120 Kommentare zu “Facettenreiches Burghausen

  1. Also bitte… Wer da noch von einem kompletten Zufall reden kann wie Herr KT zu Guttenberg ist unglaubwürdig. Bei dem geht es auch nicht um alle Bücher die er nicht kopiert hat. Sollen wir stolz auf die Designer sein, weil Burghausen einfach keine 36 verschiedene Logos braucht und somit “nur” vier gleich sind? ( Bzw. 10, da alle anderen das erste bloß in einer anderen Farben ist. Die Platzierung und die Verhältnisse dieser Farben sind aber gleich)

  2. @krisi: das logo von dem du meinst, das würden “alle” gut finden, ist keins. es ist noch nicht mal ein signet. das ist so eins von diesen unsäglichen aufkleber-wappen, was sich die urlauber immer aufs auto kleben und was der gebrauchtwagenkäufer dann mühsam mit dem fön abkratzen soll, damits nicht zu peinlich wird.

    @alle Melbourne-Vergleicher: ich denke die schnittmenge derer, die nach melbourne fliegen und dann burghausen besuchen, und denen dann auch auch noch auffällt, dass beide orte überhaupt ein stadtlogo und ein corporate design haben dürfte recht gering sein. wenn noch nicht mal die gestalter aus australien die urheberrechts-karte gespielt haben, kann das plagiat, das hier alle zu sehen glauben nicht so schlimm sein.

    @alle Burghausener: auch wenn dieses Logo euch jeden Tag beim Gang aufs Amt begegnen dürfte, es hat eigentlich wenig mit euch zu tun. Das Logo hat den Zweck, Leuten von außerhalb Burghausen nahe zu bringen, damit die zu Euch kommen. Und offensichtlich haben diejenigen, die es zu entscheiden hatten, diejenigen, die Ihr gewählt habt, gedacht, daß Burghausen mehr ist als nur die Burg und der Fußballverein.
    Mal ganz ehrlich: das von krisi vorgebrachte Logo schreckt mich eher ab. Ich glaub ich würde eher ungern in einen Ort fahren, der so für sich wirbt. Beim strittigen Kristall-B sieht das aber anders aus. Und selbst wenn’s ein bisschen abgeguckt ist, lieber etwas gutes abkupfern als etwas ödes neu machen.

  3. Ich bin ein Bürger aus Altötting (für alle Designer: Dieser Ort liegt 15 km von Bgh entfernt).
    Ich bin definitiv kein Grafiker, da ich BWL studiere, aber dies trägt glaube ich nicht zur Sache bei, ob ich für mich selbst entscheiden kann, ob ein Logo gelungen oder eben nicht ist.
    Laut Definition von Siegle ist ein Logo folgendes: “Ein Logo ist ein alphabetisches oder numerisches oder aus beiden kombiniertes Erkennungsmerkmal einer Institution.”
    Somit kommt doch dem Logo eine Identifikations- sowie kommunikationsfunktion zu.

    Da ich aus der Region komme muss ich Ihnen mitteilen, dass man mit Burghausen eiinfach nicht die Salzhistorie verbindet. Dies mag zwar schön und gut klingen, aber ein Logo dient wie schon in der oben genannten Definition erwähnt als Kommunikations- und Identifikationsmittel. Die Identifikation kann aber somit nicht gewährleistet werden, wenn es die Möglichkeit gäbe, viel mehr Identifikationsmittel zu wählen, die schon einige User zuvor erwähnt haben und einfach bekannter sind und auch “ins Auge springen.” Ein Logo soll doch auch ansprechend sein und wenn sogar die Einwohner dieser Region keinen Zusammenhang mit diesem Logo darstellen können, dann muss dieses Werk doch leicht fehl am Platz sein oder?
    Wenn man dies anders ausdrücken will: Man kann doch für den Fussballklub Manchester United nicht das Logo des Nachbarn Manchester City hernehmen.

    Außerdem erscheint es mir sehr ähnlich mit dem Logo von Melbourne. Auch wenn ein Strichen hier und ein Schriftzug dort anders ist (und natürlich auch das B anstatt des M’s), ähnelt es dem Werk sehr und wie User Michael [69] schon erwähnt hat, Burghausen hat durch seine Geschichte ein besser gestaltetes, vor allem, individuelles Logo verdient.

  4. Ja, ich denke der Vorschlag von Krisi ist für beide Seiten das Negativbeispiel.

    Und es geht nicht darum, dass es dort Ähnlichkeiten gibt. Das ist in jeder Wissenschaft so, dass man das Rad nicht neu erfindet. Allerdings wurden die Macher dafür bezahlt ein neues Logo zu entwerfen. Das dreiste ist ja erst das abstreiten der Inspiration. Solange man geistiges Eigentum anderer kennzeichnet, ist das alles wissenschaftlich erarbeitet.
    @ Patrick: Übrigens kann man aus der Bemerkung zu der Möglichkeit der “Urheberrechts-Karte” entnehmen, das auch Sie an eine Abschauen glauben.
    Wie bereits gesagt: Das ist alles in Ordnung solang es nicht abgestritten wird. So ist es nämlich Diebstahl geistigen Eigentums für was wir dann auch Geld bezahlen.

  5. Ich bin eine Burghauserin. Mich stört, wie ein Teil der Design-Fachwelt über Bürger und eine Stadt auf dem Lande urteilt. Das ist auch ein Vorurteil! Wenn ein Logo vom Gegenständlichen abweicht, ist die Vermittlung ungleich schwerer – ausser es ist so ein gelungener Effekt, mit dem jeder auf den Sofortblick etwas anfangen kann. Die unterschiedlichen Diskussionsebenen versteh ich gut, die beidseitige Polemik gefällt mir nicht.

    Es gibt schon ein Logo: b’jazz in unserer Stadt mit einem gelungen schrägen Schriftzug – meiner Meinung nach genial für Burghausen und den Jazz hier vor Ort.

    Ich – als interessierter Laie frage mich viel mehr, was in unserer heutigen Zeit ein Logo in erster Linie zu leisten hat. Den Sofort-Erkennungs-Charakter o d e r viel Gehalt, viele Aspekte und Themen, die diese, unsere Stadt ausmachen und sozusagen in diesem Logo auf visuelle Art mit einfließen sollen. Widerspricht sich das nicht gegenseitig?

    Meine persönliche Meinung: die Ideen gefallen mir, den Buchstaben empfinde ich etwas zu behäbig, schwer in seiner Form. Die Schnittkante unten links löst dieses Gefühl in mir aus. Unsere Stadt ist lebendig, modern, vielseitig, zuhause in der Vergangenheit durch diese ganz besondere Burganlage.

    Und – allein schon durch die Diskussion die ich mitverfolge – habe ich mehr über Logos erfahren…
    das gefällt mir.

    Mein Fazit: Ein Logo ist der Schlüssel eines auf den Punkt genau übertragenen Geheimnisses, hinter dem logischer Weise viel, viel steckt.

  6. Heidi,

    Mein Fazit: Ein Logo ist der Schlüssel eines auf den Punkt genau übertragenen Geheimnisses, hinter dem logischer Weise viel, viel steckt.

    Auch Sie muten einem Logo viel zuviel Aufgabe zu:
    Geheimnis, Schlüssel …

    Das können auch sehr gute Logos nicht leisten, verstehen Sie?
    Da müsste man zum Zauberer von Oz gehen, vielleicht hat der einen Trank …

    @ Hh

    Und überhaupt: Jahrelang hat sich niemand über das alte und v. a. altbackene Burghauser Bieder-Logo aufgeregt

    Grafiker und Schöngeister ganz sicher. Denn das alte Logo ist jämmerlich.
    Und vermutlich regte man sich aber nur im stillen Kämmerlein auf.

    Vielleicht sollte man aber bei jedem grauslichen Stadtlogo, das seit Jahren herumwabert und wirklich ein Anschlag ist auf das Auge (das B ist es garantiert nicht), mal ein ordentliches Geschrei machen.

    So wie die Facebooker jetzt beim Kristall-B.
    Und jetzt passt auch das Orange nicht. What comes next?

    Die Welt gehört anscheinend den Schreihälsen, Lauten und Dummen.
    Ja, ich finde viele Einträge einfach borniert und dumm.

    Das einzige wäre die Ähnlichkeit zum Melbourne-Charakter, über die könnte man reden.

  7. Schade um den mutigen und guten Entwurf, der jetzt vermutlich zerstampft wird. Die Verantwortlichen haben den Druck aller Anwendungen gestoppt und werden im Januar noch einmal darüber beraten. Man muß kein Hellseher sein, um den Ausgang zu erahnen: Statt einem leckeren und verführerischen Gericht köcheln nun hunderte Köche an der Suppe herum, jeder darf seinen Lieblingsgeschmack beisteuern und statt einem fein nuancierten und abgestimmten Leckerbissen, gibt es einen zerkochten und überwürzten Klumpen auf dem kleinsten, gemeinsamen Nenner.

    Good taste is the first refuge of the non-creative.
    It is the last-ditch stand of the artist.
                                                         Marshall McLuhan

    http://goo.gl/ap0SY

  8. @ yesnocancel

    Mich würde mal interessieren, ob Sie in der Touristik Branche arbeiten, oder sogar einer der Macher des Konzeptes sind. Fakt ist, dass einige Leute Ihr dampfendes Gericht nicht wollen. Und da wir immer noch in einer Demokratie leben und unser Bürgermeister ein guter Bürgermeister ist, muss das ganze einfach nochmal geprüft werden. Punkt.

  9. @Chris: Einige Leute werden auch die Überarbeitung nicht mögen. Es gibt bei Gestaltung keinen geschmacklichen Konsens – aber das ist eben sehr zeitgeistig, diese Wutbürger-ich-bin-dagegen-und-MICH-hat-ja-keiner-gefragt-Mentalität. Mein Link ist oben angegeben, bin also weder verwandt noch verschwägert mit den Machern – ich honoriere aber die handwerkliche Leistungskraft der Ausführenden und positioniere mich auch eindeutig gegen die weder fachlich noch sachlich nachvollziehbaren Schmähschriften der Facebook-Fraktion, die so tun, als wäre ihre Meinung tatsächlich die 99%. fuck design, let’s dance. i’m the 1%!

  10. Das Logo gefällt mir ganz gut. Beurteilen, ob es auch zur Stadt paßt, kann ich jedoch nicht.

    Für kleine Darstellungen ist das Logo zu feingliedrig: Im Vergleich mit dem Melbourne-M in Kommentar 80 sieht man, daß das Burghausen-B so klein zu fitzelig ist, während das Melbourner Logo noch gut funktioniert. Das ist in meinen Augen nochmal nachzubessern; man könnte natürlich auch eine Fassung für kleine Größen ergänzen.

    Das einzige, was mich an der Gestaltung der Broschüre richtig stört, sind aber diese Pfeile. Logo, Längen-Thema, Pfeilmuster — das ist einfach zu viel des Guten. Das Längen-Thema finde ich übrigens gut, es lockert das Ganze mit einem kleinen Augenzwinkern etwas auf. Man hätte es dabei belassen sollen — oder wenigstens die Logo-Struktur aufgreifen sollen, anstatt noch zusätzlich dieses Pfeilmuster draufzustülpen.

  11. Hihi, jetzt sehe ich das Logo von @Krisi zum ersten Mal. Design ist – zum Glück – keine Demokratie! Da kommt ja nur Mist bei raus.

    Dieses Logo ist a) keines (drucken Sie dieses Ding mal auf einen Briefbogen, einen Kuli oder faxen es) und b) sowas von unfassbar hässlich und handwerklich unterirdisch.
    Dazu zwei kurze Sprüche, die hier weide passen: “A cool with tool is still a fool” und “A camel is horse Designer by a committee”! ; )

    Frohes Fest!

  12. ich greife hier mal einen Beitrag auf einer anderen Platform über dieses Logo auf: “Prinzipiel is ja eigentlich ziemlich egal wie das Logo aussieht gibt einiges was wichtiger ist auf der Welt. Aber wenn man schon drüber Diskutieren möcht bitteschön..Die Macher sollten sich mal folgende Frage stellen: Man geht auf Google Bildersuche gibt Burghausen ein würden Sie selbst die Webseite hinter diesem nichtssagenden B anschauen wollen?… Wohl kaum. Und wenn dann auch noch Welt längste Burg danabensteht würd ich eher auf eine russische oder chinesische phishingseite tippen als auf einen seriösen Internetauftritt … Kurzum kann man auch sagen das B sagt nichts aus und wer Welt längste Burg hat sollte sich eine Tüte Deutsch kaufen…”
    und genau so etwas beschreibt dieses Logo!

  13. Man geht auf Google Bildersuche gibt Burghausen ein würden Sie selbst die Webseite hinter diesem nichtssagenden B anschauen wollen?… Wohl kaum.

    @Almeida: Beim Vorherlogo hättest Du also voller Spannung geklickt? Ganz nebenbei, wenn ich Burghausen bei der Googlebildersuche eingeben, kommen mit großer Wahrscheinlichkeit erstmal Bilder des Ortes, bevor das Logo erscheint – ganz nebenbei wäre auch interessant zu wissen, warum jemand “Burghausen” in der Bildersuche eingeben sollte? not sure if trolling.

  14. Mann mann mann, sind diese Stadtlogos ein Wutblogger-Thema. Diese persönliche Krittelei und das wechselseitige Gegifte geht mir hier kräftig gegen den Strich. “Ich bin auch Designer, … mit einem WELTHIT”, “Ich darf in meinem eigenen Blog doch wohl ne Meinung haben” – Kindergarten!
    Übrigens, mein Schwanz ist länger als Eurer. :)

    Natürlich ist das Melbourne-Konzept die Quelle des Burghausen-Logos, der Beitrag von Chris #80 macht das überdeutlich. Die Salzkristall-Story scheint ja eher nachträglich hingebogen zu sein (mach ich auch immer so). Besser gut geklaut als schlecht selber gemacht, hehe.

    Stadtlogos haben immer das Eierlegende-Wollmilchsau-Problem (Industriestandort und Historie, Jazz und Fußball …). Die Konzentration auf ein Motto (z.B. Bielefeld “das gibts doch gar nicht”) wirkt da im Bezug auf Markenbildung besser. In dieser Hinsicht ist vielleicht auch das Changing-Logo Konzept für eine Kleinstadt etwas übertrieben.

    Politiker haben die Aufgabe, Kritik Ihrer Bürger ernst zu nehmen, daher wird die ganze Bloggerei/Facebookerei schon verunsichernde Wirkung zeigen. Alles nochmal von vorne kostet aber letztlich mehr Geld (der Bürger), daher werden die Stadtväter klug abwägen müssen, ob sich hier eine laute Minderheit oder eine breite Mehrheit zu Wort meldet. In einem Forum zu motzen ist sehr leicht. Wie schwer ist es dagegen eine gutes Logokonzept zu erstellen. *Seufz*

    In diesem Sinne: Frohe Weihnachten Euch allen!

  15. Es ist eine weise Entscheidung der Stadtverwaltung erstmal alles zu stoppen und sich dem Signet zu widmen. Ehrlich gesagt, ich kannte das Melbourne Signet, aber daß es eine solche Übereinstimmung gibt das hat mich schon sehr umgehauen. Exakt die gleichen Farben und und auch die Nummerierungen stimmen überein. Mich würde mal interesieren, ob die Designer es dem Auftraggeber gegenüber erwähnen haben. O.k. das Raster ist anders. Aber das Melbourne M paßt schon von der Form her in das Raster. Das ist genial, und es ergeben sich tolle Variationen.
    Das arme Burghausen B wurde am linken oberen Rand und am rechten Rand an sechs Stellen völlig aus dem Raster rausgenommen, wahrscheinlich um die Rundungen zu erzielen? An diesen Stellen wirkt es dann gestaucht. Der Betrachter empfindet das als disharmonisch und ist im Unterbewußtsein verunsichert.
    Zusätzlich kein Bezug zur Stadt. Darüber haben wir ja schon genug geschrieben. Also etwas Besseres wird da bestimmt herauskommen. Die schöne Stadt hats verdient.
    @ Achim:
    Du erwähntest hier mehrmals, Signet würden überschätzt und zu wichtig genommen, es würde ihnen zu viel zugemutet.
    Das wundert mich sehr, denn es ist das Herzstück eines CI, das Erkennungszeichen. Ein Städtesignet hat im Besonderen noch einen hohen Identifikationsfaktor. Die anderen CD Maßnahmen, die Kampagnen usw. können sich ändern. Das Signet wird bleiben für viele Jahre, es wird den Menschen oft begegnen.
    Gut, daß es jetzt nocheinmal neu überdacht und hoffentlich überarbeitet wird.

  16. Wer wird so unrealistisch sein, ein Voting auf facebook als repräsentativ, aussagekräftig und relevant, sowie unverfälscht zu bezeichnen? Wieviel der über 18.000 Einwohner Burghausens sind Internet-User? Wer beteiligt sich denn an einer facebook-“Umfrage”? Wieviel Bürger welchen Alters haben einen realname- (Echtnamen-) Account? Der Großteil der über 30 jährigen oder facebook-affine, jüngere Bürger unter 30 …?

    Und wer setzt ernsthaft eine neutrale, ‘nicht betroffene’ Vorstellung des neuen Logodesigns – verbunden mit einer internen Umfragediskussion zur handwerklichen, fachlichen Gestaltung in einem mit dem Grimmepreis ausgezeichneten Expertenblog für Design – mit tausendfach verschiedenen Geschmäckern u. Meinungen von ‘wirklich’ betroffenen Bürgern im ‘realen Leben’, sorry, facebook gleich?

    Irgendeine Beziehung zueinander? Interessiert Masse statt Klasse? Ein Logo für jeden Bürger? Wieso sollen Laien über eine kreative Qualitätsarbeit entscheiden? Wieso soll es Lieschen Müller aus Burghausen gefallen? Niemand hat früher einen jeden unbelesenen Hanswurst gefragt, ob ihm das Wappen der Stadt, wo er auf die Erde geplumpst ist, gefällt! Oder ob er nicht doch lieber in die andere geboren werden wolle, weil die eine größere Burg hat…

    Die Zielgruppe wird doch nie die einheimische Bevölkerung sein – die sieht ihre allertollstelängste Burg jeden Tag vor der Haustür! Es muß doch z.B. fremde Touristen aufmerksam machen, neu, ungewohnt sein und sich abheben. Burgen hat fast jede alte Stadt. Logos oder Wappen damit auch – ob sie den Bürgern gefallen oder nicht. Was kommt da für ein Cottbus-Brei raus, wenn man tatsächlich die verrückte Absurdheit nur andenken würde, jeden Menschen nach seinem Geschmack und nicht nach Wissen oder Ausbildung entscheiden zu lassen? Wer soll das bezahlen, ausbaden oder auf diese Entscheidungen warten?

    Das setzt nicht nur wenig Ahnung über die Funktion von sozialen Netzwerken und Fachblogs im Web, sondern auch wenig Menschenkenntnis, wenig Erfahrung in Designprozessen, aber künstliche Meinungsmache voraus.

    Meinung = Geschmack = Wissen => Repräsentativ?!
    Peinlich.

  17. @margit:
    Die Hochzahlen in dem Bild wurden von irgendeinem in der Burghausen-Facebook Gruppe hinzugefügt, die gehören nicht dazu. Und es ist ja selbst verständlich, dass bei der Logo-Gestaltung eine weiße und eine schwarze Variante (für einfarbig positiv/negativ Drucke) angelegt werden sollte. Das zeigt nur von einer professionellen Ausarbeitung seitens der Agentur. Sprich: von den 4 Logos sind 2 schon mal somit negiert. Und nun hat man sich auch noch für Orange entschieden, eine der 10 häufigsten Farben und Blau auch noch dabei, eine der Grundfarben. Welche Farbe hätte das Logo denn neben den 32 Melbourne Logos annehmen müssen, um aufzufallen (was ein Logo ja soll) aber nicht in irgend eine Relation mit den Melbourne Logos gebracht zu werden? Durchsichtig/unsichtbar? Und diese Struktur der Dreiecke wurden in der Kunst schon laaaaaange, laaange lange vor 2009 (Melbourne) verwendet. Ich weiß nicht ob wir hier von zufall oder inspiration sprechen. Aber das die Hochzahlen so wie Farben mit Melbourne übereinstimmen hat nichts zu sagen.

  18. Dieser Redakteur gibt nicht auf:

    Das Wochenblatt ist der Überzeugung, dass diese Umfrage in seiner Deutlichkeit absolut repräsentativ und auf die gesamte Burghauser Bürgerschaft skalierbar ist!

    Wo hat der seine staatsbürgerlichen und statistischen Kenntnisse her .
    Diese um die 172 Facebook-Kommentare (Stand 24.12.2011 bei mir, 12:25) sind eben NICHT auf Bevölkerungen von 18.000 skalierbar.

    Grund:

    Quantitativ sowieso nicht, auf keinen Fall, dafür müsste es einen repräsentativen Querschnitt geben (Alte, Jungwähler, und ausreichend 40jährige, so wie die Bevölkerung eben zusammengesetzt ist; was ich alle auf Facebook so nicht vertreten gesehen habe …) und um die 2000 Personen. Personen, und zwar eindeutige, und nicht: Kommentare. Habe zudem einige Fakeprofile dort gesehen.

    Und qualitativ gesehen sind sie ebenfalls vollkommen wertlos, da von einer Person (Inhaber der FB-Seite) gesteuert.

    Zur Info: In einer qualitativen Fokus-Group (Marktforschungs-Tool) dürfen die Leute vom Befrager z. B. nicht mit suggestiven Fragen befragt werden. Das ist unzulässige Meinungsbeeinflussung. So sind also auch Facebook-Kommentare keine gültigen qualitativen Ergebnisse. Und mit so etwas will dieser Redakteur den Stadtrat bedüppeln.

    In was für einer Para-Demokratie und Bananenrepublik leben wir eigentlich.

  19. Eigentlich wollte ich jetzt still halten, aber ihr lässt mir ja keien andere Möglichkeit, als noch etwas weiteres zu äußern:
    Wieso steht die Frau Resch weiterhin hinter dem Kristallsalz-ähnlichen (was man erst nach ner halbstündigen Erklärung herausfindet) Logo?
    Weil sie aus Tirol aus der Nähe von den Svarovski Diamanten kommt? :D ach….welch ein Zufall….
    Frohe Weihnachten

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