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Burgenland Energie erhält im Zuge von Umfirmierung neue visuelle Identität

Burgenland Energie Logo
Burgenland Energie Logo, Quelle: Burgenland Energie

Das österreichische Energiedienstleistungsunternehmen Burgenland Energie, bislang als Energie Burgenland am Markt aktiv, erhält im Zuge der Umfirmierung eine neue visuelle Identität.

Energie Burgenland ist 2012 aus dem Zusammenschluss der Unternehmen BEWAG und BEGAS entstanden. In diesem Zusammenhang bekam das Unternehmen als visuellen Absender ein großes B (dt berichtete). Die nun erfolgte Umstellung sowohl auf den neuen Namen wie auch auf eine veränderte visuelle Identität sei ein weiterer, logischer Schritt in der Geschichte des Unternehmens, wie Vorstandsvorsitzender Stephan Sharma anlässlich der Vorstellung des neuen Auftritts erklärt.

Burgenland Energie vollziehe derzeit die Transformation vom reinen Energieversorger zu einem grünen Technologieunternehmen. Bis 2030 strebe das Unternehmen mit Hilfe von Wind- und Sonnenkraft Energieunabhängigkeit an. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs sei Energieunabhängigkeit wichtiger denn je, so Sharma. Das neue visuelle Erscheinungsbild soll die veränderte Ausrichtung nach außen hin zeigen.

Die Umstellung auf die neue Identität einschließlich neuem Namen und Logo erfolge schrittweise. Im frisch relaunchten Webauftritt wurde das neue Logo, ein großes B, bereits implementiert. „Bessere Energie“ lautet fortan der neue Marken-Claim.

Burgenland Energie Logo – vorher und nachher
Burgenland Energie Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Burgenland Energie, Bildmontage: dt

Auch die neue Bildmarke basiert auf der Form eines Versal-B’s. Während das bisherige „B“ mit eingebettetem Minuskel-e vielfarbig gehalten ist, ist die neue Bildmarke als zweifarbige Negativform angelegt. Der Bauch des „B“ besteht aus einer gelben Kreisfläche.

Kommentar

„Dickes B“ … nicht nur an der Spree. Seit 10 Jahren ist ein Versal-B für Energie Burgenland aka Burgenland Energie identitätsstiftend im Einsatz. Das simplifizierte neue Zeichen ist eine interessante Weiterentwicklung: trotz minimalistischer Formgebung durchaus eigenständig. Allerdings bedarf es, um die Wiedererkennbarkeit der Bildmarke zu gewährleisten, zwingend eine Darstellung mit eingebettetem farbigen Kreis. Bei einfarbiger Darstellung, nur in weiß / nur in schwarz, verliert das Zeichen seine identitätsstiftende Wirkung. Deshalb sind Logos mit Überlappungen von Farbflächen nicht ganz so flexibel, wie jene Signets, die sich problemlos auch einfarbig darstellen lassen.

Was heutzutage nicht heißt, dass derlei Überlappungen ein No-go wären. Auch bei den Markenzeichen von Mastercard oder Paypal greift dieses Stilmittel. Der traditionelle Lehrsatz, wonach Logos so gestaltetet werden müssten, dass sie auch einfarbig funktionieren, verliert zunehmend an Bedeutung. Faxgeräte und Stempel sind im Zeitalter digitaler Kommunikation für die meisten Marken nicht mehr das Maß, an dem Corporate-Design-Lösungen ausgerichtet werden.

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Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Sehr schön. Für alle, die nicht so nahe an der Materie sind: Die Sonne ist auch im touristischen Burgenland-Auftritt ein Kernelement und visuell gelernt. Dieses Redesign hätte sich auch dort gut gemacht.

    1. naja, davon versucht man sich ja momentan zu trennen. Es wird gerade als Mittelburgenland Rosalia tituliert. Sonnenland Mittelburgenland wird nicht mehr richtig verwendet, außer vom Draisinen Anbieter und der Sonnentherme (aber da wird sich angeblich auch was ändern).

  2. Mich spricht es an. Jedoch stößt es mir im Detail optisch auf, dass die Grundlinie von „Energie“ und dem B so strikt, ja schon fast störrisch, gleich gehalten wird. Für eine ausgewogene Optik hätte ich die Schrift einen „Tick“ höher gesetzt. So wie es jetzt ist, erlebe ich die optische Täuschung, dass die Schrift etwas tiefer zu sitzen scheint, als das B.

  3. Ob die Sonne -also der gelbe Kreis- nicht in oberen Bogen besser aufgehoben wär?
    Für mein empfinden viel mehr „Sonne“ dann.

  4. Irgendwie lese ich als erstes eine Mischung aus P und B, so als würde der Absender aus den Initialen P und B bestehen. Dabei würde B und E besser passen. Mich irritiert das Logo

  5. Auch ich lese zuerst P und dann – wenn überhaupt – B. Und auch für mein Empfinden wäre es stimmiger, wenn die Sonne nicht am Boden liegen, sondern in der Höhe schweben würde. Das würde auch für eine bessere Lesbarkeit eines „B“ (und auch ein „b“) sorgen. Ich würde auch noch weitergehen und sagen, dass das gelbe Rund hinter dem B auftauchen könnte und nicht davor kleben müsste.

  6. Ich stimme den Vorrednern zu. Es wäre auch zu überlegen, ob man nicht zwei Kreise verwenden hätte können, denn dann könnte der verbliebene weiße Bereich auch ein E darstellen. Ob man beide Kreise dann gelb setzt oder einen mehr orange-rot, wäre zu prüfen, schließlich besteht die Gefahr, „mastercard“ gefährlich nahe zu kommmen. Zwei gelbe Kreise, die sich nur wenig überschneiden wären vermutlich die bessere Wahl. Es ist aber natürlich auch klar, dass die symbolische Sonne nur mit einem Kreis Sinn macht.

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