladen. Die Bergsilhouette ist etwas, was eher in den Bereich Tourismus hineinfällt und deshalb beim Fußball in meinen Augen nichts zu suchen hat. Die Reduzierung auf die Wappenform + Banderole ist die Stärke des finalen Logos.

  5. Sehr schöne Mischung aus dem visuellen Erscheinungsbild einer Fußballtradition und dem eines modernen Logos. Gefällt mir recht gut, auch der zweitplatzierte Entwurf spricht mich an (auch wenn er sehr modern für ein Fußballwappen wirkt).

  6. Banderole: Finde ja grundsätzlich die 3d-Anumtung ganz ok, aber die nicht ganz gelungene Anwendung auf die Schrift stört mich beim Betrachten eben schon ziemlich und ist im Wappendesign jetzt auch keine wirklich eigenständige Idee.

    Aufgeräumtheit: Durch den Verzicht von Bogeneffekten und die Reduzierung der Elemente im eigentlichen Wappen, wirkt Nr. 4 auch nach wiederholtem Betrachten für mich aufgeräumter als Nr. 1 und trotzdem eigenständiger, die Ansicht kann ich also nicht ganz teilen.

    Die Bergsilhouette hätte ich jetzt als Heimatverbundenheit interpretiert. Du könntest aber recht haben, das die Bergsilhouetten-Idee vielleicht nicht unbedingt vorrangig bei einem Fussballverein ist. Finde es trotzdem nicht gänzlich unpassend.

  7. Ich finde es mutig für einen Verein das Erscheinungsbild zu wechseln. Gibt es ja nicht so oft oder? Schließlich ist doch Tradition für einen Fußballverein wichtig.
    Vielleicht beim Stern einfach die Outline weglassen und da mit etwas Schatten spielen. Genau wie bei der Schrif.

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