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Design Tagebuch – Alles bleibt anders

Relaunch dt

Es hat sich in diesem Blog etwas bewegt. Gleichzeitig bleibt das Meiste unverändert. Vor allem mit Hinblick auf eine flexiblere Spaltenbefüllung kommt das Design Tagebuch nun mit drei statt mit zwei Sidebars Spalten daher. Damit verbunden wurde die Gesamtbreite auf 1090 Pixel angehoben. Ein Blick in die Statistik zeigte, dass lediglich 10,4% der Leser dieses Blogs noch mit einer 1024er-Auflösung unterwegs sind. Alle anderen sehen mehr. Warum also nicht die Breite nutzen? Selbst die besagten 10 Prozent sehen immer noch alle Navigationselemente und natürlich auch den Haupt-Content. Statt also den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bilden, bekommt die Mehrheit aller Leser nun einen Aufbau auf den Bildschirm, mit dem die großzügiger ausgestattete Hardware keine Probleme hat. Ich hoffe das Stöbern wird so noch etwas erleichtert.

Weitere Anpassungen

• Die linke Sidebar enthält nun erstmals eine Liste mit kontextbezogenen Beiträgen „Verwandte Beiträge“. Um diese Link-Liste bereitstellen zu können, war es notwendig alle Artikel hinsichtlich ihrer Tags zu überarbeiten. Bei bislang 459 Beiträgen kommt so einiges zusammen.

• Statt Verdana ist nun die Arial als Schrift gesetzt, überall. Auch in den Kommentaren, wo bislang zusätzlich ein „italic“ hinterlegt war. Ich kann die Verdana auf den eigenen Seiten einfach nicht mehr sehen. Nicht, dass ich die Verdana grundsätzlich aussortiert habe, dafür hat sie zu viele Vorzüge. Sie erscheint mir aber nun für das dt etwas grob und zu technisch. Die Arial ist filigraner und lässt vor allem in den Spalten bei gleicher Größe mehr Inhalt zu.

• Das Logo sitzt mittig im Header. Hat den einfachen Grund, dass es im linken Bereich aufgrund des Wegfalls des Datums oberhalb des Artikeltitels mit dem selbigen kollidiert. Hier war mein Wunsch der Überschrift des jeweils ersten Titels so viel Prominenz wie möglich einzuräumen.

• Überdies enthält der sofort sichtbare Bereich mehr Informationen, als zuvor. Nicht nur die Navigation ist ohne scrollen einsehbar, sondern auch die Liste der zuletzt erstellten Beiträge. Für alle, die nur schnell mal die Startseite aufrufen möchten, sollte dies eine praktische Sache sein.

• Die Farben bleiben unverändert. Lediglich die hellgraue Hinterlegung der Sidebar entfällt, wodurch der Gesamtaufbau tendenziell noch etwas luftiger erscheint.

• Der Rest ist eher marginal. Hier ein paar Linien mehr, um Elementen abzusetzen, da ein paar Icons weniger. Auch die „Verdunklung“ der Link-Farbe und der neue stärke Rollover-Zustand gehören beide in diesen Bereich.

Ich hoffe den vielen Stammlesern fällt die Umstellung nicht allzu schwer. Ich werde sicherlich an der ein oder anderen Stelle noch ein paar Schrauben anziehen. Wer noch Ungereimtheiten findet, darf/kann diese sehr gerne melden.

Ansonsten wünsche ich Viel Spaß im neuen Design Tagebuch.

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Dieser Beitrag hat 103 Kommentare

  1. Das Logo in der Mitte gefällt mir richtig gut. Allerdings dürfte es dann vielleicht wirklich ein bisschen größer sein.

    Ansonsten sind alle Änderungen echt in Ordnung. Obwohl ich nach wie vor ein Fan von Blogs ganz ohne Sidebars bin.
    Wahrscheinlich nützen die Links dort noch deutlich weniger als 10% :-).

  2. Kann man horizontal auch mit ner Maustaste scrollen? Man scrollt, nur um zu sehen, dass einen das nicht interessiert. Die Seite sieht irgendwie kaputt aus, ungewöhnlich. Gefällt mir nicht. War vorher besser.

  3. Objektiv: Die angenommenen 10% dürften unzutreffend sein.

    Wüsste nicht, dass mein Zugang zum GoogleAnalytics -Account anderen einsehbar ist. Einer der weiß, dass er nichts weiß, weiß immer noch mehr als jemand, der nicht weiß, dass er nichts weiß.

    Bitte mach die Kommentarschrift im Eingabefeld größer

    Ist geschehen (+0.1em) und nun gleichgroß mit dem nachfolgenden Kommentar.

  4. An sich schön, ich finde nur, dass die Überschriften „Themen“, „Interessant“ usw. zu unscheinbar sind. Die sidebar wirkt finde ich sehr unübersichtlich, was schnell die gefahr ist bei 2 Spalten dieser Art. Gelöst wird das zb bei mattbrett.com durch prägnante „fette“ header, wahrscheinlich würde font-weight bold und etwas weniger margin schon das nötige tun.
    ach ja die werbung bringt da natürlich auch unruhe rein…

    insgesamt finde ich eine spalte besser, dafür lieber noch einen footer mit den einzelnen sektoren schön im grid angeordnet, das finde ich sauberer und angenehmer, vieles in der sidebar ist auch so irrelevant, dass es ruhig nach unten kann finde ich.

    wahrscheinlich ist das ja aus „designer-sicht“ totaler bullshit was ich sage ;) (habe noch den user-blick)
    Max

  5. «Wüsste nicht, dass mein Zugang zum GoogleAnalytics -Account anderen einsehbar ist. Einer der weiß, dass er nichts weiß, weiß immer noch mehr als jemand, der nicht weiß, dass er nichts weiß.»

    Danke für das (Brecht zugeschriebene) Zitat. Das GA Dir 10,4% mit einer Bildschirmauflösung <= 1024 ausgibt, bezweifel ich nicht. Der Wert ist zwar im Vergleich zu anderen Websites deutlich niedriger, aber das erklärt sich mit Deiner Leserschaft. Das „unzutreffend“ bezog sich auf Deine daraus gezogene Schlußfolgerung, dass der Rest mehr sieht und eben nur 10,4% Probleme mit dem breiteren Layout haben. Diese Überlegung ist verifizierbar falsch, weil Screen != Viewport. Wer nicht im Vollbildmodus unterwegs ist oder die in fast jedem Browser integrierten Sidebars für Lesezeichen, Chronik, Widgets, u.ä. nutzt, hat nicht die volle Bildschirmbreite für die Darstellung einer Website zur Verfügung.

  6. Schade, dass der neue Auftritt durch kleine, aber massive handwerkliche Fehler deutlich getrübt ist. Zusammengefasst – ich bin enttäuscht vom neuen Auftritt und insbesondere von der Argumentation für die erwähnten Schwächen. Mich stören dabei zwei, bereits mehrfach erwähnte Punkte:

    – Die Lesbarkeit ist durch die zwei Sidebars nicht optimal, es wirkt sehr unruhig. Deine Argumentation, „man würde sich daran gewöhnen“, halte ich für (vorsichtig ausgedrückt) äußerst suboptimal. Wenn meine Lesbarkeit gestört ist und ich mich daran gewöhnen muss, dann ist das kein Zeichen von Qualität oder „out-of-the-box-thinking“ (wie man das bei einem Logo, bei Musik etc. behaupten könnte), sondern schlicht und ergreifend eine Zumutung für den Leser. Natürlich werden sich die Nutzer damit abfinden, das haben sie sich mit zig schlechten Logos, Designs und Websites auch getan und nutzen diese weiter. Aber ich kann nicht nachvollziehen, dass Du gerade bei der Lesbarkeit (neben dem Content sicherlich DAS Asset einer Website) dem Nutzer eine solche Bürde auflasten musst und an dieser Stelle (offensichtlich bewusst) Abstriche machst.

    – Die mehrfach kritisierte Screenbreite ist für mich leider ein ganz großer Rückschritt. Mit der Entscheidung eine „Minderheit“ (sind 10%+x eine wirkliche Minderheit im Web?) nicht zu berücksichtigen, ignorierst Du leider auch einen Gutteil dessen, was sich in den letzten 2-3 Jahren endlich und zum Glück als „common sense“ im Internet durchgesetzt hat: Webstandards, Accessibility, Kompatibilität, Berücksichtigung von Minderheiten. Zuvor wurde eifrig für IE etc. designed, nun endlich waren wir alle soweit, ganz selbstverständlich auch Nutzer mit „ungewöhnlichen“ Konfigurationen zu berücksichtigen.
    Insbesondere auf Deiner Seite, die selbst diese Punkte (Stichwort Lesbarkeit – siehe oben -, Stichwort Accessibility, Stichwort Kompatibilität zu Mac, etc.) kritisiert, hätte ich deutlich mehr Sensibilität und eher einen „Best Practice“-Ansatz erwartet. Auch hier enttäuscht mich insbesondere die Argumentation – es würde nur eine Minderheit eine kleine Auflösung fahren. Schön und gut – aber das ist leider DAS Argument gegen jegliche Kompatibilität: Es würde ja nur eine Minderheit … Screenreader nutzen … Rot/Grünsehschwäche haben … Safari nutzen … Javascript deaktiviert haben … Flash nicht unterstützten … kein Breitband haben. Leider kann man damit jeglichen Fehler und jegliche Problemstelle kleinreden. Aber für jeden, der dann tatsächlich betroffen ist, ist es mehr als nur ärgerlich.
    Aber leider stellen für Dich 10% plus x mit kleinerem Viewport offensichtlich eine vernachlässigbare Nutzergruppe dar – davon abgesehen, dass horizontales Scrollen schon seit Urzeiten des Netzes als absolutes No-No gilt. Das ist wirklich sehr enttäuschend. Vor allem daher, Du selbst ähnliche Schwächen an anderen Seiten deutlich kritisiert und so ein Stück weit im Glashaus sitzt.

    In diesem Sinne lautet mein Fazit (auch wenn mir das luftigere Design sowie die Umstellung auf Arial selbst sehr gut gefällt), luftigeres Design hin oder her: Aufgrund von technischen Mängeln wurde das Klassenziel nicht erreicht.

    P.S.
    Ich surfe mit 1280×800, mit aufgeklappter Sage Sidebar, sodass effektiv ca. 1010-1020 Px bleiben.

  7. Erstmal danke für deutlich angenehmere Kommentar-Felder!

    Kommt mir so vor als wenn sich die Kritik wie eine Katze in den Schwanz beißt. Ich habe nicht die Breite, die ich brauche heißt es da. Dann heißt es aber mach lieber einen Sidebar, das wird begründet mit „es ist doch eh alles unwichtig da“ oder „das ignorier ich eh“. Leider kann man overflow-hidden nicht nur für die x Achse festlegen, denn bis auf den horizontalen Scrollbar „leidet“ niemand der 10% wirklich beim Lesen dieser Seite.

    UND: wie es mir scheint wurde reagiert oder sich (von wem auch immer) verschätzt: bei mir schaltet sich der horizontalen Scrollbar erst bei einer Viewport-Breite unter 992px ein.

  8. Noch was „gewitztes“: einfach mal spaßeshalber im Firefox Strg/Apfel – Minus drücken. Schon passt es auch mit dem Sidebar :)

Kommentare sind geschlossen.

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