Überspringen zu Hauptinhalt

Deutscher Tennis Bund (DTB) mit neuem Logo

Deutscher Tennis Bund (DTB) Logo

Deutscher Tennis Bund (DTB) Logo

Im vergangenen Herbst hatte sich die Mitgliederversammlung des Deutschen Tennis Bundes (DTB) für einen Neuanfang ausgesprochen. Zentrale Ziele der neuen DTB-Führung um Präsident Dr. Karl-Georg Altenburg sind, wieder mehr Begeisterung für den Tennissport zu wecken und das deutsche Tennis nachhaltig zu beleben. „Nachdem in den zurückliegenden Monaten eine neue Strategie entwickelt worden war, sind nun mit einem neuen Logo, einer neuen Online-Plattform und einem neuen Beirat erste Schritte der Umsetzung präsentiert worden“, so die Pressemeldung. Seit Anfang Mai tritt der Bund mit dem neuen Logo auf.

Deutscher Tennis Bund (DTB) Logo

Anstelle der kreisrunden, schwarzweißen Wappenform mit umlaufendem Namenszug kommt nun ein um eine Bildmarke ergänztes Logo zum Einsatz. Die Wortmarke wurde in der RotisSemiSerif neu gesetzt, wodurch sie bei ähnlichem Ausdruck mehr Schärfe aufweist. Die in Nationalfarben angelegte Bildmarke in Bogenform ähnelt einem lächelnden Mund, wie er etwa auch bei Amazon und TUI zu sehen ist. Gerade die zentrische Ausrichtung von Bogen und Namenskürzel unterstützt den Eindruck eines lächelnden Gesichts.

Deutscher Tennis Bund (DTB) Logo

In der Variante mit Wortmarke erscheint der Namenszug, gesetzt in der Univers Light Condensed, rechts neben dem DTB-Akronym. „Bewahrung der Tradition, ein klarer, moderner Weg nach vorne und Unverwechselbarkeit – das waren die Aspekte, die bei der Entwicklung des Logos im Vordergrund standen“, so Dr. Karl-Georg Altenburg.

Die Website des DTB (dtb-tennis.de) vertrüge ja auch einmal einen Seitenwechsel. Hier gehts zu Pressemeldung:

Teilen

Dieser Beitrag hat 32 Kommentare

  1. Ich verstehe das Logo nicht. Was soll, wie alle schon richtig erkannt haben, der „Mund“ bedeuten? Steckt etwas dahinter das ich nicht verstehe? Begeistert bin ich nicht, zu beliebig ist es geworden und zu wenig Bezug zum Tennissport.

  2. Der Smiley-Mund ist leider zu fein, seine Enden zu spitz und zu dünn. Da hätte man sich ein Beispiel an den Serifenspitzen nehmen können.
    Wobei ich die Kombination der beiden Schriften weder modern, noch zeitlos klassisch finde. Und warum nicht gleich (wenn man schon Rotis nehmen muss) SemiSerif mit Sans mischen – dann ergänzsen sich beide wenigstens perfekt.

    In der Folge schwarz, rot und gelb verliert der „Mund“ nach rechts hin leider immer mehr an Substanz. Ob der Mund überhaupt ein passendes Zeichen ist, wage ich auch zu bezweifeln, da Tennis beim DTB immer noch physisch (analog) gespielt wird und die Assoziation zu E-Mail-Smileys oder Emoticons aus zumeist digitalen Medien m. E. irreführend ist.
    Der lächelnde Mund könnte für Freude stehen – aber ist als Zeichen doch sehr beliebig und wird inzwischen in Logos bzw. Wort-Bildmarken inzwischen eher inflationär eingesetzt.
    Die Absicht, sich einem jüngeren Publikum optisch zu öffnen ist eine schöne Absicht – aber spiegelt meiner Meinung nach nicht wider, wie sich der DTB ansonsten in der Öffentlichkeit darstellt.

    Mein Fazit: Netter Versuch einem Trend nachzueilen, aber das neue Logo ist weder thematisch ein As noch handwerklich. Das alte Logo hätte man vielleicht besser „nur“ aktualisieren und dabei behutsam optimieren sollen. Sport, Tradition und Seriosität sehe ich eher beim DTB als „trendige“, witzige Zitate aus sms-Konversationen pubertierender Teenies.

  3. @Patrick (#8)
    Stimmt, mathematisch ist der Schriftzug bündig mit D&B ausgerichtet. Optisch allerdings wirkt es, als ob »Deutscher Tennis Bund« ein bisschen zu tief sitzt. Die fetteren Logobuchstaben müssen ein wenig tiefer sitzen, damit sie den Eindruck machen, eine Linie mit dem schlankeren Schriftzug zu bilden.

  4. Weder schön, noch interessant, noch innovativ.
    Und Uniqueness kann ich auch nicht erkennen.

    Schade, DTB, der Ball ging ins Out.

    …vielleicht gibt’s ja ein zweites Service.

  5. Wirkt auf mich furchtbar gequält. Das passt alles hinten und vorne nicht zusammen – sehr unharmonisch. Über den Einsatz auf der Website möchte ich erst gar nichts sagen …

    Schade, hier wurden Chancen vertan.

  6. Die Schwäche des alten ist das Monochrome. Davon abgesehen ist der Wechsel schade. Das alte Signet vermittelte Stil und Tradition.

  7. Ein echter „Fortschritt“: Die optische Wirkung wurde von „60er Jahre“ auf „Mitte der 90er Jahre“ aufgefrischt.

    Und von „zeitlos“ im positiven Sinne kann nun wirklich keine Rede sein. Dass es sowas anno 2012 noch gibt…

Kommentare sind geschlossen.

An den Anfang scrollen