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Eurovision Song Contest bekommt leicht modifiziertes Logo

Die Europäische Rundfunkunion (EBU) präsentierte gestern ein dezent modifiziertes Eurovision-Song-Contest-Logo. Nach 11 Jahren, die das ESC-Logo mittlerweile im Einsatz ist, war es an der Zeit, so heißt es, die Form zu überarbeiten. Zwingend notwendig war die Begradigung und Vereinfachung der Formgebung nicht.

Vor Beginn des Redesigns habe man, so erklärt Sietse Bakker, seines Zeichens Event Supervisor beim ESC, umfangreiche Recherchen und Befragungen durchgeführt. Schnell sei klar gewesen, dass mit den Veränderungen keine Revolution, sondern eine Evolution vollzogen werden soll. Die vereinfachte Linienführung mache das Logo in der Betrachtung, etwa auf HD-fähigen Bildschirmen, angenehmer. Im kommenden Jahr feiert der Zusammenschluss von Rundfunkanstalten ihr 60-jähriges Bestehen. Auch dies mag ein Grund für die nun vollzogene Maßnahme gewesen sein.

Wo früher ein beherzter, ausgefranzter Pinselstrich für eine dezent rockige Note sorgte, findet nun Mainstream statt, der nirgends aneckt. Weniger Lordi, mehr Ell & Nikki, könnte man sagen. Die Kombination aus scriptualem Eurovision-Schriftzug und eingebetteter

Die Europäische Rundfunkunion (EBU) präsentierte gestern ein dezent modifiziertes Eurovision-Song-Contest-Logo. Nach 11 Jahren, die das ESC-Logo mittlerweile im Einsatz ist, war es an der Zeit, so heißt es, die Form zu überarbeiten. Zwingend notwendig war die Begradigung und Vereinfachung der Formgebung nicht.

Vor Beginn des Redesigns habe man, so erklärt Sietse Bakker, seines Zeichens Event Supervisor beim ESC, umfangreiche Recherchen und Befragungen durchgeführt. Schnell sei klar gewesen, dass mit den Veränderungen keine Revolution, sondern eine Evolution vollzogen werden soll. Die vereinfachte Linienführung mache das Logo in der Betrachtung, etwa auf HD-fähigen Bildschirmen, angenehmer. Im kommenden Jahr feiert der Zusammenschluss von Rundfunkanstalten ihr 60-jähriges Bestehen. Auch dies mag ein Grund für die nun vollzogene Maßnahme gewesen sein.

Wo früher ein beherzter, ausgefranzter Pinselstrich für eine dezent rockige Note sorgte, findet nun Mainstream statt, der nirgends aneckt. Weniger Lordi, mehr Ell & Nikki, könnte man sagen. Die Kombination aus scriptualem Eurovision-Schriftzug und eingebetteter

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 25 Kommentare

  1. Es ist immer dasselbe bei diesen Artikeln: Etwas Neues wird grundsätzlich immer schlecht gemacht. Wieder mal hat es sich überhaupt nicht gelohnt, diesen Artikel zu lesen.

    1. Peter, aufgrund fehlender Differenzierung wird nicht klar, welchen Text Du kritisierst. Im Artikel jedenfalls wird die Arbeit nicht, und schon gar nicht grundsätzlich, schlecht gemacht. Wenn Du dich auf einen oder mehrere Kommentare beziehst, wäre es gut, auf diese direkt zu verweisen. Und wenn Du anderer Meinung bist … nun warum schreibst Du denn nicht, was Dich an der bisher veröffentlichten Kritik stört, weshalb sie Deiner Meinung nach unzutreffend ist?

      1. Wo früher ein beherzter, ausgefranzter Pinselstrich für eine dezent rockige Note sorgte, findet nun Mainstream statt, der nirgends aneckt. Weniger Lordi, mehr Ell & Nikki, könnte man sagen.

        früher = beherzter
        jetzt = nicht aneckender Mainstream

        Da könnte man mit etwas bösem Willen durchaus Kritik herauslesen.

  2. Da könnte man mit etwas bösem Willen durchaus Kritik herauslesen.

    Aber auch nur dann, wenn man Lordi in diesem Vergleich als die bessere Alternative ansieht bzw. „Mainstream“ mit einer ausschließlich negativen Konnotation belegt versteht. Mit etwas gutem Willen könnte man durchaus auch erkennen, dass „beherzt“ in diesem Fall ein Wortspiel ist, das die Formgebung beschreibt.

  3. Wieder einmal bezeichnend das der 1. Post ein „Sieht aus wie …“-Eintrag ist. Irgendwie wird das langsam zur Methode immer erst einmal zu schaun ob’s nicht so was ähnliche schonmal gibt. Ist aber wahrscheinlich einfacher anstatt sich mit der eigentlichen Gestaltung auseinander zu setzten. Genau betrachtet gibt es im Eurovision Schriftzug nicht einen Buchstaben der nach Walt Disney aussieht, weder das „s“ noch das „n“ und schon gar nicht das „i“.

  4. Gotham ist übrigens auch die Schrift des ORF. Was für ein Zufall, dass das Songcontest-Logo die selbe Schriftart bekommt, wie das Logo des Veranstalters (ORF), von dem der Contest nächstes Jahr ausgerichtet wird.

  5. Meiner Meinung nach wurde hier sehr schonungsvoll mit dem Logo umgegangen. Was auch völlig in Ordnung ist. Finde die Anpassung sehr gelungen!
    Noch einen schönen Sommer! W

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