52 Kommentare zu “Das Corporate Design der Stadt Goch

  1. Gefällt mir gut, ist mal ein anderer Schritt. Am Anfang waren mir die Menschen im großen G zu gleichförmig und gleichmäßig verteilt wodurch das erstmal unnatürlich wirkt. Beim zweiten Hinsehen finde ich es aber ganz schön gemacht, lediglich die Personen außerhalb des Gs könnten für mich etwas aus den Ecken des dadurch optisch markierten Quadrats gelöst werden.

    Schade, dass die Website diesen Schwung nicht übernimmt, sondern bieder und komplett einfallslos ist wie (fast) alle Städteseiten.

  2. Das G aus den kleinen Figuren finde ich seeeehr gelungen. Es ist modern und spricht mich sofort an. Auch der Slogan “miteinander Stadt” finde ich sehr gut.
    Das Logo zeigt auch etwas, wie es in jeder Stadt üblich sein sollte: Jeder lebt mit jedem in Frieden zusammen, ganz gleich der Herkunft oder der Hautfarbe.
    Zum alten Logo: Typisch kleinstadtmäßig, für Touristen evtl. ansprechend. Beim ersten Hinsehen sah es aus wie “Coch” statt “Goch”. Würde mich nicht wundern, wenn jemand denkt, dass ist eine abgekürzte Form von “Cochem”. Die Farbe Gelb passte so hinein. Schön, dass sich etwas getan hat.

  3. Mir gefällt das neue Logo. Definitiv besser (und für mich auch moderner) als das alte.

    Was mich jedoch etwas stört, ist, dass “Goch” und “miteinander Stadt” nicht gemeins abschließen. Da muss man die Schuld aber wohl auf den Stadtnamen schieben weil der so kurz ist :-P
    Vielleicht hätte man das “miteinander Stadt” auch etwas kleiner machen können.

  4. Mir gefällt die Idee, sie ist mutig, frisch und offen, setzt sich über formale Grenzen hinweg (richtig gut verkleinerbar wird das Logo nicht sein), aber das macht nichts, wenn’s in sich stimmt.
    Einzig die Figuren sehen etwas seltsam aus. Es wirkt ein bisschen so, als hätten Fotos als Vorlage gedient, die aus unterschiedlichen Perspektiven aufgenommen wurden. Vielleicht hab aber auch einen Knick in der Optik…

  5. Mir gefallen Idee und Umsetzung sehr. Daumen hoch auch wenn das Logo somit etwas austauschbarer wird. Es könnte gewissermaßen für jede Stadt stehen. Türmchen, Fluss und Bäume sind allerdings auch nicht so das einzigartige.

  6. Ganz einfach: Es gefällt mir verdammt gut.
    Frisch, modern, klar.

    Wenn ich meckern will, würde ich die Dopplung GGoch nehmen.
    Aber ich habe auch keinen Alternativvorschlag. Den Namen komplett aus Menschen wäre zu viel und den mit einer “normalen Schrift” weiterzuführen, hätte auch sehr daneben gehen können.

    Von daher: Toll.

  7. Sehr cool das Logo. Von vorne bis hinten inkl. Intention gefällt mir das Design sehr sehr gut. Schade das eine kleine 30.000 Einwohnerstadt den großen ( zB Erfurt ) zeigen muss wo der Hase läuft ; )

  8. Ein meiner Meinung nach sehr gelungenes Logo, auch wenn mich das G optisch an GIGA erinnert. Trotzdem spricht von meiner Seite nichts gegen dieses Logo!

  9. Ein sehr gelungener Ansatz. Endlich wird mal betont, dass Städte Ihren Charakter durch die Menschen erhalten, die in Ihnen leben. Typografisch finde ich ist die Wortmarke sehr schön gelöst. das Wörtchen miteinander müsste etwas mehr nach rechts eingerückt werden ansonsten echt klasse.
    Auch wenn die Idee mit den Menschen, die zusammen visuell (und dann natürlich auch übertragen) ein Größeres bilden nicht neu ist, finde ich sie angenehm umgesetzt.

    Ach ja , hier ein Vortrag von Juli Gudehus, der sich mit dem Thema Redesign mal anders beschäftigt. Wer`s noch nicht kennt, unbedingt mal ansehen.

  10. Eine schöne Arbeit, die die städtische Hoffnung auf gemeinsames Bürgerleben ausdrückt respektive die touristischen Besucher in die Stadt sehnt. Formal sehr ähnlich ist das vor anderthalb Monaten vorgestellte Erscheinungsbildung für das innenstädtische Herz Cardiffs, kreiert von der Londoner Agentur Johnson Banks und aus meiner Sicht visuell noch etwas reizvoller. Siehe Michael Johnsons ›Thought of the Week‹ vom 9.7. mit einigen Gedanken zu ›St David’s Dewi Saint‹: http://www.johnsonbanks.co.uk/thoughtfortheweek/index.php?thoughtid=472

    An solch einer Stelle erinnere ich mich an den 1973 vorgebrachten Vorschlag Yasaburo Kuwayamas doch ein internationales Archiv für grafische Zeichen zu installieren, das ihre Formen für jeden Gestalter der Welt zugänglich macht, um überprüfen zu können, ob die neueste Kreation bereits am anderen Ende der Welt bereits existiert oder noch ›unbesetzt‹ ist. Ein kurzer Blick und der spätere Frust oder Stress bleibt dem Schöpfer erspart, denn kaum ein Designer möchte etwas sehr ähnliches gestalten wie es schon einmal anderswo zu sehen ist. Der Unterschied zu Kuwayama vor 36 Jahren ist, dass für Gestalter weltweit heute quasi eine Informationspflicht besteht und stets schnell Plagiatsvorwürfe vorgebracht werden, obschon sehr einfachen Formen und knappe Ideen eben bei vielen Designern parallel im Entwurfsprozess auftauchen. Die Frage ist weiterhin wie am besten damit umzugehen ist (siehe Hochschule Ostwestfalen-Lippe, die noch immer kein Zeichen haben, und auch Quark, die ihres für teures Geld wieder austauschen mussten), ergo wie weit ein Gestalter heute dazu verpflichtet werden kann (oder sich selbst verpflichtet sehen muss) eine endlose Recherche nach potentiell ähnlichen Zeichen zu beginnen.

    Ich bin gespannt auf Ideen wie dieses stets über alle Gestalter schwebende Damoklesding eine Lösung erfahren könnte.


  11. Mir selber gefällt das neue Logo auch besser als das Alte.
    ABER

    -mir ist das G viel zu Kompakt.
    -An der oberen linken Ecke scheint sich die “Menschen-Struktur” viel zu “strukturiert”.
    -Die 4 Personen außerhalb des G’s stehen zu allein. Es gibt keine klare Verbindung der Menschen, kein Miteinander.
    -Der Rollstuhlfahrer hätte auch nicht an solcher zentralen Stelle sein müssen.(zu starker Blickfang)
    -Mir kommt der Schriftzug sehr “Bosch” ähnlich.

    Trotzdem muss ich das Logo als sehr positiv bewerten. Das St Davids Dewi Sant mag ich auch sehr.

    +Farben
    +Slogan
    +Idee

    Es müsste eben nur etwas abgestimmt werden.

    Tito

  12. Ein Symbol aus kleinen Einzelelementen optisch zu einem neuen Objekt zu gestalten ist mir in dieser Form erstmals beim Unilever Logo aufgefallen, das vor nicht allzulanger Zeit neu gestaltet wurde.
    Ein interessanter Ansatz der Logogestaltung.

    Insgesamt empfinde ich das Goch Logo gelungen und die Farbkomposition ist zeitgemäß und ansprechend. Die Kommunikation ist klar.

    @ Sammy

    Es ist meiner Meinung nach absolut konsequent und richtig die beiden Wortzeilen Goch und miteinander Stadt nicht bündig zu machen.

    Denn ein Blocksatz würde dem luftigen und offenen Charakter der Vektorgrafik widersprechen.

  13. Schade, jede Stadt setzt sich aus Menschen zusammen. Deshalb: Kein Funken an Einzigartigkeit (–> Macht ein CD aus!). Man sollte lieber die Stadt Goch im Logo erkennen und nicht ein allgemeines Stadt-Symbol serviert bekommen.
    Jede Stadt ist “miteinander Stadt”. Es könnte auch ein H für Hamburg aus Menschen gebildet werden, wie auch ein M für München.

    Auch wenn ein Wahrzeichen manchmal langweilig und naheliegend wirken kann. Es macht immerhin die Stadt aus. Das interessant zu visualisieren ist die Kunst eines Stadtlogos.

  14. Schön, dass alle Einwohner für das Logo-Shooting zusammengekommen sind :)

    Nein im Ernst, es ist schön oder schöner geworden, doch so richtig weiss ich nicht wofür die Stadt im Kreis Kleve(?), der Trabant eines Partikels? ein Logo braucht. Wen lockt man damit, für welche Sportspiele kandidiert man?

    Klingt konservativ, aber hätte man da nicht einfach eine verkehrsberuhigte Hauptstrasse, einen Spielplatz, eine neue Buslinie in die nächste Stadt für holen können? Eben Dinge, die den Menschen direkt helfen, ihr Leben besser machen als nur ein neues Logo für Amtsgänge.

  15. Ist viel schöner… das Alte wirkt kantig/eckig, beträngt (durch den Rahmen) und eben “alt” (altmodisch”. Das Neue locker, luftig und offen. Ein dezenteres Grau einzusetzen tut dem Logo ebenfalls gut. Schrift- und Farbwahl passen. Es wirkt frisch und modern.
    Im Gegensatz zum Erfurter doch eine enorme Verbesserung. Die einzigen beiden Sachen, die ich vielleicht etwas bemängel ist die Dopplung des Gs und das über Goch doch recht viel Weissraum ist. Dass die Unterzeile länger läuft stört mich jetzt nicht wirklich.
    Insgesamt: Super

  16. Großes Kino für ne kleine Stadt!
    Wenn das Logo und der Slogan tatsächlich den Geist der Stadt wiederspiegeln oder zumindest ein gemeinsames Ziel formulieren, ist das die beste Werbung für die Stadt.
    Da möchte man hin, da will man sein.
    Für mich deutlich stärker als ein Wahrzeichen aus Stein!
    Kompliment an den Designer, Kompliment an die Stadt.

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