Ein Logo für Münchens Olympiabewerbung

Die Bewerbungsgesellschaft für die Olympischen Spiele 2018 in München hat heute zu einer Abstimmung für das Bewerbungslogo aufgerufen. Drei Entwürfe stehen zur Auswahl, die zuvor von einer Jury ausgewählt wurden. Auch hier im Design Tagebuch kann abgestimmt werden und im Gegensatz zur offiziellen Abstimmung, ist das Ergebnis auch gleich zu sehen.
Die Logos werden auf der Seite der Bewerbungsgesellschaft ausführlich vorgestellt. Es gibt einen beschreibenden Text (nachfolgend aufgeführt), eine Großansicht und zusätzlich jeweils ein Video. Hier die Logos im einzelnen:
Münchner Schneekristall | Video zum Logo
“Das Logo steht für eine fröhliche und bunte deutsche Bewerbung. Im Internet kannst du aus dem Logo deinen persönlichen Schneekristall erzeugen. Er ist wie du ein einzigartiges Original. So wirst du mit allen anderen Teil dieser fröhlichen Bewerbung.”
Die Berge bei Föhn | Video zum Logo
“In München sind die Alpen manchmal zum Greifen nah. Genau so ist dieses Logo: nah, präsent und in seiner Form ganz einfach. Und es hat Schwung – die Winter-Begeisterung der Münchner, die locker bis 2018 anhält. Auf geht’s!”
Spuren der Spiele | Video zum Logo
“Wo sind sie im Winter 2018? An der Kandahar? Im Olympiapark München? An der Kunsteisbahn am Königssee? Wo aus flüchtigen Abdrücken in Eis und Schnee Geschichten für die Ewigkeit werden. Spuren der Spiele, sie führen nach München.”
Und mich interessiert jetzt natürlich, was die kreativen dt-Leser denken.
Und hier gehts zu offiziellen Abstimmung, bei der es für die Teilnahme auch ein paar Preise gibt.
Danke Michael für den Hinweis.






der Schneekristall schaut schon ganz nett aus, aber wäre es nicht peinlich, wenn nach Sarajevo 1984, Calgary 1988, Nagano 1998, Salt Lake City 2002 und Sochi 2014 auch noch München mit einem Schneekristall daherkommt???
Berge bei Föhn ist schon deshalb nix, weil Föhn tödlich für den Wintersport ist, jeder Skifahrer weiß das. Außerdem sieht es total altbacken aus. Und die Erklärung “… es hat Schwung“ überzeugt jawohl auch nicht, oder? Aber mehr steckt da scheinbar nicht drin.
Mein Favorit ist ganz klar die “Spuren der Spiele“ Weil jeder Wintersportler Spuren hinterlässt und so eine Olympiade auch. Die Anwendungen sind auch sehr schön und plakativ mit hohem Wiedererkennungswert und auch bisschen einfallsreicher als einfach nochmal das Logo groß drauf. Außerdem ist es wesentlich moderner als die anderen beiden und die Farben stehen übrigens für München (gold-schwarz) und Bayern (weiß-blau) also ist es auch nicht willkürlich.
leute der schneekristall ist ja wohl das schlechteste?? wie siehts da wohl mit der verkleinerung aus… oder sw?? die schneespuren sind mal ne neue idee und erinnern nicht an sämtliche olympia logos von vorher
[…] Entscheidung ist vor wenigen Minuten gefallen. Ende Juli wurden die drei Finalisten vorgestellt. So sieht das offizielle Logo zur Bewerbung für die Olympische Winterspiele in […]
Oh – jetzt sehe ich grade die “Ms” außen in der Kristallform. Prima.
Aber sollte das M in der Typo darauf nicht Bezug nehmen?
[…] wer schonmal ein paar Tendenzen sehen will…auf Design Tagebuch gibts parallel eine inoffizielle Abstimmung. Das angezeigte Umfrageergebnis läßt schon ein paar […]
[…] zu holen, scheiterte wiederum am DOSB, der sich mit einer Bewerbung für die Winterspiele 2018 (in München) größere Chancen ausgerechnet hatte und deshalb von einer Bewerbung für 2012 […]