68 Kommentare zu “Bochums visuelles Profil – von nun an nicht mehr ganz grau!

  1. Ich finde es auch sehr gelungen. Vor allem gefällt mir, dass man Bezug genommen hat auf das Stadtwappen. Viele Städte entwickeln ihren Markenauftritt ja komplett losgelöst vom eigentlichen Wiedererkennungszeichen einer Stadt – und das ist ja nun mal das Wappen.

  2. … auch wenn ich (leider) Bochum noch nicht kenne, spiegelt dieses gelungene Logo die Menschen, die Kultur und den Lebensraum auf ideale Weise wider. Mit so WENIG so VIEL ausgedrückt! – da kann sich die Stadt Leipzig mal ein Beispiel nehmen ;–)

  3. Ich kann mir nicht helfen, aber als Außenstehender würde ich das Logo sofort mit einer Bibliothek in Verbindung bringen. Kombiniert mit einem Download-Symbol … also eine Online-Bibliothek?

  4. Das mit dem freien Logo ist ja eine gute Idee, aber Johannes hat es schon gesagt, ganz so frei ist es dann doch nicht. Siehe http://www.bochum-tourismus.de/de/bochum_marketing/marke_bochum_downloads.php

    „Eine gestalterische Richtlinie und kleine Hilfe zur korrekten Verwendung des Logos finden Sie in dem Download-Ordner. Eine kommerzielle Nutzung dieses Logos ist nicht gestattet, z. B. der Verkauf von Artikeln mit dem BO-Logo. Diese Nutzung obliegt ausschliesslich dem Markeninhaber.“

    In der gestalterischen Richtlinie heißt es dann aber widersprüchlich:
    „ist von Dritten beliebig einsetzbar“

    Die auf Fotos verbreiteten Anwendungen auf Tasse, Tasche, T-Shirt und Luftballon sind Dritten offenbar nicht gestattet (bzw. der Verkauf der Artikel).

    • Die auf Fotos verbreiteten Anwendungen auf Tasse, Tasche, T-Shirt und Luftballon sind Dritten offenbar nicht gestattet (bzw. der Verkauf der Artikel).

      Das ist auch gut so, denn Sinn und Zweck eines solchen Bürgerlogos ist es, Identifikation mit der Stadt zu stiften. So können Werbetreibende, Vereine, Institutionen und auch Unternehmen ihre Zugehörigkeit verdeutlichen. Es ist richtig und wichtig, dass das Zeichen geschützt ist, um derlei kommerzielle Nutzung durch Dritte zu unterbinden. Die zugegebenermaßen etwas widersprüchlichen Nutzungsrichtlinien sollten in der Tat noch verfeinert werden.

  5. Ich sehe einen abwärts gerichteten Pfeil, der auf den absoluten Tiefpunkt, symbolisiert durch eine horizontale Linie, zeigt. Passend.

    • Diese „Designer-Standard-Phrase“ vom negativem Element kann ich garnicht unterschreiben. Man nimmt viel eher ein aufgeschlagenes Buch wahr, welches vor einem schwebt.
      Der abwärts gerichtete Pfeil fällt mir irgendwie erst auf, wenn ich es bewusst beachtet.

      …wie beim Electrolux-Logo und dem Tanga ;-)

  6. Das Markenzeichen hat durch seine strenge schon einen bürokratischen Zug bekommen. Es ist handwerklich sehr sauber, nur geht es in den gezeigten plakatmotiven durch die fehlende Lautheit eher unter. Ästhetisch ist es schon, macht mir die Stadt trotzdem nicht besonders schmackhaft, es ist auch ein wenig langweilig. Es fügt sich ein, setzt aber auch keine neuen Maßstäbe. Meckern kann man kaum, ein jauchzen entlockt es aber wohl auch niemandem.

  7. Eine rundum gelungene Sache! Wirklich tolle Arbeit! Da können sich viele Städte und Gemeinden ein stück abschneiden…

    Entscheidend ist auch der erste Eindruck für Außenstehende. Und da macht der Markenauftritt einen authentischen und positiven Eindruck für mich. Wer mit einer Stadt ein gewisses Lebensgefühl verbindet oder erwartet ist mit dem Markenauftritt sicherlich gut bedient.

  8. Das ist endlich mal eine wirklich gelungene Arbeit für eine deutsche Stadt. Seinerzeit war mir schon ein CD für eine niederländische Stadt, ich meine, es war Eindhoven aufgefallen. Auch dort hatten mehrere Büros gemeinsam am CD gearbeitet – und dort ist ebenfalls ein bemerkenswertes Ergebnis erzielt worden.
    Das Schöne an diesem Ansatz ist, dass er sowohl formal, wie auch inhaltlich sehr viele Ergänzungen und Spielarten der Kommunikation zulässt, weil er offen gehalten ist.
    Genau das ist Städten wie Düsseldorf oder Münster nicht gelungen, weil sie sich farblich und formal sehr festgelegt haben – und es hier nicht gelang ein klares, nachhaltiges Ganzes zu entwickeln.

    Für Bochum freut es mich besonders. Weil die Stadt ein neues, positives Image gut vertragen kann – und weil dieses CD m. E. sehr dazu geeignet ist, die relevanten Inhalte zu transportieren.

    Verfallt nicht in Klischees, liebe Kollegen, sucht nach Fotografen, nicht nach Retuscheuren – und nach Textern, die wissen, wie Bochum geht. Die aktuell abgebildeten Beispiel überzeugen noch nicht, da geht noch was.

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