50 Kommentare zu “ESDBL (Europa sucht das Bio-Logo) – Der Sieger

  1. …also wenn man sich mal in der Logo-Landschaft der europäischen Institute etc. etwas rumschaut, ist das Signet ein wahrer Segen. In der Form ein Blatt zu erkennen ist wahrlich nicht schwer… das ein Text-Zusatz fehlt und das Ganze auf grünem Hintergrund steht find ich nen bisschen schade. Aber noch ist ja nichts auf den Verpackungen, man darf also gespannt sein wie es nacher Anwendung findet. Aber die Form ist prima!

  2. Ich halte es für ein schönes Logo. Da, ich hab schön geschrieben, vierteilt mich doch!
    Klare Form und Bildsprache und in allen Größen darstellbar. Die Kritik des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft kann ich nicht verstehen. Wie sollte den ein solcher Botschafts-Transporter aussehen? Wenn die es besser können nur zu.
    Wie jedes Signet muss auch dieses zunächst gelernt werden, nach einiger Zeit ist dann ganz klar – wo das drauf steht, ist Öko drin.
    Glückwunsch, Herr Milenkovics, zum Erfolg!

  3. Ich finde es schön und es erfüllt seinen Zweck! Bio heißt ja nicht nur Bioprodukte zu essen, sondern dadurch auch die Umwelt (ganzheitlich) zu schützen, oder halbwegs zu erhalten.
    Daher ist die Blattform für mich auch OK.

  4. Ich finde da Logo eigentlich in Ordnung, was die Idee angeht. Es soll weite Verbreitung finden und als Stellvertreter für eine sehr universelle Angelegenheit arbeiten können. Dies zieht nunmal eine recht universelle Gestaltung nach sich: Die Sterne sind bekanntes grafisches Element der EU – Blätter stehen per se für Natur und Ökologie.
    Je universeller eine Institution oder ein Zweck ist, umso grundlegender — und damit oft auch pragmatischer und unaufgeregter — müssen sich Namen, Logos und Zeichen geben.

    Lassen wir uns mal folgende Namen durch den Kopf gehen:
    – Münchner Rück
    – Universal Studios
    – General Motors
    – …
    Ganz einfache Namen, bei denen man fast das Gefühl hat, es könnte keine größeren oder noch etablierteren geben.

    Ähnlich verhält es sich auch mit Logos, denke ich. Je umfassender der Anspruch, umso universeller die grafischen Elemente. Es muss eben eindeutig sein – nicht kunstvoll ;-)

    Rein formell finde ich die Linie des Blattes, die sich aus dem Stern entwickelt, noch etwa unbeholfen. Das sieht aus, als würde der Stern sich den Arm nach oben verrenken. Und auch die Führung der Radien sehen noch nach einem Zwischenstand aus…

    Sonst aber Gratulation!

    :-)

  5. @Jakob: Passt schon. Milenkovic war bis Juli 2008 als Student eingeschrieben und die Teilnahme-Bedingungen des Wettbewerbs sahen vor, dass die Studenten »zwischen dem 01.01.2008 und mindestens dem 30.06.2009 eingeschrieben sind bzw. waren«.

  6. @nuk

    „was ist daran ein siegel christoph ?
    wenn man alleine nach typografischen kriterien eines siegels geht, seh ich diese leider nicht.“

    Ich spreche hier von Siegel im Sinne von Gütesiegel Bio-Siegel.

  7. Hallo,

    einer der Jury-Mitglieder (Erik Spiekermann) hat im FontBlog
    (das Verweisen der Konkurrenz sei erlaubt) eine interessante Antwort auf die Frage „Warum“ gegeben.

    Lieben Gruß

    PS:
    Ob der erwähnte „Erik Spiekermann“ im FontBlog wirklich Erik Spiekermann ist und auch in der Jury saß, kann man natürlich nicht zweifelsfrei beantworten.

  8. Danke Lelia für den Link!

    Was man auf dem nachfolgenden Bild sehr gut sieht, ist die fehlende Prägnanz. In der farblosen Variante (die keineswegs die Ausnahme bilden wird) verliert es sich auf der Verpackung. Das Recycling-Symbol sticht um Längen stärker hervor. In der Regel stehen weitere Logos neben dem EU-Bio-Logo, was auf den, bei der FH präsentierten Grafiken nicht berücksichtigt wurde (z.B. Fair Trade)

    Was dem EU-Bio-Logo meiner Ansicht fehlt, ist eine der Blattform folgende Umrandung, die vollflächig angelegt werden kann. Ich hatte das in dieser Ansicht ansatzweise mal dargestellt. Wie gesagt, ich bin gespannt, ob das Logo in der jetzigen Form gedruckt wird oder ob es noch einmal modifiziert wird.

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