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Chinglish – Das chinesische Pendant zu Denglisch

Chinglish

Wieder einmal etwas aus dem Reich der Mitte. In einem Artikel der VIEW 08/2007 bin ich auf “Chinglish” aufmerksam geworden. Oliver Radtke sammelt in seinem Blog Bilder von Schildern, die neben einem chinesischen Schriftzug auch eine Übersetzung in Englisch zeigen.

Die meisten dieser “Übersetzungen” sind ganz offensichtlich mit Hilfe von Sprach-Tools entstanden. Manchmal ist dem chinesischen Schildermacher aber auch einfach nicht bewusst, dass die Leserichtung im Englischen von Links nach Rechts ist.

Wer statt im Blog zu blättern lieber echte Seiten umschlägt kann dies auch tun. Seit Anfang des Jahres gibt es das Buch “Welcome to presence”- Abenteuer Alltag in China.”

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 20 Kommentare

  1. Die Beispiele mit falscher Leserichtung sind ja witzigerweise doppelt verdreht. Also nicht wie Schaffrinna schreibt “spiegelverkehrt”, sondern mit richtiger Buchstabenausrichtung von rechts nach links gesetzt.

    Vielleicht rührt das ja von den Ladenschildern her, wie bei dem Hairdresser. Diese Lettern haben bestimmt eine Vorder- und Rückseite zur Befestigung und müssen deshalb richtig herum, also nicht konsequent spiegelverkehrt, angebracht werden.

    Bemerkenswert, dass der Schildermaler des Kloschildes daneben diese technische Einschränkung ohne Zwang übernommen hat.

    Danke an Andreas für den Link.

  2. Hat von euch eigentlich schon einmal jemand versucht ein deutsches oder englisches Schild ins chinesische zu übersetzten ? Ich denke mal das Gelächter in China wäre riesengroß. ( Ich weiß wovon ich rede denn ich bin mit einer Chinesin verheiratet ).

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