97 Kommentare zu “Der neue Markenauftritt der Stadt Düsseldorf :D

  1. Können Städte nicht einfach ihr Wappen verwenden? Die sind zeitlos.

    Können sie, tun sie auch, zumindest einige. Allerdings sind die allermeisten Wappen keinesfalls zeitlos! Die streng heraldische Formensprache ist traditionell, extrem reglementiert und entspringt der Historie. Für die heutige Kommunikation, vor allem in Bezug auf Marketing-Maßnahmen, sind Wappen nur bedingt geeignet, weil sich mit ihnen Modernität nicht oder nur sehr eingeschränkt darstellen lässt. Ich denke aber schon, dass ein Wappen einen logischen Referenzpunkt darstellt, auf den man sich im Zuge einer Entwicklung eines städtischen Corporate Designs beziehen kann. Wie man dem Zitat des Oberbürgermeisters entnehmen kann, scheint das zukünftige Logo der Stadtverwaltung ja in diese Richtung zu gehen.

  2. Absolut beliebiges Zeichen mit absolut null Wiedererkennungswert und sehr sehr schwachen Konzept. Das schreit schon jetzt nach einer Neugestaltung oder einem Redesign in 2-3 Jahren. Für ein Corporate Design von solch einem Umfang absoluter Fehler!

    Auch in der Hinsicht das Düsseldorf als Design- und Werbestadt neben Hamburg eine entscheidende Rolle spielt absoluter Fail!

    Manchmal habe ich das Gefühl, die großen Agenturen sind sich ihrem Handeln (Kopien, schlechte Qualität, mangelde Recherche, schwaches Konzept) wohl bewusst. Aber als Agentur mit solch einem Ruf in dieser Größenordnung durchaus in der Lage sind sowas zu machen.

  3. Und ich zerbrech mir immer den Schädel bei sowas… ein Abend mit 2 Flaschen Whisky vor Facebook und dann ist das eigentlich das zwangsläufige Ergebnis… 36€ investiert… und zack… alles ist gut…. wenn ich mich allerdings recht erinnere ist das :-) ein sympathisches Lächeln … und das :D ein Auslachen…. aber ich mag mich täuschen… zugunsten der Botschaft … der BOTSCHAFT!

  4. Interessantes, schlichtes Logo, gefällt mir. Ich sehe allerdings das Problem, dass gerade Menschen der „älteren Generation“ – und damit meine ich schon Leute ab Mitte 40, 50, das ganze eher als nicht so ansprechend sehen könnten. Da gibt es doch oftmals große Ablehnung (teilweise auch aus Unverständnis) gegenüber der „Internetsprache“, wie eben den Emoticons.

  5. @ Renee Haas
    Es ist für mich eh ein Kampagnenlogo: Nach 3 Jahren spätestens obsolet.
    Kampagne ist immer kurzfristig.

    Szenario:
    Man wird in 2015 finden, dass Dü-Dorf bis dahin genug unverbindlich gesmilet hat und beschließet fürderhin, etwas Knackigeres zu brauchen. Ein Logo wird zur kurzfristigen Befindlichkeitsdarstellung missbraucht. Was eigentlich Plakate, Spots zu leisten haben.

    @ Achim
    Das ist genau das Dilemma. Agenturen brauchen Aufträge, auch die als sinnlos empfundenen geben erstmal der Agentur und ihren Mitarbeitern: Arbeit.

    Wie weit soll man gegen seine Interessen (Auftrag! Auftrag!) beraten. Das muss jeder Einzelkreative, jeder Agenturchef in seinem stillen Kämmerlein als ewigen Reichsparteitag für sich und die Seinen ausfechten.

    BWL-Satire:
    Natürlich kann man das auch öffentlich als Diskurs machen. Hat Haken und Ösen insofern, als manche BWL-Hirne in den Marketingabteilungen so ganz langsam die Kreativen als halb bis ganz bescheuert betrachten: Jetzt werben sie schon darum, dass sie KEINE Aufträge kriegen wollen. Soll einer die Kreativen verstehen …

  6. Eine Stadt über die man lacht? Merkwürdig.
    Mir gefällt das neue „Logo“ nicht. Ich finde es auch viel zu dick und ja, langweilig. Dann doch lieber den „roten Löwen“.

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