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De Gruyter Brill: Neuer Markenauftritt nach Zusammenschluss

De Gruyter Brill Logo Bildmarke, Quelle: De Gruyter Brill
De Gruyter Brill Logo Bildmarke, Quelle: De Gruyter Brill

Im März dieses Jahren hatten sich die beiden Verlage De Gruyter und Brill zu De Gruyter Brill zusammengeschlossen. Zeitgleich zur Buchmesse in Frankfurt präsentiert sich das Verlagshaus nun erstmals mit einem neuen, gemeinsamen Markenauftritt.

Der Verlag De Gruyter wurde 1919 von Walter de Gruyter in Berlin aufgebaut. Die Geschichte des niederländischen Wissenschaftsverlags Brill wiederum reicht bis in das Jahr 1683 zurück. Mit der fortschreitenden Digitalisierung des wissenschaftlichen Publizierens und der Umstellung auf Open Access werde die Verlagsgröße, wie es in einer Anfang März veröffentlichten Pressemeldung des Verlags heißt, zu einem immer wichtigeren Faktor, um wettbewerbsfähig zu bleiben, künftige Investitionen zu finanzieren und Effizienzsteigerungen zu erzielen.

Die Bündelung der Kräfte mache das neue Verlagshaus wirtschaftlich resilienter, ermögliche effektivere Vertriebs- und Marketingaktivitäten und erhöhe die Fähigkeit, die besten Mitarbeitenden zu gewinnen und zu halten. Unter dem Dach des gemeinsamen Verlags veröffentlicht De Gruyter Brill pro Jahr mehr als 3.500 Bücher und 800 Zeitschriften, mit einem Fokus auf Geistes- und Sozialwissenschaften und in weiteren Fachgebieten in Naturwissenschaft, Technik, Ingenieurwesen und Math…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 18 Kommentare

  1. Ich bin da tatsächlich auch bei der Mehrheit – das Logo ist wirklich gut gemacht, die Farben sind schön, und das “dgb” ist wirklich wunderbar umgesetzt. UND das “Komma” für sich ist auch noch flexibel einsetzbar.

    Was mir auch noch gefällt ist, dass keine der Linien, die im Logo irgendwo angefangen werden, so komplett verloren gehen. Jede Linie hat ihren Sinn und wird, wenn möglich, an anderer Stelle am Logo wieder aufgefangen und weitergeführt, was für mich ein gutes, zusammenhängendes Logo ergibt.

  2. Witziger Zufall: Unmittelbar vor dem Lesen dieses Beitrags war ich auf das App-Signet der Jobplattform Glassdoor gestoßen und bin vom tollen “gd”-Logo begeistert gewesen, siehe hier:
    … und dann öffnet man das dt und sieht fast das gleiche Logosignet nochmal. Das ändert nichts daran, dass das Signet toll ist. Aber es ist doch frustrierend, dass jede gute Logo-Idee schonmal da war. Nur: Ausgerechnet mit Anführungszeichen hat doch jede/r von uns schon herumgespielt … da ist die Unverwechselbarkeit schnell gefährdet. Egal. Munter bleiben :)

    1. Wow, die Ähnlichkeit ist schon frappierend. Beim dgb-Logo hatte ich mich ursprünglich gefragt, warum das „g“ nicht auf die Grundlinie gesetzt wurde. In Anbetracht des gd-Logos gehe ich nun mal davon aus, dass man hier eine noch größere Ähnlichkeit vermeiden wollte.

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