Die Logotrends 2009

Logotrends 2009

Bill Gardner hat wieder einmal eine ganze Menge Logos gesichtet und sie für seine jährlich erscheinende Trendsammlung geordnet. Wie jedes Jahr sehr inspirierend.

23 Kommentare zu “Die Logotrends 2009

  1. das artexpo logo: ich hab vor einigen monaten was ähnliches veröffentlicht.
    das artexpologo hat auch eine ähnlich farbzusammenstellung.
    loslogos die reihe mag ich nicht. ist so bischen grafik design rumgeklatsche.

  2. Die Logos werden wieder kleinteiliger und aufwendiger. Mehr Farbe, mehr Schnick-Schnack. Manche gefallen mir – manche auch wieder nicht. Ich würde sagen: weniger ist mehr. So ist ein einfacher “Schlenker” bei Nike mir tausend mal lieber als ein komplexes überladenes Grafik-Gebilde…

  3. Die gezeigten Beispiele im Web haben mE keine ausgesprochene Logo-Charakteristik mehr (oder schon wieder nicht mehr). Man könnte sie auch unter dem Buchtitel “kleine Illustrationen”, “Vignetten” oder so ähnlich veröffentlichen. Wenn man die Redesign-Kategorie von dt durchblättert, fällt auf, was mit den detailverlieten Logos passiert, deren Firmen ein längeres Leben beschieden ist: sie werden reduziert, abstrahiert und sind dann wieder Logos ….

    Nichtsdestotrotz sind schöne grafische Arbeiten darunter und als Inspiration auch ganz o.k.

  4. Seit einem Jahr beschaftige ich mich ausschließlich mit Logodesign. Es ist für mich ein sehr informatives und zugleich sehr interessanter Bereich.

    Dieses jahr kann ist mir besonders aufgefallen, dass diverse Logos farbenfroh gestaltet worden sind. Es ist einfach mal etwas anderes als stets monotone Fraben zu verwenden. Es sind sehr viele wundervoll gestaltete grafische Arbeiten dabei.

    Mal schauen wie es im kommenden Jahr ausschaut?

  5. “Schnickschnack” und Verläufe sind finde ich gar nicht schlimm, sofern sie nicht gleichzeitig die Ausgangsbasis sind (so wie beim Firefox-Logo).
    Also dass das Logo von einem s/w-Grundmodell ausgehend mit Farben/Verläufen/etc. aufgewertet wurde, bzw. ohne Verläufe immer noch funktioniert. Und das machen eigentlich auch alle Logos hier. :)

  6. “genau trend. aber das problem ist, ein gutes logo folgt keinem trend, es ist zeitlos.
    es folgt bestimmten mustern, wie die typografie.” – Gut gesagt.

  7. Mir fiel bei den Büchern der letzten Jahre schon auf, dass die Logos sehr detailreich, bunt und filigran sind. Das ist sehr schön anzusehen und ich mag es auch. Aber am Ende kommt es immer auf den Einsatz und die Größe des Unternehmens ein.

    Soll das Logo möglichst lange Bestand haben und sich über Jahre/Jahrzehnte etablieren, muss es einfach sein. Nicht zu viele Farben, nicht zu viele Formen, einfache Typografie, manchmal sogar nur Typografie. Diese Logos prägen sich ein und diese Logos haben sich bei uns längst eingeprägt.

    Von den Beispielen oben eigent sich für diese Betrachtweise nicht ein einziges. Denn so schön sie auch sind, sie sind doch austauschbar. Man sieht diese wunderschönen, farbenfrohen, filigranen Linien, Punkte, Kleckse oder was auch immer für Formen seit Jahren immer und immer wieder. Und irgendwie denkt man ständi: “Das kommt mir Bekannt vor.” Bei den großen Unternehmen ohne Schnick-Schnack ist das genau anders. Sie haben teilweise nichts eigenständiges in den Formen und doch kennt man genau dieses Logo nur von dieser einen Firma.

  8. Danke Achim – für die Erinnerung. Habe schon ewig drauf gewartet, dass die Logo Lounge 5 endlich erscheint, nachdem ich die Ausgaben 3 und 4 bereits habe und gerne mal wieder drin rumblättere. Die Los Logos Bücher kenne ich auch, doch die Lounge finde ich dann doch nochmal besser. Die 5te Ausgabe war immer noch nicht lieferbar, obwohl sie schon zum Jahresbeginn bei amazon vorbestellbar war. Naja, aktuell bekommt man auch nur die englische Variante, aber wozu noch ein halbes Jahr länger warten, bis die deutsche Ausgabe rauskommt. Der Kernpunkt sind die Logos und die “versteht” man auch so. Und die abgedruckten Case Studies konnte ich in meiner engl. Variante der 4ten Lounge auch wunderbar nachvollziehen.

    Genug der “Werbung” … zurück zu den dargestellen Logo-Trends. Was sich mittlerweile schon seit ein paar Jahren abzeichnet, ist die wachsende Komplexität und Vielfarbigkeit. Dass ein Logo auch einfarbig und in kleiner Darstellung funktionieren soll, scheint mittlerweile von den “Trendsettern” völlig über den Haufen geworfen zu werden. Mit Effekthascherei gewinnt man schnell mal ein “Ahh” bei den (unprofessionellen) Betrachtern, aber dabei ist es doch gerade die Kunst, mit etwas scheinbar Einfachem den gleichen Effekt zu erzielen. Das ist deutlich schwerer und hier zeigen sich die wahren Kreativen. Viele der dargestellten Logos schreien danach, nur in digitalen Medien publiziert werden zu wollen. Zumindest sehe ich bei Vielen die Reproduzierbarkeit in gewissen Medien arg beeinträchtigt. Außerdem sind manche extrem “eigenständig”. Und das meine ich nicht im positiven Sinne, sondern, dass es schwer fallen dürfte, diese Logos in Koexistenz mit anderen (Bild)elemente zu setzen.
    Nichtsdestotrotz werde ich mal zusehen, mir das neue “Bilderbuch” zu bestellen ;)

  9. “@guru: ist/kann zeitlosigkeit nicht auch ein trend sein? der optimale trend? der etwas andere trend? gegentrend?”

    hat ja mit trend insofern nichts zu tun, weil es visuelle funktionen erfüllen muss.
    “form follows funktion”.

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