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Der Idee, die Tonfolge aus dem Akronym der Marke abzuleiten, haben sich bereits die Schweizer Bundesbahnen bedient. So wurde aus der offiziellen dreisprachigen Bezeichnung SBB CFF FFS die Melodie “Es – B – B , C – F – F , F – F – Es”, die u.a. bei Durchsagen am Bahnsteig und im Zug eingesetzt wird.
https://www.youtube.com/watch?v=Enmg_hPh7bY
Die Umfrage scheint leider nicht zu funktionieren. Bei einem Klick passiert gar nichts…
Anon, vielleicht probierst Du es mal mit einem anderen Browser. Über 350 Stimmen wurden bereits abgegeben.
Mich überrascht im übrigen die überwiegend negative Kritik. Ich bin da eher bei surfguard und finde den Klang ebenfalls ziemlich passend. Auch als Nicht-Komponist erkenne ich, dass im Bahn-Dingdong die beiden gleichen Töne zum Einsatz kommen, wie im Soundlogo – eben B und D. Die Gleichheit der Töne ist so offensichtlich, dass ich mich frage, wie man diese NICHT wahrnehmen kann beziehungsweise negiert. Kommunikationsdesigner sind halt in erster Linie „visuelle Menschen“, vielleicht liegts daran.
Ich vermute, dass insgeheim das allgemein schlechte Image, das die Bahn in weiten Teilen der Bevölkerung genießt, Grund für das vergleichsweise schlechte Abschneiden auch bei dieser Umfrage ist. Mag sein, dass ich mit dieser Einschätzung daneben liege, aber tatsächlich ist dies mein Eindruck.
Danke Deniz, für Deinen Kommentar!
Mir hat der Bahn-Gong immer gut gefallen, auch wenn man ihn (– nicht wie hier am Anfang: https://youtu.be/owZCYJj-XOY –) ruhig freistehend am Ende mit dem Logo hätte platzieren können, dann klänge es etwas wertiger.
Das neue Soundlogo hat auf jeden Fall keine so hohe Hookline wie man es vielleicht von der Telekom gewohnt ist, aber bei konsequentem Einsatz wird sich die Klangmarke m. E. gut in das Gesamtbild der Bahn fügen. Dazu gehören auch die verschiedenen Tracks, die auf dem Logo basieren sollen (wie in dem Film angekündigt).
An die Arbeiten von MetaDesign (insbesondere Lufthansa, Allianz und Premiere “ ) reicht das Logo alleine jedoch nicht heran, wie ich finde (vgl. https://www.metadesign.de/soundprofessor/)
“”
Warum verrät die Bahn denn in der Pressemitteilung die Zugangsdaten für ihr geschütztes Marketingportal?
https://www.deutschebahn.com/de/konzern/im_blickpunkt/7131746/20140623_db_soundlogo.html
Bzw., wenn ihr der Schutz dieser Informationen nicht so wichtig ist, warum schützt sie das Portal dann überhaupt?
Sofern das nicht als erkennungsklang bei ansagen in bahnhöfen und zügen eingesetzt wird (und dazu müsste zumindest eine höher transponierte variante eingespielt werden, denn dann kommt es darauf an, dass der klang in anderen umgebungsgeräuschen nicht untergeht), wird es kaum wahrgenommen werden.
SBB (wie schon erwähnt) und SNCF verwenden ihre soundlogos viel breiter.
Bei den ÖBB ist es etwas obskurer (und die ÄŒD leisten sich für jeden größeren bahnhof eine andere kennmelodie …)
TL;DR: Was macht die Bahn mit einem Soundlogo, das nicht in Zügen und Bahnhöfen verwendet werden kann? Andere Bahngesellschaften haben bessere Lösungen.
Als regelmäßiger Bahnfahrer kann ich mit diesem Soundlogo nichts anfangen.
Insbesondere frage ich mich, was dieses Soundlogo soll, wenn es nicht in den Zügen oder an Bahnhöfen eingesetzt wird. Aufgrund der Aggressivität des Jingles bin ich darüber zwar ganz froh, aber wo ist denn dann der Nutzen bezogen auf das gesamte Unternehmen? Soll mit dem Jingle nur Nicht-Bahnfahrern kommuniziert werden? Wäre die beste Gelegenheit, mit den Kunden in Kontakt zu treten, wenn man … nun ja, mit den Kunden in Kontakt ist?
Das oben eingebettete DB-Image-Video erwähnt, dass man nun auf eine Musik-Bibliothek zurückgreifen werde. Ich wage zu bezweifeln, dass diese Bibliothek voll von Stücken sein wird, die entweder so charakteristisch sind, dass man sie sofort wiedererkennt oder das Soundlogo integriert haben. Was soll das Ganze also?
Wie von anderen Kommentatoren schon erwähnt, haben andere Eisenbahngesellschaften hier etwas mehr Können bewiesen.
Als Beispiel möchte ich die französische SNCF nehmen. Die haben einen sehr eingängigen Jingle, der überall in der Kommunikation und insbesondere auch in Zügen und Bahnhöfen verwendet wird: https://www.youtube.com/watch?v=EIMT7JImkHc
Dieses Soundlogo ist unaufdringlich und freundlich, hat jedoch einen hohen Wiedererkennungswert.
Hier ist es in Kombination mit einer Ansage: https://www.youtube.com/watch?v=IKsXYk7LBaY
Davon abgeleitet gibt es natürlich auch Musik: https://www.youtube.com/watch?v=8OSfOTsXYNY
Besonders schön ist das Ganze auch hier in einem Imagevideo eingearbeitet: https://www.youtube.com/watch?v=MvIiGGzVIwc
Das ist für mich ein stimmiges Konzept. Das Soundlogo ist überall präsent und wird zum akustischen Aushängeschild des Unternehmens.
Ich glaube nicht, dass man das auch von dem »Konzept« der DB behaupten kann.
Also das SNCF Soundlogo finde ich vom Ende her ganz nett. Aber dieses geklingel vor dem gesungenem Teil nervt schon irgendwie. Ich finde den Gong der DB eigentlich ganz gut. Der hat eine angenehme Klangfarbe und ist mittlerweile auch ein absolutes Wiedererkennungsmerkmal deutscher Bahnhöfe.
Das hier präsentierte neue Soundlogo der DB hingegen gefällt mir ganz und garnicht. Mein Geschmack sind aber auch eher minimalistische Soundlogos ala Audi, das alte BMW Soundlogo oder Sennheiser.
Werden die Kommentare hier neuerdings moderiert oder ist mein Kommentar nach dem Absenden von WordPress verschluckt worden?
Philipp,
Kommentare, die mehr als einen Link enthalten, wurden im dt schon immer moderiert. Dein Kommentar wurde nicht verschluckt :)
Und nicht, dass Du dich wunderst. Die Raute hinter Deinem Namen habe ich deshalb nachträglich ergänzt, weil es bereits einen Kommentierer gleichen Namens gibt. Nicht, dass es zu Missverständnissen kommt.
Ein Soundlogo ist eine edle, aber auch komplizierte Sache. Das Telekom-Logo wird hier als Beispiel genannt, darum knüpfe ich da gleich mal an. Das Telekom-Logo kann mit jedem Instrument interpretiert werden. Es kann gepfiffen, gesungen, geklimpert, geklampft, gezupft und gestrichen werden und man erkennt es wieder. In dieser Hinsicht hat man hier erfolgreich angewendet, was im visuellen Bereich unter der Großer-Zeh-im-Sand-Regel verstanden wird.
Das Bahn-Logo ist in seinem Wiedererkennungswert leider beschränkt. Zunächst ist die Tonart auf Bass beschränkt, das heißt, eine Reihe von Instrumenten fallen dafür aus. Die Art des Instruments, ein auf Saitenschlag gestrichener Kontrabass, trägt zudem wesentlich zur Identität bei, deshalb schränkt das die möglichen Varianten zusätzlich ein. Außerdem wird die Individualisierung durch den Rhythmus statt durch die Tonhöhe vorgegeben, was höhere Anforderungen an Interpreten und Hörende stellt. Timing ist nämlich eine Funktion des Gehirns, während Modulationen schon durch das Ohr verarbeitet werden können. Aus diesem Grund ist das Telekom-Logo so eingängig: es hat nur einen Rhythmus, und der vierte Ton unterscheidet sich deutlich von den restlichen vier.
Fazit: Im Vergleich zur Telekom-Marke funktioniert das Bahn-Soundlogo zur Wiedererkennung nur zusammen mit der Visualisierung. Im Rundfunk wird das Logo deshalb eher den Charakter eines neutralen Werbetrenners annehmen, aber nicht als identitätsstiftendes Markenzeichen.