DPD erhält neues Logo und wird zur Dachmarke

DPD Logo

DPD, 1976 als „Deutscher Paketdienst“ gegründet und seit 2001 im Besitz des französischen Unternehmens GeoPost, erhält ein neues visuelles Erscheinungsbild. Das neue Corporate Design ist Teil einer umfassenden Harmonisierung der zum Konzern zugehörigen Markenidentitäten.

Vor dem Hintergrund eines wachsenden Marktes führt GeoPost unter dem Namen „DPDgroup“ eine neue Dachmarke ein, mit der das Unternehmen die Präsenz seines Paketdienst-Netzwerks stärken will. Alle Geschäftsaktivitäten im sogenannten CEP-Markt (courier, express, and parcel industry) werden zukünftig unter der DPDgroup-Marke kenntlich gemacht.

Das Erscheinungsbild von DPD wie auch das der ebenfalls zu GeoPost gehörenden Unternehmen Chronopost und Exapaq werden in den kommenden Monaten, basierend auf dem visuellen Konzept der Dachmarke, erneuert. Die Umstellung auf das neue Corporate Design, das für 22 europäische Märkte Gültigkeit haben wird, soll nach Aussage des Unternehmens zwei bis drei Jahre dauern. Die Firmen-Website dpd.com wurde bereits relauncht. Darüber hinaus wurde unter yourdeliveryexpert.com eine Themen-Website ins Netz gestellt, auf der das neue Dachmarkenkonzept eingehend vorgestellt wird.

Verantwortliche Agentur für das Redesign ist Lippincott.

DPD Logo – vorher und nachher

DPD Van

Mediengalerie


Weiterführende Links

39 Kommentare zu “DPD erhält neues Logo und wird zur Dachmarke

  1. Ich kann die Kritik nicht nachvollziehen. Ein absolut richtiger Schritt um das Infografik-Logo loszuwerden. Die Harmonisierung der Marken könnte für mein Empfinden auch auf die beiden verbleibenden Marken mit eigenem Auftritt übertragen werden.

    Man sieht im Image-Film, dass es sehr gut funktioniert und modern ausschaut. Ob man im 4c/RGB-Logo den Verlauf wirklich braucht ist das einzige, was ich anzumerken hätte.

  2. Witzig. Erst heut morgen erhielt ich eine E-Mail vom DPD, dass mein bestelltes Paket nicht zugestellt werden konnte, weil zuständiges Personal meinen Namen neben der Klingel nicht gefunden habe. Nun, der Name ist da. Und das Personal wurde wohl von der Umstellung auf’s neue CD aus dem Konzept gebracht :)

  3. Servus zusammen!
    Ich bin Laie aber um es vorwegzunehmen, ich konnte dem alten, einfallslosen Logo nie etwas abgewinnen. In Kombination mit den weißen Transportern sah das in meinen Augen immer extrem billig/Low Budget aus und kam sehr lieblos und wenig ansprechend rüber. Hier wurde in der Vergangenheit mMn immer viel Potential verschenkt, von daher ist das neue Logo in jedem Fall ein Fortschritt.

    Die Typo erinnert mich auch etwas an die DAX, die von UPS verwendet wird, aber sie passt mMn auch gut zu eine Logostik-Unternehmen. Sie sieht edel, klar, technisch und nicht verspielt aus. Das Grau wirkt zurückhaltender und gefälliger als ein schwarz, genau wie die Verwendung von Minunskeln weniger aufdringlich und sympathischer ist. Eine schöne Evolution des Logos und ein guter Transfer in die heutige Zeit. Allerdings wäre mein Eindruck noch positiver, wenn diese Anwendung auch etwas konsequenter auf die vielen Marken der Gruppe angewendet würde, so ist es leider auch nur halbherzig zu mindest wenn man den Anspruch hat als global agierende Gruppe aufzutreten, aber vielleicht kommt das ja noch.

    Ich hab aber mal eine Frage an euch, die damit auf professioneller Ebene zu tun haben. Besonders bei roten Flächen wie hier bei dem Würfel/Paket bilden sich gerne mal Flecken an den Kanten der Grafik, die wie eine Verkrustung aussehen. Dieser Farb-Herpes :) fällt mir besonders häufig, oder eigentlich ausschließlich bei einfarbig roten Flächen auf und entsteht gerne bei der Speicherung bspw. im Jpeg-Format. Wisst Ihr woran dies liegt und wie man dies vermeiden könnte? Ich sehe diese Flächen sogar hier, obwohl es ja von einer Agentur kommt und ich kann mir nicht so recht vorstellen, warum diese Flecken entstehen und warum dies bis heute noch nicht technisch gelöst ist. Oder ist es ein Darstellungsproblem auf meinem Bildschirm? Im voraus Danke für die Antworten :)

    • Señor Sanchez, ich darf Sie beruhigen, mit ihrem Bildschirm ist alles in Ordnung. Das sind sogenannte jpg-Artefakte die bei niedriger Bildqualität/Kompressionsstufe beim Speichern des Bildes entstehen. Das wird vor allem bei Farbverläufen deutlich.

  4. Danke,
    Jo, für die schnelle Antwort! Da hab ich wieder was gelernt. Hätte auch gedacht, dass das Problem mit den Artefakten schwieriger in den Griff zu bekommen ist, da ich sie verhältnismäßig oft sehe. Aber dieser Effekt ist ja mit Photoshop und Ähnlichem letztlich einfach zu lösen bzw. stark abzumildern. Ich komprimiere jedenfalls ab jetzt nur noch im PNG. :)

  5. Danke auch für den Austausch zwischen Euch, Jo und Hans-Jürgen! Ich habe die JPEG-Kompressionsstufe zugunsten einer verbesserten Bildqualität angepasst. Wobei natürlich auch die Ladezeit der Bilder berücksichtigt werden muss. Denke, die neue Einstellung ist ein guter Kompromiss aus Qualität und Performance. Zur Veranschaulichung: das erste Bild wurde nachträglich mit dieser Einstellung eingebunden und ist nun weitestgehend frei von Artefakten.

  6. Also, ich kann den Relaunch ansich nachvollziehen.
    Die aktuelle Bildmarke ist prägnanter und ähnelt tatsächlich weniger einem Icon oder Symbol und erreicht damit vielleicht sogar einen höheren Identitätsgewinn.
    Dennoch ist die Umsetzung im Detail nicht gelungen:
    – die Pfeilspitzen der Kanten sind zu dürftig, als dass diese auf den ersten Blick erkennbar wären. Eigentlich eine geniale Idee, aber wie man an den Kommentaren merkt nicht sichtbar.
    – die Pfeilspitzen haben eine Abwärtsbewegung. Ohne viel Aufwand wäre es möglich gewesen andere Kantenverläufe zu nutzen und damit eine Aufwärtsbewegung zu suggerieren.

    Zur Typografie:
    Die Umstellung auf weichere Komponenten (Minuskeln, Grauwert, offenee Buchstaben) ist zeitgemäß und sinnvoll. Aber natürlich weniger prägnant. Aber hier soll die Bildmarke ja Ausgleich schaffen und damit auch mehr in den Blick geraten. Die Identitätsbildung legt also den Schwerpunkt auf die Bildmarke. Vorher waren beide Teile gleichwertig. Man spekuliert also wohl, dass der Name „dpd“ schon Gewohnheitsrecht besitzt. Der nächste Schritt wäre das Weglassen des Markennamens.

    Problematisch ist die in m.E. eventuell die Inkonsistenz. Also warum ist das „p“ offen und die „d“s geschlossen? Auch hier wäre es passender die dynamiken zu synchronisieren und aufwärst zu setzen.

  7. Mag sein dass das daran liegt dass ich mal Französisch studiert habe und irgendwie vorbelastet bin.

    Aber DPD ist seit Jahren eine französische Firma, und das erste was ich im neuen Logo sehe ist ein Hexagon, ein „Sechs-Eck“ – und das wird in Frankreich allgemein als Symbol für Frankreich wahrgenommen und kommt in vielen französischen Bildmarken vor. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass das Logo deshalb von Franzosen noch stärker als das alte Logo, ob bewusst oder unbewusst, als französisch wahrgenommen wird.
    Die Schrift selbst lehnt sich an das Logo der französischen Post an. DPD ist seit Jahren eine Tochter von La Poste, der staatlichen französischen Postgesellschaft, und Chronopost deren Express-Service.
    Sollte La Poste irgendwann mal auf die Idee kommen – reine Spekulation natürlich – mit DPD etwas Ähnliches zu machen wie die Deutsche Post mit DHL – also alle „Postpakete“ nur noch unter dem Logo der DPD zu versenden – wäre dieses neue Logo sicher nicht die schlechteste Idee für den französischen Markt.
    Und die internationale Kundschaft erinnert das Logo trotzdem noch an das alte Logo…
    http://legroupe.laposte.fr/Actualite/DPDgroup-la-nouvelle-marque-du-reseau-international-de-GeoPost

  8. Also ich habe im alten Logo immer mein Paket gut geschützt von den roten Ecken gesehen. Das 2D/3D Spiel fand ich bisher auch sehr gelungen.
    Auf den neuen Autos sieht das Design aber wirklich gut aus, finde ich. Vor allem funktioniert das Ganze jetzt auch binär in weiss auf Farbfläche auf der Hecktür sehr gut.

    Trotzdem geht es in meinen Augen in Richtung Beliebigkeit, und den Farbverlauf braucht kein Mensch…

Pingbacks

Kommentar verfassen

Folgende HTML-Elemente können verwendet werden: <b> <i> <img src="meineurl"> <a> <blockquote>