Designmethoden

Designmethoden

Der Auftrag steht. Der Kunde erwartet in drei Wochen den ersten Entwurf. Nun heißt es Ideen entwickeln und aus der Vielzahl an Entwürfen die besten auswählen. Jeder arbeitet dabei anders. Während die Einen eher „frech, locker und unbedarft“ an die Sache rangehen, beginnen Andere mit der Auswahl der geeigneten Kreativitätstechnik bzw. Designmethode. Viele Wege führen bekanntlich zum Ziel. Designmethoden können die Qualität der Gestaltung, der Projektplanung und der Kundenkommunikation verbessern. Maßgebend ist, die am besten geeignete Methode effizient auszuwählen und effektiv einsetzen zu können.

Wolfram Nagel, Valentin Fischer, Tino Söffing und Marcel Ottmann haben sich zum Ziel gesetzt, eine übersichtliche, benutzerfreundliche, praktikable und effiziente Sammlung der wichtigsten Methoden im Arbeitsumfeld eines Designers zu erstellen. Gemeinsam studieren sie „Communication Planning and Design“ an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd und das Ergebnis ihrer Projektarbeit stellen sie auf der folgenden Website vor.

27 Kommentare zu “Designmethoden

  1. @stephan

    deine aufregung ist irrational. du kannst dich genausogut über das wetter aufregen, an den rahmenbedingungen wird sich nicht ändern.

    im web sind die rahmenbedingungen gesetzt und es geht nicht darum etwas zu verbannen oder zu unterstützen, sondern um die uneingeschränkte zugänglichkeit für alle benutzergruppen und geräte.
    besonders kreative menschen benutzen oft und gerne das ipad/iphone für recherchen und weiterbildung – zuhause oder auf dem arbeitsweg. diese werden ausgeschlossen sein, solange sie mit ihren geliebten gadgets online sind. ob das gut oder schlecht ist, müssen alleine die initianten der webseite entscheiden.

    wenn du lust hast, kannst du gerne mal mit einen flashfähigen smartphone die webseite besuchen. ich bin gespannt auf deine erfahrungen bezüglich dem mehrnutzen mit flash, besonders in diesem fall.

  2. Erinnert mich an designprocess.de und die Masterarbeit designmethods.de.
    Damit aus dem Projekt wirklich ein Werkzeug wird, das ich in meine tägliche Arbeit einbinde, müsste die Suchfunktion verbessert werden. Die alphabetische Darstellung finde ich völlig nutzlos, solange ich die Methode nicht kenne. Am hilfreichsten erscheint mir das Themendiagramm, auf dem ich anhand mir bekannter Methoden neue, evt. hilfreichere finden kann. Wie wäre es aber z.B. mit einer Suchmöglichkeit via Tags und Filter: „Zeige mir alle Tools für die Projektphase X, mit Aufgabenschwerpunkt Y und Thema Z“. Da die einzelnen Methoden sowieso schon getagt sind, sollte das kein Problem darstellen, oder?
    PS: Über die Kommafehler sehen wir mal hinweg. :-)

  3. Ich schließe mich der Meinung von Benjamin an. Man hätte noch ein bisschen an dem Zugang zu den Methoden arbeiten können. Wenn ich ein UX-Projekt vor mir hab und wissen will, welche Methode am geeignetsten ist, bringt mir eine Suche oder ein alphabetischer Index herzlich wenig. Das Themendiagramm ist schon ein ganz guter Ansatz, könnte aber ausgebaut werden. Das Aufwand-Nutzen-Mapping finde ich überflüssig, da der Nutzen ja vom gewünschten Ergebnis abhängt.
    Aber die Aufmachung find ich nett ;-)

  4. Fullflash? Das ist schon mal eine echte Strafe, gerade eine solche Seite sollte schnell zugänglich sein und auch mal eben auf einem smartphone nutzbar. Inhalte sind Top, Durchsuchbarkeit und Usability… naja, halt fullflash.

  5. Vielen Dank für die Erwähnung unseres Semesterprojekts! Danke auch für Feedback, Lob und konstruktive Kritik. Wir nehmen das erfreut und aufmerksam zur Kenntnis. Ich möchte mal kurz auf ein paar Kommentare eingehen…

    Eure Einwände und Anregungen sind teilweise berechtigt (Cursor, Scrollen, Pfeilsymbole, PDF-Download, etc.). Einige Kritikpunkte und Zusatzfeatures sind bereits in einer Todo-Liste erfasst – die neuen Anregungen werden wir ebenfalls diskutieren. Die Version 0.9 deutet schon an, dass es noch einiges zu tun gibt und wir uns dessen bewusst sind. Gegen Semesterende haben wir viel Aufwand in die Erstellung der Inhalte gesteckt, weil wir den Methodenfinder eben tatsächlich auch benutzbar machen und nicht nur ein Konzept entwerfen wollten, wie es bei Studienprojekten oft der Fall ist. Wir hatten rund drei Monate Zeit für das Projekt – von der Idee bis zur Finalisierung. Grob geschätzt haben wir alleine rund 100 Manntage in Methodenrecherche, Inhalte und Verschlagwortung investiert. Zu diesem Aufwand kamen dann noch Konzeption, Layout, Design und Umsetzung hinzu. Und natürlich wird die Zeit hinten raus immer knapper – wie das halt so ist…

    Die Texte wollen wir noch mal überarbeiten. Auch an der Navigation und Information werden wir noch mal QS betreiben. Flash ist definitiv noch nicht tot und nach wie vor ein gutes Tool um ansprechende Applikationen zu realisieren. Die Diskussion Pro/Contra kennen wir. Vielleicht schaffen wir noch eine abgespeckte Fallback-Alternative (und/oder eine iPhone Version). Auf jeden Fall nehmen wir eure Ideen gerne auf! Natürlich kann man aus Usability/UX-Sicht immer was verbessern. Damit haben wir uns auch ausführlich beschäftigt und die Rückmeldungen zur aktuellen Version waren großteils sehr positiv. Mit Wireframes, Flash-Prototypen, Beobachtung und Tracking (alles Designmethoden) haben wir User Feedback eingeholt und anschließend Verbesserungen durchgeführt. Konstruktive Kritik (am besten begründet oder mit Gegenvorschlägen) freut uns und fordern wir auch. Von einem schlichten „das gefällt mir nicht“ halte ich persönlich nicht so viel…

    Unser Ziel war es Informationen aus unterschiedlichsten Quellen zusammen zutragen und sie vergleichbar bzw. einheitlich wiederzugeben. Die genannten URLs von Benjamin gehören auch zu unseren Quellen.

    Zur Benutzung (u.a. @Benjamin): Kann es sein, dass du die Suche noch nicht richtig benutzt hast? Man kann sehr wohl Projektphasen, Aufgabenschwerpunkte, Themen und Tags eingeben. Mit diesen Filtern lassen sich die potentiell sinnvollen Methoden gezielt auswählen. Unterhalb des Sucheingabefeldes kann man eine „Schublade“ ausklappen mit den wichtigsten Begriffen. Zusätzlich haben wir alle Methoden mit rund 300 relevanten Schlagwörtern getagged. Über Auto-Suggest werden dem Anwender diese rund 300 Suchbegriffe vorgeschlagen. Volltextsuche ist ebenfalls integriert. Nach jeder Worteingabe bekommt der Anwender direkt Rückmeldung wie viele potentielle Suchergebnisse sein aktueller „Such-String“ liefern würde (die kleine Zahl oben rechts in den Tags und im Suchbutton). Die Suchbegriffe wiederum werden im Suchergebnis über kleine Quadrate repräsentiert. Das Suchergebnis (neben den beiden anderen Ansichten) als alphabetisch sortierte Liste anzuzeigen liegt nahe. Jeweils unterteilt in 100% Treffergenauigkeit, mittelmäßig empfehlenswerte und überhaupt nicht passende Methoden. Welche andere Form der Sortierung in einer Liste hätte Sinn gemacht?

    Wer grundsätzlich keinen Nutzen in der Verwendung von Designmethoden sieht, sollte sich evtl. mal die Methodenschule anschauen und dann versuchen mit Hilfe einer passenden Methode ein Problem zu bearbeiten. Wir sind der Meinung, dass das sehr hilfreich ist und helfen kann den Designprozess zu strukturieren. Zumindest haben wir diese Erfahrung gemacht. Natürlich ist eine Methode weder ein Patentrezept noch Ersatz für Kreativität und sie sollte auch niemals blind verfolgt werden.

    Wir freuen uns jederzeit über Feedback, gerne auch direkt an die angegebene Mailadresse.

  6. Noch ein kleiner Nachtrag. Wir haben die Anwendung bewusst für eine hohe Auflösung konzipiert um die Informationen auf einer möglichsten großen Fläche darstellen zu können. Auf den meisten Endgeräten mit entsprechend großen Screens darf man wohl ein Flash Plugin voraussetzen. Der Design Methoden Finder in der aktuellen Version ist für kleine Bildschirme bzw. Smartphones leider nicht geeignet – egal ob mit oder ohne Flash. Und da es sich um ein Studentenprojekt handelt, mussten wir schlicht die Technologie nutzen, die uns am einfachsten fällt um es (in der kurzen Zeit) überhaupt umzusetzen…

  7. @Wolfram: Großer Nachteil der Flash-Umsetzung ist zudem, dass es keine Deeplinks gibt. Ich finde es immer praktisch, wenn ich Kollegen den direkten Zugang zu Infos geben kann und nicht erst das Interface erklären muss.

    Bin jetzt kein Flash-Spezi, aber geht sowas nicht auch?

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