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Einheitliches visuelles Erscheinungsbild für die Österreichische Bundesregierung

Bundesregierung Österreich Bildmarke
Bundesregierung Österreich Bildmarke

Die Österreichische Bundesregierung hat Ende letzter Woche bekanntgegeben, dass das Erscheinungsbild aller Bundesministerien inklusive ihren nachgeordneten Dienststellen vereinheitlicht werden soll. Ziel dieser Maßnahme sei es, wie es innerhalb des Presse-Kommuniqués heißt, einen staatstragenden, zeitlosen und modernen Außenauftritt zu gestalten, der über einen hohen Wiedererkennungswert verfügt und damit einhergehend eine höhere Service-Orientierung in der Verwaltung biete.

Das visuelle Erscheinungsbild der Österreichischen Bundesregierung ist derzeit alles andere als einheitlich. Wie bereits Anfang 2014 im dt Beitrag „Regierungen und ihre visuellen Identitäten“ aufgezeigt, präsentiert sich die Regierung und ihre Ministerien nach wie vor mit einem Sammelsurium an Logos, Absendern und Identitäten. Und genau dies will die derzeitige Regierung bestehend aus ÖVP und FPÖ ändern. Im Hinblick auf eine „bürgerfreundliche Verwaltung im digitalen Zeitalter“, wie es seitens des Bundeskanzleramtes heißt, soll das Erscheinungsbild aller Ministerien nun vereinheitlicht werden.

Auszug der Pressemeldung

Der Außenauftritt der Bundesregierung ist visueller Ausdruck ihrer Identität. Der Anspruch, einen neuen, gemeinsamen Stil in die Regierungspolitik zu bringen, soll sich daher auch im grafischen Erscheinungsbild der Bundesregierung fortsetzen. Im Sinne der Sparsamkeit, aber auch des ges…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 17 Kommentare

  1. In jedem Fall gebe ich Achim recht (ohne s, unpolitisch gesehen!), dass die Version mit der Botschaft besser wirkt. Ich würde sogar sagen deutlich.

    Das hat ein bißchen was von Schwung, vielleicht sogar Aufschwung und von einer wehenden Fahne – ohne aber so penetrant zu flattern wie die ganzen Stockbilder der Flaggen aller Länder – oder auch das alte ÖVP-Logo.

    Außerdem finde ich die Version mit Republik Österreich umständlich und zu breit. Das sähe ich eher zweizeilig, ginge es mach mir hieße es nur Österreich. Das finde ich wesentlich selbstwußter und schöner. Seit auf den Briefmarken nur noch Österreich steht, sind die wesentlich weniger vollgerümpelt. Dass das Land kein Kaisertum mehr ist, weiß ohnehin jeder. Politisch gesehen wäre es ja sogar eine Bundesrepublik, also wozu? Less is more important!

    Wenn schon mehr Text, dann hätte ich lieber auch Versionen für die mehrsprachigen Gebiete, nach dem Vorbild der Schweiz, die auch die hoheitliche Verbindung zum Bundesstaat in den regionalen Amtssprachen slowenisch, kroatisch und ungarisch ausdrücken.

    Auf jeden aber ist diese Entscheidung ein einfacher aber großer Schritt in die richtige Richtung.
    Das visuelle Chaos der Ministerien war wirklich beispiellos.

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