Davidoff Logo – Markant statt Scriptual

Davidoff Logo

Manche Logowechsel oder Redesigns vollziehen sich nahezu unbemerkt. Wenn man nicht mit der Nase darauf gestoßen wird, bekommt man es kaum mit. Nase ist das Stichwort.

Davidoff hat seit dem Frühjahr dieses Jahres die Flakons seiner Parfume-Sparte einem Rebranding unterzogen. Dabei wurde auch das Logo komplett neu gesetzt. Statt des scriptualen Schriftzugs, der weltweit einen sehr hohen Bekanntheitsgrad haben dürfte, ist die neue Wortmarke in einer markanteren und wenig verspielten Schriftart angelegt. Beide Logos sind durchaus klassisch angelegt, der Wechsel ist allerdings aus gestalterischer Sicht ein harter Bruch.

Davidoff Cool Water

Der neue Schriftzug ist nicht nur auf der neuen Parfume-Serie zu sehen, sondern seit geraumer Zeit auch auf Produkten der Sparten „Eyewear“, „Café“ sowie „Cognac“. Einzig im Geschäftsbereich „Tabak“ wird das alte Logo noch verwendet, wie man es z.B. noch aus der Cool Water-Produktreihe kennt.

Hintergrund: Während die Davidoff-Tabaksparte seit 2006 in den Händen von Imperial Tobacco ist, den sie übrigens von der Tchibo Holding AG erworben haben, hält die Zino Davidoff S.A. mit Sitz in Fribourg/Schweiz alle Rechte der Marke Davidoff für alle Kategorien außerhalb des Tabakbereiches. Diese Trennung der Unternehmen wird nun auch nach Außen hin erstmalig sichtbar.

Danke Florian für den Hinweis.

37 Kommentare zu “Davidoff Logo – Markant statt Scriptual

  1. An der Umsetzung sieht man was rauskommt, wenn man mit Gefühl ans Werk geht. Kompliment für den Style. Ob da jetzt Abstände zwischen den Buchstaben unschön sind mag ich bezweifeln. Aber wer sucht der findet auch…

  2. Wie schon von vielen gesagt wurde…sieht sehr elegant aus. Wird nur länger dauern bis man sich an die neue typo gewöhnt hat, da die alte schon sehr eingeprägt ist bei mir und bei vielen anderen :)

    Strato mit einem redesign :)?
    http://www.strato.de

  3. Den Script-Schriftzug „Cool Water” hat Davidoff im selben Zug ebenfalls neu gestaltet (s.u.). Ich vermute mal, der dafür genutzte Font ist ebenfalls hausgemacht …

    Vorher – Nachher

    Zu der Versal-Typo fielen mir als verwandte Fonts nur „Cyan” (Extra Bold) und „Bodebeck” (Extra Bold) ein.

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