98 Kommentare zu “Der neue Markenauftritt der Stadt Düsseldorf :D

  1. Gefällt mir sehr, sehr gut. Ungewöhnlich “unverkopft” für eine Stadt.
    Der Stadt Düsseldorf scheint ja eh die Sonne aus dem A… (eine der
    wenigen schuldenfreien Städte Deutschlands), Ich finde das
    echt sympathisch.

  2. Ganz schick. Frage mich nur, ob sich Düsseldorf das schützen lassen kann, da dieses Symbol ja ein bekanntes Emoticon ist und schon andere am Schutz von Emoticons gescheitert sind.

    Zu modisch ist die Grundidee des Markenauftritts, der eher der Eindruck vermittelt, als handele es sich hierbei um eine eine (befristete) Kampagne, mit der vor allem die Generation Facebook angesprochen werden soll.

    Würdest Du Emoticons als modisch bezeichnen? Vor 10 Jahren vielleicht, aber heutzutage?

  3. Für mich ist das Emoticon :D nicht “Lächeln”, sondern “Lachen” oder “Auslachen”. Das kann m.E. die Stadt Düsseldorf in seriösen Belangen nicht vertreten. Daher finde ich es gut, dass es für “hoheitliche Aufgaben” keinen Anwendung findet. Es gibt hier ja zum Glück mehr als Karneval.

    Jedoch das Gute daran: Durch diese plakative, kräftige wird dem Nur-Chic-Vorurteil gut entgegen-kommuniziert.

  4. Das Logo finde ich gut. Glaube auch nicht, dass es sich zu sehr an den Zeitgeist anlehnt. Buchstabensmileys hat es schliesslich auch vor der e-Mail schon gegeben. Die Umsetzung auf Bildmotive und die Headlines finde ich allerdings müde. Hätte mir hier etwas mehr von dem Mut unserer niederländischen Nachbarn gewünscht. Diese Motive werden zwischen Nivea Reklame und TUI Postern untergehen. Vielleicht geht da noch was. Als Düsseldorfer warte ich mal gespannt, was kommt … :D

  5. :D oder doch mehr ein müdes : / ?

    Von einem “über viele Monate hinweg andauernden Entwicklungsprozess” habe ich ehrlich gesagt mehr erwartet. Mir tritt ein verbrauchtes, qualitativ niederes Symbol der Computer-Chat-Welt überproportioniert, brachial und willkürlich in seinem Einsatz, entgegen. Ich muss dem Autor voll und ganz beipflichten, dass dieser Auftritt eher einer unausgereiften Kampagne gleicht, statt einem properen Markenauftritt. Hier will eine vermeintliche Trendwelle nach der anderen geritten werden, aber mit Emoticon und Photoshopeffekt ist meiner Meinung nach kein nachhaltiger Markenauftritt für unsere Stadt Düsseldorf getan. Da hätte man “über viele Monate hinweg” besser am bestehenden CD angeknüpft und den Auftritt in seiner Gesamtheit stringent und intelligent redesignt.

  6. Total prasslig. Ich verstehe das als krampfhafte Überkompensation angesichts der aktuellen politischen Lage. Wir wollen alle fröhlich sein. Hohles Dauergrinsen. Erinnert etwas an die Zwanziger, wo ja vor der Inflation, vor dem Absturz überall wie verrückt gefeiert wurde.

    Grafisch, natürlich gut, schön prägnant.

  7. Interessant. Irgendwie sehe ich da aber leider wenig Düsseldorf drin. Außer dass halt das KFZ-Kennzeichen genutzt wird.

    Und warum erinnert mich das Design an den immer noch fertigzustellenden Bundeshauptsadtflughafen?

    Die Düsseldorfer können’s besser als es hiermit repräsentiert ist…

    Umso erfreulicher finde ich, dass die Verwaltung/Politik meiner Stadt eingesehen hat, dass wir keinen Slogan brauchen (Express Köln)

    Schöne Grüße aus Köln
    Ranico

  8. Als Düsseldorfer haut mich das neue Logo / CD jetzt nicht gerade vom Hocker.

    Klar ist es handwerklich gut gemacht, aber originell oder gar authentisch wirkt das Logo nun wirklich nicht. Passt eher zur nächsten “Du bist Deutschland”-Kampagne; oder irgendeinem Unternehmen, das mit D anfängt und gerade mit dem Zeitgeist gehen möchte.

    Dülmen oder Düren hätten sich das Logo genauso zulegen können, hätte keinen Unterschied gemacht.Grasende Kühe würden auch viel besser zur tristen Farbgebung der Bilder passen.

    Damit befindet sich Düsseldorf allerdings in bester Gesellschaft, wenn man sich andere Stadt-CDs ansieht. Es ist schon merkwürdig: Während viele Unternehmen versuchen, durch schlichtes Design Selbstbewusstsein zu vermitteln, meißeln einem Städte, Länder und Regionen ständig mit dem Vorschlaghammer Gute-Laune-Botschaften ein.

    Einigermaßen positiv finde ich hingegen das CD von Dresden; darin schwingt eine gewisse Eleganz und “Kultiviertheit” mit, die zu der Stadt passt und diese als enstzunehmende Kulturmetropole repräsentiert. Auch die oben gezeigten Logos der Düsseldorfer Stadtverwaltung finde ich ganz gut, ich hoffe jedenfalls, dass diese nicht zugunsten weiterer Emoticons, Smileys, Clown-Masken oder Comic-Löwen abgeschafft werden.

  9. Peter, das Zeichen ist zweifelsfrei ein Kind seiner Zeit. Wie angesagt es derzeit ist, sich in der Gestaltung auf das digitale Medium bzw. auf die Webkultur zu beziehen, sieht man unter anderem am National Branding „Czech Republike“ oder am Ende 2011 vorgestellten Stadtlogo Ludwigshafens, das ebenfalls in Anlehnung an ein Emoticon entstanden ist.

    Mit dem Emoticon zu arbeiten, drängt sich im Fall von Düsseldorf geradezu auf. Ich würde die Halbwertszeit allerdings als eher gering einschätzen. Ob dieses Zeichen auch in 10 Jahren noch die Stadt kennzeichnen wird?

    Düsseldorf macht, meines Erachtens nach, den gleichen Fehler wie zuletzt Hannover: Die Einführung eines zusätzlichen Zeichens ausschließlich für Werbeaktivitäten. Nicht nur, dass dies für die meisten Menschen eher verwirrend sein dürfte, die Pflege von zwei vollkommen unterschiedlichen Markenauftritten und Corporate-Design-Linien verursacht zudem Kosten, die mit Hilfe eines wirklich guten Konzepts, das auf Nachhaltigkeit und Dauer angelegt ist, hätten vermieden werden können. Unter den gesetzten Rahmenbedingungen mag das „:D“ eine gute, weil gestalterisch saubere und insgesamt sympathische Lösung sein. Ich würde weniger das Ergebnis in Frage stellen, sondern vielmehr die Aufgabenstellung.

  10. @ gk

    Danke für den Link – das zeigt ja mal wunderbar, dass die automatische Übersetzung durch Google bei vernünftigen Webseiten nichts zu suchen hat … Das hat zwar nichts mit dem Artikel hier zu tun, aber trotzdem ein schönes Beispiel dafür, was man nicht tun sollte …

    Und nun zum Thema: Ich hatte zunächst zwar keinen lachenden Smiley gesehen, sondern eher eine Akzentuierung des D, aber jetzt sehe ich ihn nicht nur, sondern er erinnert mich unpassender Weise durch den extrem fetten Schnitt an eher negativ bis lächerlich überzeichnete Darstellungen Farbiger:

    http://members.aon.at/zeitlupe/schwarze.html

  11. Ich muss gestehen, dass ich das “Lachsmiley” erstmal überhaupt nicht erkannt habe – das mag daran liegen, dass ich solche Smileys selbst gar nicht benutze oder aber, dass man es in der fetten Schriftwahl gar nicht so gewohnt ist.
    Jedenfalls habe ich den Doppelpunkt in Verbindung mit Düsseldorf erst einmal auf den Umlaut (das Ü) bezogen verstanden.
    Aus meiner Sicht fand ich es zunächst tatsächlich “relativ” kreativ.
    Jetzt sehe ich natürlich nur noch das Emoticon – schade!

  12. Puhhh…. schwierige Sache. Als ich den Smiley auf der dt-Startseite gesehen haben, dachte ich das Ding wird hier total zerissen. Ist gar nicht der Fall. Und ich muß sagen das geht auch echt in Ordnung, gefällt mir gut. Aber dann fehlt doch irgendwo was. War es das? Das “:D” auf ein paar Fotos geklatscht? Kommt da nicht mehr? Mir fehlt etwas tiefe hinter der erstmal netten Idee. Wie Achim sagt, irgendwie noch unausgereift. Auf der anderen Seite kann das “keep it simple”-Prinzip auch nicht ganz verkehrt sein. Bin noch etwas unentschlossen…

  13. Genial. Genial einfach. Das Dü ist hier auch passender als die Smileys von TUI und den Grünen. Wenn es in fünf Jahren wieder out ist, na und? Dann war es eben eine gute Kampagne.

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