78 Kommentare zu “Die Fußball-Bundesliga-Logo-Tabelle

  1. Ich finde Tradition nicht schlecht…..wie oft soll man denn ein Wappen ändern? Dann hätten in den 80ern alle neon-Wappen gehabt?
    Wie würde denn die fankurve aussehen, wenn das Wappen alle 10 Jahre der Mode angepasst wird.
    Und da fast alle Vereine auch alle Sportarten anbieten, weiß ich nicht, was man da sportliches ins wappen packen soll. Nimmt was was aus einer Sportart, passt es nicht mehr zu den anderen Sportarten. Nimmt man alle, muss das wappen gerne 5×5 meter groß sein….

  2. Vielleicht sollten Sie erst einmal die wahren Logos der Vereine heraussuchen, bevor sie die ‚Falschen bewerten‘. ;) Siehe beispielsweise das des FC Energie Cottbus.

  3. Hamburg (schon Mutter sagte: „schwarz und blau, trägt die sau…“) und Hannover, die Vereien mit den düsternsten Logos, auf 1 und 2…
    Um dich mal zu zitieren: „Ein Fan besitzt quasi von Hause aus die Fähigkeit Dinge NICHT zu sehen.“

  4. Es ist ein Armutszeugnis für einen Designer, seine künstlerischen Ambitionen an der Zielgruppe vorbei zu formulieren. Lediglich zwei Schreiber zuvor haben das richtig erkannt.

    Eine Firma lässt sich ein Logo kreieren, um Fortschritt und Innovation zu vermitteln. Der Kundschaft soll visuell eine moderne Unternehmung näher gebracht werden, das dem Zeitgeist und den damit verbundenen Ansprüchen genügt.

    So wird zB bei Automarken das eigentlich traditionell bekannte Markenzeichen immer wieder schrittgleich mit der technischen Entwicklung der Fahrzeuge auf Printmedien, im TV und Internetauftritten angepasst. Auf dem Fahrzeug selbst wiegt dagegen der Wiederekennungswert mehr und so sind die Embleme auf der Kühlerhaube seit Jahrzehnten nahezu unverändert.

    Letzteres gilt für Fußballclubs im besonderen. Hier zählt nicht die Kreativität oder die zeitgemäße Darstellung. Ein Fußballverein definiert sich zum einen natürlich durch die sportliche Situation, zum anderen – und das sehr wesentlich – durch seine Historie.

    100 Jahre ist das BVB-Emblem nun schon fast unverändert (lediglich das „Gelb“ wurde aufgehellt und die schwarzen Umrandungen (Laufbahnen, da zu Gründerzeiten nicht Fußball, sondern Leichtathletik und Turnen die tragenden Sparten eines Vereins waren) wurden von 3 auf 1 reduziert). Aufgrund der jahrzehntelangen Präsenz hat das Emblem eines Sportvereins einen überaus hohen Wiedererkennungswert. Und genau diesen Umstand vermarktet der Verein.

    Während man als Firmenkunde täglich damit konfrontiert wird, seine Einkäufe am Können des Anbieters zu orientieren, sucht der Fan eher das Vertraute. Langjährige Verbundenheit und ein hoher Grad an Identifikation mit dem Verein bindet den Fan an der Verein, was eben durch diese durch das Festhalten an Traditionen gefördert wird.

    Arminia Bielefeld hat sein Wappen im Sommer 2008 geändert. Auch hier haben innovative Designer offenbar am Willen der Kunden vorbei gearbeitet. Nach nur 6 Monaten wurde das neue Wappen ins Abseits gestellt und der Verein kehrte zur alten Gestaltung zurück.

    Die TSG Hoffenheim tut sich auch deswegen so schwer Akzeptanz in der Anhängerschaft zu finden, da das Auftreten eben nicht durch eine langjährige Tradition begleitet wird (und da nutzt es auch wenig, dass der Verein die Jahreszahl 1899 mitschleppt (die Anfänge lagen auch hier in der Gründung einer Turnerriege, wie bei (fast) allen Fußballvereinen).

    Eine ähnliche Situation findet sich in der angesprochenen US-Liga. Natürlich sind die modernen Wappen schön anzusehen. Manchesmal sind sie aber so knallig dargestellt, dass man kaum erkennen kann, um welchen Club es sich überhaupt handelt. Hinzu kommt der Umstand, dass Teams in den USA von Stadt zu Stadt gereicht werden, was eine Bindung der Fans an den Verein komplett entgegensteht. Folgerichtig heissen die Clubs dort zB „Eathquakes“, die mal in San Diego, dann in Houston und gerade aktuell in San José aktiv sind. In Amerika wird offensichtlich nicht vorrangig der Verein angepriesen, sondern das Happening rund um das Spiel. Es mutet beinahe so an, als wäre es den Zuschauern völlig schnuppe, welche Mannschaft gerade spielt, solange sie nur dem Event beiwohnen können.

    Somit ist der Ansatz des Autors bestenfalls ein netter Zeitvertreib, lässt aber jeglichen Tiefblick darin vermissen, welche Bedeutung ein Vereinswappen gegenüber einem Firmenlogo besitzt.

  5. Der Versuch der Erklärung ist ja eigentlich nicht schlecht… aber ich würde doch eher den Begriff „Vereinswappen“ vorziehen, da es hiebei nicht um ein Produkt geht…bieder, antiquiert, verstaubt und wenig zeitgemäß spielen insofern eine ziemlich kleine Rolle, da es sich um lange Traditionen handelt, sprich umso verstaubter, umso besser ……
    der HSV auf Platz 1 ist aber absolut Ok, glaube BRDweit ( oder sogar Europa ? ) das einzige Wappen das ohne einen Buchstaben auskommt.

    alles Richitig gemacht .-)

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